Wechselnde Partnerinnen? Kein Problem für die Westdeutsche U19-Meisterin Nele Hoja

Beachvolleyball

Mit zwei Top-Ergebnissen hat die 18-jährige Schwerter Volleyballerin Nele Hoja ihre Klasse im Sand bewiesen. Und das bevorstehende Turnier auf Borkum ist auch eine Familiensache.

04.07.2019, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wechselnde Partnerinnen? Kein Problem für die Westdeutsche U19-Meisterin Nele Hoja

Nele Hoja (re.) wurde an der Seite der Essenerin Paula Schürholz Westdeutsche U19-Meisterin. © Hoja

Eine Woche nach dem fünften Platz bei den Deutschen U20-Beachvolleyball-Meisterschaften in Dresden mit ihrer Stamm-Partnerin Victoria Dörschug (Köln) wurde Hoja an der Seite von Paula Schürholz (Essen) in Marl Westdeutsche Meisterin der Altersklasse U19.

Nationalmannschafts-Gespann war Endstation

In Dresden mussten sich Hoja und Dörschug nur zwei Nationalmannschafts-Teams geschlagen geben. Eine dieser beiden Niederlagen mussten sie schon in den Gruppenspielen hinnehmen, sodass sie „nur“ als Gruppenzweiter ins Achtelfinale einzogen.

Jetzt lesen

Nach einem glatten 2:0-Sieg wartete im Viertelfinale das andere Nationalmannschafts-Gespann, gegen das der Einzug ins Halbfinale trotz guter Leistung nicht zu schaffen war. „Wir haben gut mitgehalten – es hat sich nicht so angefühlt, als spielten die beiden auf einem ganz anderen Niveau“, kommentierte Nele Hoja. Am Viertelfinal-Aus gab es trotzdem nichts zu rütteln.

Ohne Satzverlust der Favoritenrolle gerecht geworden

Eine Woche später in Marl konnte Dörschug aus gesundheitlichen Gründen nicht spielen. Nele schnappte sich Paula Schürholz aus Essen als Partnerin – eine der besagten Akteurinnen aus dem Nationalmannschaftskader, die der Schwerterin in Dresden noch das Leben schwer gemacht hatte. Obwohl die beiden nicht eingespielt waren, entschieden sie das Turnier ohne Satzverlust für sich. „Man muss schon sagen, dass wir sehr souverän gewonnen haben. Wir waren an Nummer eins gesetzt und sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, war Hoja zufrieden.

Diesmal mit einer Partnerin aus Bremen

Erheblich mehr wird die 18-Jährige am kommenden Wochenende auf Borkum gefordert werden. Dort findet am Samstag und Sonntag das Top-10-Turnier des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes (NWVV) statt, bei dem es auch um Qualifikationspunkte für die Deutsche Beachvolleyball-Meisterschaft am Timmendorfer Strand geht. Mit der Bremerin Bernice Andoh wird erneut eine andere Partnerin an der Seite von Nele Hoja stehen, die sich „eine unfassbar gute Erfahrung“ von dem Turnier gegen vermutlich übermächtige Gegnerinnen verspricht.

Top-gesetzt bei diesem Turnier ist übrigens Neles Cousine Anna Hoja mit ihrer Partnerin Steffi Hüttemann – es geht am Wochenende auf Borkum also auch um die Familienehre.

Lesen Sie jetzt