Siegerpokale bleiben allesamt in Schwerte - aber das war nicht das einzig Positive

Rhythmische Sportgymnastik

Der erste Wettkampf nach monatelanger Pause wurde für die Rhythmischen Sportgymnastinnen der Schwerter TS zu einem Erfolg auf ganzer Linie. Aber die STS überzeugte nicht nur sportlich.

Schwerte

, 01.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Foto aller beteiligten Kampfrichterinnen zeigt, dass die strengen Hygiene-Maßnahmen beim Westfalen-Pokal der Rhythmischen Sportgymnastik konsequent umgesetzt worden sind.

Das Foto aller beteiligten Kampfrichterinnen zeigt, dass die strengen Hygiene-Maßnahmen beim Westfalen-Pokal der Rhythmischen Sportgymnastik konsequent umgesetzt worden sind. © Schwerter TS

Trotz Corona haben es die Verantwortlichen der Schwerter Turnerschaft (STS) geschafft, am letzten Oktober-Sonntag in der Alfred-Berg-Sporthalle den Wettbewerb um den Westfalen-Pokal der Rhythmischen Sportgymnastik auszurichten. Die Veranstaltung fand ohne Zuschauer statt.

Strikte Einhaltung der Hygiene-Vorschriften

Auf Wunsch des Westfälischen Turnerbundes hatte die STS die Ausrichtung übernommen. Dies bedeutete jede Menge Vorbereitungsarbeit, insbesondere was die strikte Einhaltung der Hygiene-Vorschriften anging.

Alle Vereine aus Westfalen, die Athletinnen an den Start schickten (TSVE Bielefeld, SC Grün-Weiß Paderborn, TV Isselhorst, TV Gütersloh, TV Wattenscheid und die Schwerter Turnerschaft), hatten vorab einen detailliert ausgearbeiteten Hygiene-Plan mit genauer Skizze des Aufbaus der Bodenflächen zugesandt bekommen – mit der dringenden Bitte um strikte Einhaltung dieser Corona-Vorgaben.

Ersatz für ausgefallene Qualifikationswettkämpfe

Zum Sportlichen: 41 Gymnastinnen waren am Start. Für sie war der Westfalen-Pokal praktisch ein Ersatz für die in diesem Jahr ausgefallenen Qualifikationswettkämpfe – einschließlich der Westfälischen Meisterschaften – und somit nach vielen Monaten eine erste Gelegenheit, ihren Leistungsstand im Vergleich zu anderen Gymnastinnen zu überprüfen.

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Es startete die Schülerleistungsklasse (SLK) 8 mit einer Kürübung ohne Gerät. Alle anderen Altersklassen – ab 9 Jahren bis 16+ – turnten zwei Kürübungen nach Wahl.

Die ersten Plätze jeder Altersklasse erhielten einen Pokal, für alle weiteren Gymnastinnen gab es eine Medaille und eine Urkunde.

Beleg für gute Nachwuchsarbeit der Schwerter TS

Dass die Siegerpokale aller Altersklassen in den Reihen der STS blieben, ist der eindrucksvolle Beleg für die gute Nachwuchsarbeit, die in Schwerte geleistet wird. Das konstante Training auch in Corona-Zeiten habe sich bezahlt gemacht, durfte STS-Cheftrainerin Ursula Sohlenkamp feststellen.

Und auch in organisatorischer Hinsicht lief bei diesem unter schwierigen Bedingungen über die Bühne gegangenen Wettkampf alles nach Plan, sodass die Verantwortlichen der Turnerschaft in doppelter Hinsicht mit dem Verlauf des Westfalen-Pokals zufrieden sein konnten.

Die Platzierungen der Gymnastinnen der Schwerter TS: Kinderleistungsklasse 8: 1. Amelia Kuznetsova; 2. Jessica Schmidt. Kinderleistungsklasse 9: 1. Daria Martynov. Kinderleistungsklasse 10: 1. Juliana Lorenz; 2. Anastasia Barabanow. Schülerinnen-Wettkampfklasse: 1. Katharina Luft. Junioren-Wettkampfklasse: 1. Alina Löber; 2. Maja Marquardt; 3. Adriana Pedzikiewicz; 4. Adelina Elzer. Freie Wettkampfklasse: 1. Elisabeth Ebel; 2. Antonella Baldassini. Junioren-Leistungsklasse 11: 1. Olivia Ligaj. Junioren-Leistungsklasse 12: 1. Alexandra Marquardt. Junioren-Leistungsklasse 14: 1. Margarita Ebel. Meisterklasse: 1. Jana Martin.
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