Warum der ambitionierte VfB Westhofen die Favoritenrolle zum TuS Holzen-Sommerberg gibt

Fußball

Attraktiver könnte die Saison in der Dortmunder Kreisliga A1 aus Schwerter Sicht nicht beginnen: Zum Auftakt kommt es zum Lokalduell zwischen dem VfB Westhofen und dem TuS Holzen-Sommerberg.

Schwerte

, 09.08.2019, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum der ambitionierte VfB Westhofen die Favoritenrolle zum TuS Holzen-Sommerberg gibt

Der VfB Westhofen vor dem Start in die A-Liga-Saison 2019/20 – wobei allerdings Trainer Christoph Pajdzik und einige Spieler des Kaders auf dem Foto fehlen: Leonard Gashi (Sportlicher Leiter), Stylianos Mouratidis, Yannick Hoffmann, Michalis Kakoulidis, Lukas Winczura, Benjamin Fischer, Björn Schulte-Tillmann, Matthias Knufmann, Alexander Vasilliou, Pascal Monczka, Robin Becker, Dustin Zahlmann, Dominik Boeven, Mark Moldenhauer, Nikola Pinjusic, Thorsten Hartleb (Torwarttrainer) und Juppi Gomez (Betreuer). © Bernd Paulitschke

VfB Westhofen - TuS Holzen-Sommerberg (Sonntag, 15 Uhr, GWG-Schwerte-Arena, Wasserstraße)

Allein schon der Blick auf die Neuzugänge – unter anderem Torjäger Michel Amaral vom Bezirksligisten VfB Schwelm und Stylianos Mouratidis, der in der Vorsaison noch zwei Klassen höher für den SV Hohenlimburg 10 gespielt hat, lassen vermuten, dass der VfB Westhofen mit Aufstiegsambitionen in die Saison geht.

Prinzipiell bestätigt Leonard Gashi diese Einschätzung, doch vor dem Saisonauftakt am Sonntag gegen Holzen-Sommerberg backt der Sportliche Leiter des VfB keine Brötchen.

Westhofener Vorzeichen „ganz anders als gewünscht“

„Leider sind die Vorzeichen ganz anders als wir uns das gewünscht haben“, sagt Gashi. Nach einer Saisonvorbereitung, die von Verletzungen und urlaubsbedingten Ausfällen geprägt war, fallen auch für das Derby am Sonntag viele Spieler aus.

„Wir müssen improvisieren und gucken, was für eine Mannschaft wir zusammenwürfeln. Holzen hat eine gute Vorbereitung gespielt und ist für mich der Favorit. Wir dagegen müssen die ersten drei, vier Wochen irgendwie überbrücken, ohne den Anschluss zu verlieren. Danach sind wir hoffentlich komplett, und dann wollen wir auch ein Wörtchen mitsprechen“, sagt Gashi, der am Sonntag in Abwesenheit von Trainer Christoph Pajdzik (Urlaub) am Spielfeldrand das Sagen haben wird.

Hoher Spaßfaktor bei Holzens Trainer Kiesheyer

Ganz anders als beim VfB ist die Stimmungslage in Holzen. „Zurzeit macht es richtig Spaß – bei uns wächst etwas zusammen“, sagt Trainer Olaf Kiesheyer. Mit einem blutjungen Kader, in dem zahlreiche Spieler stehen, die in der Vorsaison als A-Junioren in die Bezirksliga aufgestiegen sind, will Trainer Olaf Kiesheyer unter die ersten Fünf.

„Natürlich geht man auch ein gewisses Risiko ein, wenn man die Mannschaft so verjüngt. Aber wenn wir erfolgreich sind und das Selbstvertrauen da ist, kann das Ganze auch eine Eigendynamik entwickeln“, meint Kiesheyer.

Personalprobleme für den Saisonauftakt beim Lokalrivalen kennt Kiesheyer nicht – ganz im Gegensatz zum VfB Westhofen.

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