Alle Ergebnisse der heimischen A-Ligisten

Fußball-Kreisliga A

Der 11. Spieltag der Kreisliga A Lüdinghausen stand im Zeichen des Derbys zwischen Westfalia Wethmar und BW Alstedde. Wie diese Partie und die anderen Spiele ausgegangen sind, erfahren Sie hier im Überblick.

KREISGEBIET

30.10.2011, 17:17 Uhr / Lesedauer: 5 min
Alle Ergebnisse der heimischen A-Ligisten

TEAMS UND TORE Olfen: Zastrow – Mayr, Bennis, Achtenberg, Christian Brüse, Köster, Kütemann, Böttcher (78. Fabian Pohlmann), Brüggemann (66. Radke), Andre Pohlmann, Koslowski.Bork: Pistol – Suer, Schwenk, Janetzki, Oguz, Markowski, Rademacher, Keidel, Breetzke (63. Kramzik), Scharen (78. Sina Habibivand), Köppeler (70. Nima Habibivand).Tore: 1:0 Brüse (52.) Foulelfmeter, 1:1 Rademacher (55.)  

Andre Milewzyk – Broz, Sander, Jonas Milewzyk, Frieling, Schöler, Auverkamp (85. Beckmann), Kudick (46. Blome), Michel, Hatebur, Lassak.

Pirih – Unterste Wilms (87. Reith), Ratzke, Kostrzewa, Radtke, Sina Habibivand, Nima Habibivand (85. Kaluzny), Sträter (80. Pfeffer), Bäumer, Cana, Schäfer.

1:0 Michel (3.), 1:1 Sträter (20.), 1:2 Schäfer (39.), 1:3 Bäumer (42.), 1:4 Nima Habibivand (80.).

In der hart umkämpften Anfangsphase hatte zunächst der Gast leichte Feldvorteile. Doch keine Mannschaft schaffte es, in den gegenerischen Strafraum einzudringen. Beide Teams waren auf der Hut, standen defensiv bombensicher. Nach dem Wiederanpfiff verschoben sich die Kräfteverhältnisse etwas, und der Gastgeber drehte auf. Darius Janetzki ging im Strafraum etwas zu ungeschickt gegen Andre Pohlmann zu Werke. Den fälligen Strafstoß setzte Christian Brüse souverän ins Gehäuse. Der Jubel auf Olfener Seite währte allerdings nicht lange, da Bork einen Absprachefehler des SuS nur drei Minuten später bestrafte. Jan Rademacher traf per Flachschuss. Olfens Trainer Mario Pongrac: "Wir haben wirklich viel Druck aufbauen können, und die Jungs haben taktisch super gearbeitet. Dennoch bin ich mit dem Punkt nicht so ganz zufrieden." Etwas anders sah es Borks Coach Frank Bidar: "Es war ein enges Spiel, bei dem Kleinigkeiten über den Ausgang entschieden haben. Unser Keeper hat uns mit zwei Paraden im Spiel gehalten, aber auch wir haben gute Chancen liegengelassen. Das Ergebnis ist gerecht."

TEAMS UND TORE Olfen: Zastrow – Mayr, Bennis, Achtenberg, Christian Brüse, Köster, Kütemann, Böttcher (78. Fabian Pohlmann), Brüggemann (66. Radke), Andre Pohlmann, Koslowski.Bork: Pistol – Suer, Schwenk, Janetzki, Oguz, Markowski, Rademacher, Keidel, Breetzke (63. Kramzik), Scharen (78. Sina Habibivand), Köppeler (70. Nima Habibivand).Tore: 1:0 Brüse (52.) Foulelfmeter, 1:1 Rademacher (55.)  

VfL Senden - SG Selm 2010 4:2 (2:0) Das Ergebnis ist zwar eindeutig und doch hat die SG Selm kein schlechtes Spiel gezeigt. „Wir haben gut Fußball gespielt und in Senden kann man verlieren“, sagte SG-Coach Andreas Schneider nach der Partie. Selm kann sich bei Keeper Jens Kemper bedanken, der sein Team immer wieder durch tolle Paraden im Spiel hielt. Mit einem Doppelschlag in der 29. und 33. Minute holte Florian Kaling die Gäste auf den Boden der Tatsachen. Trotz des Rückstandes blieb die SG gut in der Partie und kam zu einigen Chancen. Der angeschlagene Christian Prasse erzielte den Anschlusstreffer. Die Hoffnung währte doch nicht lange. Nach einem Freistoß fiel das 3:1 und dann ließ sich der Gast zum 4:1 auskontern. „Das sind individuelle Fehler, die beim Drängen auf das gegnerische Tor passieren“, resümierte Schneider. Alex Schwegler traf nur noch zum 2:4. Für Selm wird es nicht einfacher, nächste Woche kommt der SuS Olfen.TEAMS UND TORE Senden: Heilkötter - Tretow, Wietel, Lemmer, Gauder, Tillmann, Pauer, Rosenberger, Kaling, Froning, Schäfers. Selm: Kemper, Prasse, Schwer (41. Aust), Siek (65. Sahin), Kemmann, Kämper, Tumbrink, Rudoj, Schwegler, Hofmann, Atalan (53. Linnemann).Tore: 1:0 Kaling (29.), 2:0 Kaling (33.), 2:1 Prasse (63.), 3:1 Tillmann (64.), 4:1 Froning (69.), 4:2 Schwegler (83.).  

Westfalia Vinnum - BW Ottmarsbocholt 1:3 (1:1) Die Zuschauer sahen ein Chancenfestival. „Es ist sehr ermüdend, die Mannschaft immer wieder zu loben, obwohl wir verloren haben“, sagte Uwe Höhn nach dem Spiel. Die ersten 15 Minuten der Begegnung waren hochklassig. Tempo, Chancen und kein Mittelfeldgeplänkel. Früh gingen die Gäste durch Dennis Hölscher in Führung. Die Westfalia hielt stark dagegen und ließ sich nicht beirren. In der 27. Minute fiel der Ausgleich durch Andre Langer (Foto). Bis zur Pause passierte aber nicht mehr viel. Die zweite Halbzeit hatte es jedoch wieder in sich. Vinnum spielte den besseren Fußball, aber die Gäste kamen immer wieder gefährlich durch die starken Außenspieler vor das Tor.  „Es hört sich doof an, aber wir haben heute super gespielt“, so Höhn.TEAMS UND TORE Vinnum: Schneider - Asemann, Menker, (88. Höhn) Suer, Olfens, Langer, Stolzenhoff (88. Rosowksi), Wessels, Quante, Beier (76. Duwe), Jendrich.Ottmarsbocholt: Erkmann - Hibbe, Beutel, Diekemper, Schulze Becking, Arnschink (68. Wierling), Dröge, Beutel (83. Mehring), Volbracht, Hölscher, Vernauer (86. Wierling).Tore: 0:1 Hölscher (7.), 1:1 Langer (27.), 1:2 Beutel (47.), 1:3 Volbracht (70.).  

SC Capelle - Fortuna Seppenrade II 4:0 (3:0) Einen hochverdienten Erfolg feierte der SC Capelle gegen die Zweitvertretung von Fortuna Seppenrade. Dabei hätten die Hausherren sogar höher gewinnen können, denn die Gäste fanden zu keiner Zeit in das Spiel. Nach dem eher zerfahrenen Beginn nahmen die Capeller mehr und mehr das Heft in die Hand und gingen nach 25 Minuten mit 1:0 in Führung. Hendrik Wittenbrink bekam das Leder nach einem Gestocher vor die Füße und fackelte nicht lange. Nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Stefan Möer per Distanzschuss auf 2:0. Seppenrade gab sich anschließend geschlagen und besann sich darauf, das Leder immer wieder aus der eigenen Hälfte zu schlagen. Noch vor dem Seitenwechsel legte Fabrizio Pate das 3:0 nach. Kurz nach Wiederanpfiff verwandelte Stefan Möer einen Foulelfmeter zum Endstand. "Wir hätten auch höher gewinnen können. Nach dem Doppelschlag war es nur noch eine Trainingseinheit" blianzierte Capelles Coach Kurt Gumprich.TEAM UND TORE Capelle: Reckmann – Steinhoff (70. Grennigloh), Pate (60. Schulze Kersting), Reher, Schwipp (75. Walter), Lachmann, Töpper, Winkler, Möer, Artinger, Wittenbrink.Tore: 1:0 Wittenbrink (25.), 2:0 Möer (28.), 3:0 Pate (36.), 4:0 Möer (48., FE). Bes. Vorkommnis: Rote Karte Löbbert (65., Seppenrade wegen Beleidigung).  

SV Stockum - TuS Ascheberg II 4:1 (1:0) Der SV Stockum meldet sich im Titelkampf zurück. Die Auswahl von Eddy Chart hatte mit dem Aufsteiger TuS Ascheberg II kaum Probleme, gewann verdient mit 4:1 (1:0).  Auch wenn die Stockumer in der ersten Hälfte etwas zu passiv agierten, so hatten sie das Spiel doch im Griff. „Da fehlte mir die Aggressivität. Wir waren nicht präsent genug“, erklärte Chart. In den zweiten 45 Minuten entledigten sich die Stockumer all ihrer Hemmungen.  „Es war wichtig, dass wir gewonnen haben. Vor allem im Hinblick auf die kommenden Aufgaben“, war Stockums Coach am Ende erleichtert.TEAMS UND TORESV Stockum: Willner; Zebut, Tino Köhler, Barthel (76. Otto), Löwen, A. Chart, Chr. Chart, Wiesniewski, Luti (68. Metin), Zimmer, Tim Köhler (64. Heidenreich).TuS Ascheberg II: Woywod (8. Dülfer), Schwipp, Hartwig, Wobbe, Sabe, Niehues, Heitbaum, Kaiser, Vetter (21. Schneider), Schubert, Reckel.Tore: 1:0 Zimmer (42.), 2:0 Luti (54.), 3:0 Heidenreich (64.), 4:0 Zimmer (75.), 4:1 Kaiser (89.).

Die Werner hatten gleich zwei Matchwinner in ihren Reihen – einer davon dürfte den Herberner gut bekannt sein: Faruk Bozaci. Der offensive Mittelfeldspieler war an allen drei Treffern beteiligt. Vorne machte es Bozaci, hinten hielt Keeper Matthias Böings. „Meine Mannschaft hat sehr gut gespielt, aber Matthias muss ich ein extra Lob aussprechen“, sagte Eintrachts Coach Muris Mujkanovic. Schon in der zehnten Minute ging seine Elf in Führung. Bozaci schickte Mario Dömland auf die Reise, der Schiedsrichter übersah die klare Abseitsstellung und so konnte Dömland den Ball locker am verdutzten SVH-Keeper Matthias Kozlik vorbeischieben. In der Folgezeit drängte der SVH auf den Ausgleich. In den zweiten 45 Minuten spielte sich das Geschehen fast nur noch in den Strafräumen ab – hauptsächlich in dem der Evenkämper. Michael Aschoff (50.) und Steffen Klüsener (53.) hatte riesige Möglichkeiten – Böings hatte etwas dagegen. Die Eintracht konterte nur noch, dass aber zielstrebig und effizient. Bozaci schloss zum 2:0 (58.) ab. Auch das 3:0 – wieder durch den Ex-Herberner – fiel nach so einem schnellen Gegenzug. Michael Aschoff drosch die Kugel aus zehn Metern in die Maschen (85.). „Trotz der drei Gegentreffer musst du so ein Spiel nicht verlieren. Wir haben das vorne aber auch ziemlich schlecht gelöst“, meinte Bernd Löcke.

Böings; Rüsenberg, Weimer, Ünal, Obrenovic, Schwartzkopf, Opsölder, Bozaci, Uzun, Eulich, Dömland (89. Lerche).

Kozlik; Drees, D. Hölscher (63. Mangels), Tüns, Christ, M. Sennekamp (46. Adamek), Hüttermann, St. Aschoff (46. Klüsener), Hohefeld, Roters, M. Aschoff.

1:0 Dömland (10.), 2:0, 3:0 beide Bozaci (58./80.), 3:1 M. Aschoff (85.).

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