Schwerterin Hoja gegen die Olympiasiegerinnen

Beachvolleyball: Deutsche Meisterschaft

Es geht los. Anna Hoja erfüllt sich mit ihrer Partnerin Steffi Hüttermann in den nächsten Tagen ihren Traum. Das Beachvolleyball-Duo spielt bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand und trifft dabei sogar auf das Olympia-Siegerinnen-Duo bestehend aus Laura Ludwig und Kira Walkenhorst.

SCHWERTE

, 30.08.2017, 18:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Anna Hoja (li.) und ihre Partnerin Steffi Hüttermann freuen sich riesig auf die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand.

Anna Hoja (li.) und ihre Partnerin Steffi Hüttermann freuen sich riesig auf die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand.

Die „Mission Timmendorf“ war das erklärte Saisonziel. Sich für das Finalturnier der smart Beach Tour qualifiziert zu haben, damit haben Hoja und Hüttermann eigentlich schon alles erreicht. Jetzt kommt der Lohn und das für die DJK TuSA 06 Düsseldorf startende Duo will es genießen. Vier Tage lang bis Sonntag ist der Timmendorfer Strand eine einzige Partymeile mit hochklassigem Beachvolleyball.

„Der DVV betreibt da schon einen hohen Aufwand“, berichtet die Schwerterin. Rund um das Turnier veranstaltet der Deutsche Volleyball-Verband Events. So gibt es am Freitagabend Livemusik oder am Samstagabend eine große Open-Air-Disco auf der Anlage mit einem anschließenden Feuerwerk. Im Maritim Seehotel steigt zudem die „Players Night“.

Eröffnungsfeier als Höhepunkt

Auch die offizielle Eröffnungsfeier auf dem Timmendorfer Strand, bei der alle 32 teilnehmende Teams (je 16 bei den Herren und Damen) mit einem bunten Programm vorgestellt werden, dürfte schon ein Höhepunkt werden. Selbst Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die schon auf allen großen Turnieren gespielt haben, würden über das Erlebnis Timmendorf schwärmen, wusste Anna Hoja zu berichten.

Apropos Ludwig/Walkenhorst. Gegen die Olympiasiegerinnen von Rio 2016, die Welt- und Europameister, das Deutsche Ausnahmeduo schlechthin, müssen Hoja und Hüttermann gleich ran. Zwar hatten sich beide mit dem fünften Platz zuletzt in Hamburg als 13. der 16 Teams qualifiziert, doch für die Setzliste in Timmendorf zählen die Resultate der letzten 365 Tage.

Duell auf dem Centre Court

Und da die DM im Vorjahr eine Woche später stattfand und somit noch in die Wertung fällt, rutschten beide auf den 15. Platz ab. Bei der Auslosung blieb also entweder die Nummer eins oder zwei der Setzliste – es wurden die „Golden Girls“, die nebenbei auch Titelverteidiger sind.

„Das ist cool, mal gegen die Beiden zu spielen. Und dann gleich auf dem Centre Court“, freut sich Hoja. Es ist das Eröffnungsspiel am Donnerstag um 17 Uhr. Die erste Runde, des im Doppel-K.o.-System bis zum Halbfinale gespielten Turniers, findet nämlich noch vor der Eröffnung statt. Sollte die Sensation ausbleiben, geht es für Anna Hoja dann am Freitag ab 11 Uhr in der Verliererrunde weiter.

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