Warum der Geisecker SV ein Trendsetter sein will und der SC Hennen nicht

Fußball-Bezirksliga

Der Geisecker SV spielt als Tabellenführer gegen die zuletzt sieglosen Hennener und hat trotzdem „keine Ambitionen.“ Außerdem sind der VfL Schwerte und SC Berchum/Garenfeld im Einsatz.

Schwerte

, 18.10.2019, 16:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Warum der Geisecker SV ein Trendsetter sein will und der SC Hennen nicht

Beim Geisecker SV, seit dem vergangenen Sonntag neuer Tabellenführer, herrscht derzeit gute Laune – hier am Rande des Heimspiels gegen Türkiyemspor Hagen vor zwei Wochen bei (v.li.) Jannis Kassel, Nico Gerl und Dennis Huck. © Bernd Paulitschke

Der Geisecker SV geht als Tabellenführer in den elften Spieltag der Bezirksligasaison – ein Gedanke, an den man sich noch immer etwas gewöhnen muss. Im Nachbarschaftsduell beim SC Hennen wollen die „Kleeblätter“ ihre Spitzenposition festigen.

SC Hennen - Geisecker SV (Sonntag, 15 Uhr, Naturstadion, Hennener Straße)

Gegensätzlicher könnte die Formkurve der beiden Ortsnachbarn nicht aussehen. Während die Geisecker zuletzt viermal hintereinander als Sieger vom Platz gegangen sind und für diese Erfolgssträhne mit besagter Tabellenführung belohnt worden sind, hat Hennen seine vergangenen vier Spiele verloren.

So wird aus Sicht des „Zebra“-Trainers Holger Stemmann höchste Zeit, diesem Trend ein Ende zu setzen. Er sei zwar „beeindruckt, wie es in Geisecke läuft“, so Stemmann. Der Coach sagt aber auch: „Wenn man gegen den Tabellenführer spielt, heißt das ja nicht automatisch, dass man als Verlierer vom Platz geht.“ Moritz Batze, Moritz Hupach, Claudio Ferreira, Marcel Rudzinski und Jan-Hendrik Bergmann können aus Verletzungs- oder Krankheitsgründen nicht spielen.

Auf Geisecker Seite sorgt der aktuelle Tabellenstand für eine breite Brust – und trotzdem herrscht weiterhin Gelassenheit am Buschkampweg. „Es wäre komisch, wenn wir jetzt sagen würden, es soll uns jemand nach einer Woche an der Tabellenspitze wieder ablösen. Aber dass wir ganz oben stehen, heißt nicht, dass wir plötzlich irgendwelche Ambitionen hegen“, sagt Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski.

Die unterschiedlichen Serien der beiden Mannschaften würde Wotzlawski am liebsten ausblenden. „Das darf auf keinen Fall in unsere Köpfe. Ich bleibe dabei: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, meint der Coach der „Kleeblätter“.

Auf Florian Ruß, der das Spiel gegen seinen Ex-Klub aus Urlaubsgründen verpasst, sowie die angeschlagenen Marius Manecki und Marc Schipper müssen die Geisecker verzichten.

VfL Schwerte - FSV Gevelsberg (Sonntag, 15.15 Uhr, Sportplatz Schützenhof, Schützenstraße)

Als Tabellenneunter steht der VfL Schwerte mit jeweils vier Siegen und Niederlagen im Niemandsland der Tabelle. Trotzdem sieht Trainer Dominik Buchwald sein Team auf dem richtigen Weg. „Wir sind mittlerweile in einer Verfassung, von der wir vor sechs Wochen noch weit entfernt waren“, sagt Buchwald. Mittlerweile könne man auch spielstarken Mannschaften wie Türkiyemspor Hagen am vergangenen Sonntag auf Augenhöhe begegnen – auch wenn sich das im Ergebnis (3:2 für Hagen) nicht widergespiegelt hat.

Der FSV Gevelsberg, der drei Punkte mehr auf dem Konto hat als der VfL, kommt mit der Empfehlung zum Schützenhof, in fünf Auswärtsspielen noch keine Niederlage kassiert zu haben (drei Siege, zwei Unentschieden) – der VfL ist gefordert.

SC Berchum/Garenfeld - Blau-Weiß Voerde (Sonntag, 15.15 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg)

Rechtzeitig zum Abschlusstraining am Freitag wurde SC-Trainer Fabian Kampmann aus dem Urlaub zurückerwartet – logisch, dass Kampmann somit auch zum Heimspiel gegen den Tabellensechsten an der Seitenlinie in Garenfeld stehen wird.

Sebastian Schulte rechnet mit einem knappen Spielverlauf. „Gegen Voerde waren es in der Vergangenheit immer knappe und kampfbetonte Spiele. Aber wir wollen an Geisecke dran bleiben – dazu müssen wir gewinnen“, sagt der Teamkoordinator des Tabellenzweiten, dessen Kader nahezu komplett zur Verfügung steht.

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