Ruhr-Lenne-Cup - ein etabliertes Turnier mit einem etwas anderen Ablauf als sonst

Tennis

In der Tennisszene ist der Ruhr-Lenne-Cup ein fester Begriff. Am Montag beginnt die fünfte Auflage des Turniers, das der TC Rot-Weiß Schwerte und der TC Halden 2000 gemeinsam ausrichten.

Schwerte

, 16.07.2019, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ruhr-Lenne-Cup - ein etabliertes Turnier mit einem etwas anderen Ablauf als sonst

Oliver Manz, auch als Spieler und Cheftrainer für den TC Rot-Weiß Schwerte aktiv, ist in den kommenden Tagen als Turnierorganisator des 5. Ruhr-Lenne-Cups gefragt. © Bernd Paulitschke

Neu ist in diesem Jahr, dass die Veranstaltung zweigeteilt ist. In der kommenden Woche stehen bis zum Sonntag (28. Juli) die Turniere in den verschiedenen Leistungs- und Altersklassen um die begehrten Leistungsklassen (LK)-Punkte auf dem Plan – von den U8-Jugendlichen bis zu den 70er-Senioren.

In der Woche vom 12. bis 18. August wird es dann sportlich vermutlich noch hochwertiger, denn dann geht es auch um Punkte für die Rangliste des Deutschen Tennisbundes (DTB).

Anmeldung auf den letzten Drücker ist noch möglich

Den Meldeschluss für die LK-Woche haben die beiden Turnierorganisatoren Oliver Manz (TC Rot-Weiß) und Tobias Biereke (Halden) um ein paar Tage verlängert. Noch bis zum heutigen Mittwochabend kann man sich unter www.mybigpoint.de anmelden.

Aus dieser Verlängerung sollte man jedoch nicht den Schluss einer schwachen Resonanz ziehen – im Gegenteil. Von 249 Meldungen berichtete Manz am Anfang der Woche. „Diese Zahl ist richtig gut. Im vergangenen Jahr waren es am Ende 302 – und die Erfahrung zeigt, dass viele Spieler sich erst auf den letzten Drücker anmelden“, sagt Manz.

Verband drückt diesmal kein Auge zu

Dass das Turnier gesplittet worden ist, war übrigens keine ganz freiwillige Entscheidung der Organisatoren. Denn im Gegensatz zu den Vorjahren drückten die Verantwortlichen des Westfälischen Tennisverbandes diesmal kein Auge zu und bestanden auf der Regel, dass ein LK-Turnier maximal sieben Tage dauern darf.

In den Vorjahren wurden die ersten Partien schon am Wochenende vor dem offiziellen Turnierbeginn ausgetragen. „Das geht jetzt leider nicht mehr. Deshalb fehlen uns zwei volle Tage, ohne die wir die Spiele in einer Woche nicht durchkriegen würden“, erklärt Manz – die Kapazitätsgrenze ist also erreicht, deshalb der zweite Teil des Turniers im August.

Turnierauslosung als logistische Herausforderung

Zunächst einmal aber geht es am kommenden Montag los. Wer gegen wen spielt, wird am späten Mittwochabend feststehen, wenn Manz und Biereke die Turnierauslosung vornehmen – der Auftakt zu stressigen Tagen für die beiden, auf die mit der Organisation eines Turniers dieser Größenordnung eine echte logistische Herausforderung wartet.

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