Noch drei Neue für die Iserlohn Roosters - die Saison kann beginnen

Eishockey

Die Weichen sind gestellt. Alle 14 Vereine der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) haben die Rahmenbedingungen geschaffen, um doch noch in die Saison 2020/21 zu starten.

Iserlohn

, 29.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Eishalle am Seilersee wird leer bleiben bei den Heimspielen der Iserlohn Roosters. Denn Zuschauer sind bei den Spielen der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nicht zugelassen.

Die Eishalle am Seilersee wird leer bleiben bei den Heimspielen der Iserlohn Roosters. Denn Zuschauer sind bei den Spielen der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nicht zugelassen. © Jonas Brockmann/ Eibner-Pressefoto

Mit dabei sind auch die Iserlohn Roosters, die pünktlich zum Trainingsauftakt noch drei Neuzugänge präsentieren: Mit Joe Whitney (32) wechselt ein Flügelstürmer an den Seilersee. Der gebürtige US-Amerikaner spielte zuletzt zwei Jahre in der schwedischen Eliteliga SHL für den Linköping HC.

Diese Station in Skandinavien, wo er 95 Spiele absolvierte, war Whitneys erstes Engagement in Europa. Zuvor hatte er 2011 in Nordamerika den Sprung in den Profi-Bereich geschafft. In der renommierten National Hockey League (NHL) kam Whitney auf fünf Einsätze und ein Tor für die New Jersey Devils.

Christian Hommel: „Joe wurde exzellent ausgebildet“

„Joe wurde exzellent ausgebildet. Seine Statistiken sprechen für sich. Es freut uns, dass sich ein Spieler dieser Qualität für die Roosters entschieden hat“, sagt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer, über den Neuzugang.

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Darüber hinaus wechselt mit Philip Riefers ein 30-jähriger Verteidiger an den Seilersee. Riefers kommt von den Krefeld Pinguinen und wird in seine 13. Saison im deutschen Oberhaus gehen. Riefers spielte neben den Pinguinen in der DEL für Köln, Mannheim, Augsburg und Wolfsburg. Er kommt auf 595 DEL-Spiele.

Philip Riefers ist variabel einsetzbar

„Philip ist variabel einsetzbar. Gerade mit der Belastung, die uns erwartet, ist es extrem wichtig, mit solchen Spielern auf verschiedenste Situationen reagieren zu können. Als klar wurde, dass Philip auf dem Markt ist, mussten wir die Gelegenheit nutzen“, verrät Christian Hommel.

Auch Torsten Ankert kommt aus Krefeld nach Iserlohn. Der 32-Jährige stand zwei Spielzeiten lang für die Pinguine auf dem Eis, in der vergangenen Saison sogar als Kapitän. Zuvor spielte der Verteidiger zwischen 2017 und 2019 für die Grizzlys Wolfsburg und 594 mal für die Kölner Haie. Insgesamt bringt Ankert die Erfahrung von 716 DEL-Spielen und 48 Einsätzen in der deutsche Nationalmannschaft mit ins Sauerland. Christian Hommel bezeichnet Ankert als „eine absolute Führungspersönlichkeit.“

Nicht mehr nach Iserlohn zurückkehren wird hingegen Daine Todd, dessen Vertrag aus persönlichen Gründen in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst worden ist.

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Ansonsten herrscht rund um den Seilersee große Vorfreude auf die neue Spielzeit - auch wenn keine Zuschauer zu den Partien zugelassen sind. Ihr Auftaktspiel der Saison, die zunächst in zwei regionalen Gruppenphasen ausgetragen wird, haben die Roosters später als die Konkurrenz.

Iserlohn Roosters starten in Krefeld

Denn am ersten Spieltag, der mit dem rheinischen Duell zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG am 17. Dezember eröffnet wird, haben die Sauerländer spielfrei. Ihre erste Partie steht für Mittwoch, 23. Dezember, um 20.30 Uhr bei den Krefeld Pinguinen auf dem Spielplan. Das erste Heimspiel findet am Sonntag, 27. Dezember gegen die Grizzlys Wolfsburg statt.

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