SuS Olfen stapelt noch tief

Fußball

Die C-Junioren des SuS Olfen hatten sich im Sommer den Traum von der Bezirksliga erfüllt. Durch eine furiose Hinrunde könnte am Saisonende sogar der nächste Aufstieg stehen. Denn nicht nur der Meister steigt auf.

Olfen

von Sebastian Reith

, 29.11.2017, 16:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Olfens C-Junioren bejubeln ein Tor von Fabian Beckmann (r.). Der SuS führt die Tabelle als Aufsteiger an.

Olfens C-Junioren bejubeln ein Tor von Fabian Beckmann (r.). Der SuS führt die Tabelle als Aufsteiger an. © Weitzel

Klassenerhalt – es ist immer das Primärziel eines Trainers, wenn seine Mannschaft in die nächsthöhere Spielklasse aufgestiegen ist. Die C-Juniorenfußballer des SuS Olfen, die im Sommer aus der Kreisliga aufgestiegen waren, haben aus acht Partien 19 Punkte gesammelt und sind damit gleich wieder Tabellenführer. Den Aufstieg in die Landesliga machen auch die Regularien in diesem Jahr möglich. Denn sogar als Tabellendritter stehen die Chancen wohl nicht schlecht, dass Olfens Jugend im nächsten Jahr ein Landesliga-Team stellt. „Wir wollen die Kirche noch im Dorf lassen. Es ist sehr eng und man kann nicht sagen, dass wir jetzt den Durchmarsch machen“, sagt Trainer Ralf Neugebauer.

Neue Struktur

Aber unwahrscheinlich ist es nicht. Denn: Der westfälische Fußballverband strukturiert zur kommenden Saison sein Ligensystem bei den C-Junioren um. Bisher ist die höchste Spielklasse in Westfalen die Landesliga. Darüber kommt schon die Regionalliga. Und das soll sich ändern, wie aus der Jugendspielordnung des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) hervorgeht. Der FLVW gründet nämlich eine neue Westfalenliga, die zwischen Landes- und Regionalliga installiert wird.

Vermehrter Aufstieg



Und das hat einen vermehrten Aufstieg zur Folge. Aus den beiden Landesligen werden neben einem Meister, der Regionalligist wird, noch bis zu zwölf weitere Mannschaften gesucht. Die Zahl kann durch Absteiger aus der Regionalliga allerdings variieren. Derzeit droht einer Mannschaft ganz konkret der Abstieg.

Sicher ist aber: Auch aus den sechs Bezirksligen steigen mindestens der Meister und Vizemeister pro Staffel auf. Und wenn es keinen Absteiger aus der Regionalliga gibt, machen die sechs Bezirksliga-Dritten noch drei weitere Aufsteiger in einer Aufstiegsrunde unter sich aus, bestätigte Staffelleiter Horst Reimann.

Euphoriebremse

Neugebauer bremst die Euphorie: „Wir stehen ganz gut da, haben einige Punkte aber auch glücklich geholt. Wir müssen erstmal die Hinrunde und die ersten Spiele im neuen Jahr abwarten. Dann können wir überlegen, ob wir das vorantreiben sollten und ob es unser Ziel sein sollte.“

Jugendleiterin Christiane Klann jedenfalls würde sich über einen Aufstieg freuen. „Ralf ist zurückhaltend und vorsichtig. Aber ein Weiterkommen wäre schön.“

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