VfB Westhofen: Sieben Neue, davon vier von der SG Eintracht Ergste

mlzFußball-Kreisliga A

Wie bei allen anderen Klubs ruht auch beim VfB Westhofen zurzeit der Trainings- und Spielbetrieb. umso intensiver treiben die Westhofener ihre Planungen für die nächste Saison voran.

Westhofen

, 01.04.2020, 16:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit der Verpflichtung des Ex-BVB-Profis Lothar Huber als Trainer für die nächste Saison in der Kreisliga A, hatten die Fußballer des VfB Westhofen vor gut zwei Monaten aufhorchen lassen.

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Gemeinsam mit dem aktuellen Trainer Christoph Pajdzik soll der Trainer-„Promi“ dafür sorgen, dass es beim VfB steil aufwärts geht.

Gashi: „Wir sind schon ziemlich weit“

Was den Spielerkader angeht, mit dem die ambitionierten Ziele in die Tat umgesetzt werden sollen, hielt man sich seitens der Westhofener Vereinsführung jedoch bisher bedeckt – bis zum Mittwoch.

Leonardo Gashi, Sportlicher Leiter des VfB Westhofen, ist mit dem Stand der Personalplanungen für nächste Saison zufrieden.

Leonardo Gashi, Sportlicher Leiter des VfB Westhofen, ist mit dem Stand der Personalplanungen für nächste Saison zufrieden. © Manuela Schwerte

Denn da äußerte sich Leonard Gashi, Sportlicher Leiter des VfB, zum personellen Stand der Dinge und kann zusammenfassend feststellen: „Wir sind schon ziemlich weit.“

Sieben externe Neuzugänge

Zwölf Spieler des aktuellen Kaders, vier Akteure aus der eigenen zweiten Mannschaft sowie sieben externe Neuzugänge ergeben einen Kreis von 23 Spielern, die ihre Zusage gegeben haben, in der Spielzeit 2020/21 in der GWG-Schwerte-Arena an der Wasserstraße zu kicken.

Patrik Menze (li.) hier im Stadtmeisterschaftsspiel für die SG Eintracht Ergste gegen Geisecke in Aktion, ist einer von vier Ergster Spielern, die zur nächsten Saison zum VfB Westhofen wechseln.

Patrik Menze (li.) hier im Stadtmeisterschaftsspiel für die SG Eintracht Ergste gegen Geisecke in Aktion, ist einer von vier Ergster Spielern, die zur nächsten Saison zum VfB Westhofen wechseln. © Bernd Paulitschke

Fangen wir mit den Neuzugängen an: Mit Santo Viola, Sebastian Kulke, Sidney Capraro und Patrik Menze wechseln laut Gashi vier Spieler der SG Eintracht Ergste nach Westhofen.

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Mit Max Bechtold kommt zudem der Neffe des VfB-Urgesteins Stefan Miller nach Westhofen, der in der laufenden Spielzeit zum Kader des A-Liga-Konkurrenten ASC 09 Dortmund 2 gehört.

Holzen-Sommerberg oder Westhofen?

Zudem sollen die Brüder Maurice und Leon Bröckelmann vom Ortsnachbarn TuS Holzen-Sommerberg an die Wasserstraße wechseln. Sie spielen derzeit für die A-Junioren des TuS in der Bezirksliga. „Die beiden hatten auch andere Angebote. Wir sind froh, dass sie sich für uns entschieden haben. Sie werden uns definitiv weiterbringen, auch wenn sie vielleicht nach ihrer Jugendzeit etwas Zeit brauchen werden, sich an den Rhythmus zu gewöhnen. Aber diese Zeit werden sie kriegen – und wenn sie sofort zünden sollten, haben wir auch nichts dagegen“, sagt Gashi.

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Holzens A-Jugendtrainer Phillip Stricker geht allerdings davon aus, dass einer der beiden Brüder in Holzen bleibt. „Leon ist Jungjahrgang und wird in der nächsten Saison der Kapitän unserer A-Jugend“, meint Stricker.

Ein Quartett will den Sprung schaffen

Zurück nach Westhofen. Aus der jetzigen zweiten Mannschaft (Kreisliga B) wollen Jannik Braß, Jannis Rixen, Joachim Müller und Felix Mühlbauer den Sprung in die „Erste“ schaffen.

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Und aus dem aktuellen Kreisliga-Kader liegen dem Sportlichen Leiter die Zusagen dieser zwölf Spieler vor: Kapitän Pascal Monczka sowie Alexander Vassiliou, Dustin Zahlmann, Nicola Frustace, Robin Becker, Yannick Hoffmann, Lukas Wodausch, Lukas Winczura, Matthias Knufmann, Björn Schulte-Tillmann, Malik Yacoub und Marko Bosnjak.

Gespräche liegen in den letzten Zügen

Abgeschlossen seien die Westhofener Planungen mit diesen Personalien aber noch nicht, sagt Leonard Gashi. „Mit einigen internen und externen Kandidaten liegen die Gespräche in den letzten Zügen. Aber sie gestalten sich in der jetzigen Situation natürlich etwas schwierig“, sagt der Sportliche Leiter – Corona lässt grüßen.

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Dass mit den genannten 23 Akteuren noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein soll, zeigt laut Gashi, „dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben.“ Weil der Kader in der Vorbereitungsphase der laufenden Saison nach einigen Ausfällen ziemlich dünn geworden war, sei man zu Beginn der Spielzeit in einen Negativstrudel geraten – mit der Folge eines klassischen Fehlstarts in die Saison.

„Das wird uns nicht nochmal passieren“

„Das wird uns nächste Saison sicher nicht nochmal passieren. Wir werden breiter aufgestellt sein“, sagt Gashi.

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Als Abgänge des VfB Westhofen bisher erst zwei Spieler bekannt: Mark Moldenhauer und Lucas Tielemann wechseln zum VfL Schwerte.

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