Saisonabbruch - und der TuS Holzen-Sommerberg ist ein Landesligist

Tischtennis

Nach den Basketballern haben nun auch die heimischen Tischtennisvereine ab sofort Planungssicherheit. Die laufende Saison wird abgebrochen. In Holzen hat man nichts dagegen.

Schwerte

, 01.04.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kapitän Jürgen Wickenkamp steigt mit dem TuS Holzen-Sommerberg in die Tischtennis-Landesliga auf.

Kapitän Jürgen Wickenkamp steigt mit dem TuS Holzen-Sommerberg in die Tischtennis-Landesliga auf. © Bernd Paulitschke

Die Spielzeit 2019/20 ist für den Mannschaftsspielbetrieb in ganz Deutschland von der untersten Kreisklasse bis zur Bundesliga mit sofortiger Wirkung beendet. Das haben der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) und seine 18 Landesverbände in einer Telefonkonferenz am Dienstagabend beschlossen.

Aktuelle Tabelle wird zur Abschlusstabelle

Als Abschlusstabelle in dieser abgebrochenen Saison wird die Tabelle zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung der Spielzeit gewertet – eine höchst erfreuliche Nachricht für den TuS Holzen-Sommerberg. Denn damit steigen die Holzener, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs am 13. März an der Tabellenspitze der Bezirksliga Ost standen, in die Landesliga auf!

Relegation: Individuelle Entscheidung

Direkt absteigen muss demnach keine der überkreislich spielenden heimischen Mannschaften. Möglicherweise erwischt es aber noch die zweite Herrenmannschaft des TuS Holzen-Sommerberg, die auf einem Abstiegsrelegationsplatz steht.

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Dazu heißt es laut der offiziellen Mitteilung auf der Internetseite des Westdeutschen Tischtennisverbandes (WTTV): „Die Landesverbände entscheiden individuell, wie Mannschaften berücksichtigt werden, die sich zum Zeitpunkt des Aussetzens auf den Relegationsplätzen befinden. Ihre Entscheidungen darüber wollen die beteiligten Verbände kurzfristig einzeln erarbeiten und veröffentlichen.“

Vereine haben nun Planungssicherheit

Bei der Entscheidungsfindung seien sich laut Heike Ahlert, Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Tischtennis-Bundes, die die Sitzung geleitet hatte, alle Beteiligten in zwei Punkten einig gewesen:

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Die Fortsetzung des Spielbetriebs wird in absehbarer Zeit nicht möglich sein und die Vereine sollten so schnell wie möglich Planungssicherheit für die jetzige und die kommende Spielzeit haben.

Es hätte zu Terminproblemen geführt

„Es hätte wohl niemand verstanden, wenn wir eine Aussetzung immer weiter verlängert hätten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Wiederaufnahme zu extremen Terminproblemen geführt hätte“, stellte die Funktionärin fest.

DTTB-Präsident Michael Geiger lobte die erfolgreiche Umsetzung der von allen Seiten gewünschten bundeseinheitlichen Lösung. „Ein Trainer würde stolz sagen: Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so Geiger. Alle hätten in dieser Krisensituation an einem Strang gezogen.

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