VfB Westhofen gegen SC Osmanlispor: Die Reaktionen nach dem Sportgerichtsurteil

mlzFußball-Kreisliga A

Nach dem Spielabbruch der Kreisliga-A-Partie zwischen dem VfB Westhofen und dem SC Osmanlispor Dortmund am 20. Oktober hat das Kreissportgericht ein Urteil gefällt.

Westhofen

, 29.10.2019, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Drei Punkte am „grünen Tisch“ für den VfB Westhofen – das Urteil, das das Sportgericht des Fußballkreises Dortmund am Montagabend als Folge des am 20. Oktober abgebrochenen Kreisliga-A-Spiels der Westhofener gegen den SC Osmanlispor Dortmund gefällt hat, entsprach den Wünschen und Erwartungen der VfB-Verantwortlichen.

Die Partie, bei der die Gäste kurz vor der Halbzeit beim Stand von 1:0 für Westhofen geschlossen das Feld verlassen hatten, weil sie sich von Schiedsrichter Hartmut Tiemens benachteiligt fühlten, wird mit 2:0 für Westhofen gewertet.

soccerwatch-Aufzeichnung als Beweismittel

VfB-Präsident Jürgen Rump war nach der Spruchkammerverhandlung erleichtert, hatte aber auch kein anderes Urteil erwartet. Vor allem durch das Hinzuziehen der Aufzeichnung der Partie durch das Videoportal soccerwatch.tv sei der Osmanlispor-Argumentation schnell jeglicher Wind aus den Segeln genommen worden, so Rump.

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„Die Spruchkammer hat dem, was die Osmanlispor-Vertreter da vorgetragen haben, schnell einen Riegel vorgeschoben“, berichtete der VfB-Präsident von der Verhandlung.

Osmanlispor-Trainer: „Akt der Schadenbegrenzung“

Aus Sicht des Osmanlispor-Trainers Hüseyin Asan hatte der Unparteiische einen Formfehler begangen, als er dem Westhofener Spieler Nicola Frustace die Gelb-Rote Karte gezeigt hatte, diese aber dann zurücknahm – Frustace hatte vorher noch nicht „Gelb“ gesehen, worauf die Westhofener den Unparteiischen aufmerksam machten.

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„Unsere Spieler haben protestiert und dann eine Karte nach der anderen gesehen“, schilderte Asan. Sein Team dann vom Platz zu nehmen, bezeichnete der Trainer als „Akt der Schadenbegrenzung.“

Westhofen überholt Osmanlispor in der Tabelle

Die Kammer konnte jedoch bei der Rücknahme der Gelb-Roten Karte keinen Fehler des Schiedsrichters Tiemens feststellen. Hüseyin Asan geht aber trotzdem davon aus, dass Tiemens in Zukunft keine Spiele mit Osmanlispor-Beteiligung pfeifen werde.

Den Westhofenern kann es egal sein. Mit den drei Punkten rücken sie in der Tabelle der Kreisliga A vom vorletzten Platz auf den drittletzten Rang vor. Die Mannschaft, die sie dabei überholen: der SC Osmanlispor.

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