November-Blues 2020 - aber hoffentlich auch ein Schritt in die richtige Richtung

mlzMeinung

Bei den meisten Sportlern in unserer Stadt gibt es bei allem Frust über den sportlichen Stillstand zumindest ein gewisses Maß an Verständnis für die Maßnahmen, hat unser Autor festgestellt.

Schwerte

, 02.11.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der November ist ohnehin schon immer ein eher trister Monat. Für alle, die ein Herz für den Sport haben (ob selbst aktiv oder als interessierte Beobachter des sportlichen Geschehens) kommt der vorletzte Monat in diesem Jahr aber noch ein Stück trostloser daher - November-Blues 2020!

Der Sport steht weitgehend still

Denn nach dem Lockdown light, wie die Maßnahmen der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Länder in gepflegtem Neudeutsch allgemein bezeichnet werden, steht der Sport weitgehend still.

Jetzt lesen

Okay, für Profisportler gilt das nicht. Aber davon haben wir nicht allzu viele in unserer Stadt. Auch Individualsport ist nach wie vor erlaubt. Also spaßfreies Joggen bei trübem Wetter zum Beispiel – na prima, ich freu‘ mich drauf.

Aufwendig auf die Beine gestellte Hygienekonzepte

Der Großteil der sportlichen Aktivitäten aber findet schlicht und ergreifend nicht statt. Natürlich ist das für keinen Sportler ein wünschenswerter Zustand. Und natürlich findet es manch ein Vereinsverantwortlicher auch ungerecht, nun wieder ausgebremst zu werden, nachdem man mit aufwendig auf die Beine gestellten Hygienekonzepten den Trainings- und Spielbetrieb wieder hochgefahren hatte.

Jetzt lesen

Insgesamt aber bekommt man einen anderen Eindruck, wenn man sich sportübergreifend umhört: Die meisten Sportler haben zumindest ein gewisses Maß an Verständnis für die drastischen Maßnahmen, mit denen sie ihren Beitrag zum Rückgang der Infektionszahlen leisten wollen.

Ein trister November wird es trotzdem

Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Effekt bei den ganzen Entbehrungen dann auch wirklich eintritt – es wäre ein Schritt in die richtige Richtung im Kampf gegen dieses sch... Virus. Ein trister November wird es trotzdem.

Lesen Sie jetzt