Warum die Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste trotz Pokal-Aus zufrieden sein können

Frauenhandball

Die erste Runde des Handball-Westfalenpokals war für die Landesliga-Frauen der HVE Villigst-Ergste am vergangenen Sonntag schon die Endstation.

Schwerte

, 14.10.2019, 19:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum die Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste trotz Pokal-Aus zufrieden sein können

Lena Schröer, hier im Landesligaspiel gegen Witten für gut drei Wochen, zog sich mit der HVE Villigst-Ergste beim Pokal-Aus gegen zwei höherklassige Gegner achtbar aus der Affäre. © Bernd Paulitschke

Von Enttäuschung war bei HVE-Trainer Dino Tönnies deshalb aber nichts zu spüren – im Gegenteil. „Die Mädels haben es super gemacht“, fasste der Coach die beiden Partien gegen jeweils klassenhöhere Gegner über jeweils 2x20 Minuten in Halden zusammen, für die sich die Villigst-Ergsterinnen durch den Gewinn des Kreispokals im Frühjahr qualifiziert hatten.

Der Landesligist traf zunächst auf den TVE Netphen, der in der 3. Liga um Punkte spielt. Auch wenn die Siegerländerinnen, die die Partie hauchdünn mit 16:15 für sich entscheiden konnten, nicht in Bestbesetzung antraten, war die HVE-Leistung laut Tönnies‘ Aussage aller Ehren wert. Beinahe hätte es sogar noch zum Unentschieden gereicht, doch der Wurf in den Schlusssekunden von Torhüterin Sophie Stainert in Richtung des verwaisten Tores der Netphenerinnen, die ihre Torfrau in Unterzahl zugunsten einer Feldspielerin herausgenommen hatten, fand nicht den Weg ins Ziel.

17:17-Unentschieden gegen einen Oberligisten

So blieb es bei der knappen Niederlage, nach der es für die HVE keine Chance mehr auf ein Weiterkommen gab, weil nur der Erste der Sieger des Dreier-Turniers sich für die nächste Runde qualifizierte und Netphen zuvor auch schon gegen den gastgebenden Oberligisten SG TuRa Halden-Herbeck gewonnen hatte.

Gegen diesen knüpfte das HVE-Team in ihrem zweiten Spiel des Tages nahtlos an die gute Leistung der Netphen-Partie an. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Villigst-Ergsterinnen noch mit 17:15 in Führung, mussten sich letztlich aber mit einem 17:17-Unentschieden begnügen. Zufrieden war Trainer Dino Tönnies trotzdem.

HVE Villigst-Ergste: Lesley Schwederski, Sophie Stainert - Lena Schröer (0 Tore gegen Netphen, 3 gegen Halden), Karoline Kurthen (2, 4), Jana Kastner, Caro Abrahams (0, 1), Gianna Köster (0, 1), Jasmin Schiprowski (1, 0), Malin Lueg (4, 2), Daphne Schöps (2, 0), Nina Großheider (0,1), Lisa Albrecht (1, 3), Katharina Batschurin (1, 1), Julia Angel (4/4, 1).

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