Nico Paukstadt und die HSG Schwerte/Westhofen verlieren das Vater-Sohn-Duell

Handball-Landesliga

Bei der 29:32 als Gast der heimstarken TG Voerde kam die HSG Schwerte/Westhofen für den Sieg am späten Sonntagnachmittag nicht ernsthaft in Frage.

Schwerte

, 08.03.2020, 21:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dominik Yaltzis, hier im Heimspiel gegen Lüdenscheid, konnte mit seinen sechs Toren die HSG-Niederlage in Voerde nicht verhindern.

Dominik Yaltzis, hier im Heimspiel gegen Lüdenscheid, konnte mit seinen sechs Toren die HSG-Niederlage in Voerde nicht verhindern. © Bernd Paulitschke

TG Voerde - HSG Schwerte/Westhofen 32:29 (17:14)

Das Hinspiel des Vater-Sohn-Duells im Hause Paukstadt war mit 33:29 an Sohn Nico und seine HSG Schwerte/Westhofen gegangen. Im Rückspiel unterlagen die Schwerter nun beim heimstarken Tabellenvierten TG Voerde, trainiert von Nicos Vater Karl-Heinz Paukstadt mit 29:32 – im direkten Vergleich ist die HSG also ein Tor besser.

Am späten Sonntagnachmittag aber waren die Schwerter von etwas Zählbarem ein gutes Stück entfernt. „Wenn man ehrlich ist, sind wir für den Sieg nicht in Frage gekommen“, musste Trainer Mischa Quass feststellen.

26:19 - „da sah es böse für uns aus“

Dabei hielten die Gäste bis kurz vor der Halbzeit den Gleichstand – 13:13 stand es in der 27. Minute. Doch bis zur Pause gelang den Voerdern noch ein 17:14-Vorsprung, den sie nach Wiederanpfiff bis auf 26:19 ausbauten (44.). „Da sah es böse für uns aus“, gestand Quass. Der Trainer monierte eine hohe Fehlwurfquote, vor allem von den Außenpositionen, und einige Deckungsschwächen, die die Gastgeber konsequent nutzten.

In der Schlussviertelstunde gestaltete Schwerte/Westhofen das Ergebnis noch etwas freundlicher, ohne den Gastgebern aber nochmal entscheidend auf die Pelle rücken zu können. Geringer als die Drei-Tore-Differenz beim Endergebnis war der Abstand zuvor nicht mehr gewesen.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (6), Tim Gurol, Nico Paukstadt (7/5), Alexandr Denissov (5), Toni Mrcela (2), Lennart Schwies (2), Alexander Nickolay (1), Tim Schlütz (2), Dominik Thäsler (1), Christoph Kämper (3).

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