Schwerter TS mit vielen falschen Entscheidungen und einem Saison-Minusrekord

Basketball-Landesliga

Nach dem verlorenen Verfolgerduell in Lippstadt müssen die Landesliga-Basketballer der Schwerter TS ihre Aufstiegshoffnungen, die ohnehin schon nicht mehr allzu groß waren, wohl begraben.

Schwerte

, 08.03.2020, 21:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unsanft gelandet: Mehdi Hoseini und die Landesliga-Basketballer der Schwerter Turnerschaft mussten sich gestern abend in Lippstadt geschlagen geben.Paulit

Unsanft gelandet: Mehdi Hoseini und die Landesliga-Basketballer der Schwerter Turnerschaft mussten sich gestern abend in Lippstadt geschlagen geben.Paulit © Bernd Paulitschke

LTV Lippstadt - Schwerter TS 66:63 (19:14, 11:14, 16:14, 20:21)

„Diese Schublade ist endgültig zu“, sagte Trainer Manuel Boruch nach der knappen 63:66-Niederlage in Lippstadt. Vier Spieltage vor Schluss liegt die STS nun sechs Punkte hinter Tabellenführer TV Gerthe zurück.

In Lippstadt stand die Partie bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Neun Sekunden hatten die Schwerter noch Zeit, um mit dem letzten Angriff noch den Ausgleich zu schaffen.

Viele falsche Entscheidungen

Doch anstatt es mit einem Dreier zu versuchen, was angesichts des Spielstands von 63:66 die einzige Möglichkeit war, noch zum Ausgleich zu kommen, versuchte man, in die Nahwurfzone vorzudringen – die letzte von zahlreichen falschen Entscheidungen, die die STS-Spieler im Verlaufe der Partie trafen.

„Wir haben viele zu viele einfache Fehler gemacht und deshalb auch verdient verloren. Zudem hatten wir eine katastrophale Dreier-Quote“, musste der Schwerter Coach feststellen. Die Folge waren die magere Ausbeute von nur 63 Punkten – so wenig wie noch nie in dieser Saison.

Der Bärendienst des Miroslav Petrovski

Trotzdem war bis zum Schluss noch alles möglich. Allerdings erwies Miroslav Petrovski seinem Team in der entscheidenden Phase einen Bärendienst, als er innerhalb von 90 Sekunden zwei technische Fouls kassierte. „So etwas darf einem erfahrenen Spieler einfach nicht passieren“, kritisierte Boruch.

Darüber hinaus nannte der Trainer „mangelndes Teamplay“ als einen Hauptgrund für die Niederlage – nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

Schwerte: Shaun Fenner (6), Mehdi Hoseini (8), Jan Schreer, Tom Grossart (3), Darko Dimkovski (20), Florian Dehnhardt (2), Axel Flaujac (6), Miroslav Petrovski (10), Thomas Jung (8), Beleza Eduardo Opondo, Christoph Grobe, Robert Martin.

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