Andreas Schneider - ohne Fußball geht es nicht

Sportlerporträt

Er ist sachlich, kompetent und ein eingefleischter Fußballer. Zuletzt coachte er den A-Ligisten TuS Westfalia Wethmar. Die Rede ist vom Trainerfuchs Andreas Schneider, der am Sonntag (2. Oktober) seinen 50. Geburtstag feiert - Glückwunsch!

SELM

von Von Carina Püntmann

, 01.10.2011, 08:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Selms Trainer Andreas Schneider feiert am Sonntag seinen 50. Geburtstag.

Selms Trainer Andreas Schneider feiert am Sonntag seinen 50. Geburtstag.

Im Alter von fünf Jahren fing die Ära Fußball bei Schneider an. Damals schnürte er seine Fußballstiefel noch beim BV Westfalia Wickede und spielte dort bis zur A-Jugend, ehe er sich in den Seniorenjahren SSV Hagen, SSV Mühlhausen und dem VfR Sölde unter anderem anschloss. Zuletzt stand er an der Seitenlinie des A-Ligisten TuS Westfalia Wethmar - satte sieben Jahre mit allen Höhen und Tiefen. Zur Saison 2011/2012, sein Vertrag bei Wethmar war überraschend vorzeitig aufgelöst worden, schloss er sich dem Liga-Konkurrenten SG Selm an. "Eigentlich hatte ich vor, aus beruflichen Gründen kürzer zu treten", berichtet Schneider.Besitzt den nötigen Ehrgeiz Doch so ganz ohne Fußball konnte er sich sein Leben dann doch nicht vorstellen: "Der Vorstand der SG Selm rief bei mir an und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, die Selmer zu coachen. Als ich erfahren habe, dass die SG einen kompletten Umbruch starten wollte, reizte mich dies. Da habe ich direkt zugesagt." In Selm versucht er den achten Tabellenplatz aus dem Vorjahr zu toppen, strebt Rang sieben mit einer komplett neuen Mannschaft an. "Ich bin gespannt, ob wir dieses Ziel erreichen", so Schneider. Als Spieler selbst stand er früher stets zwischen den Pfosten. In Mühlhausen und beim VfR Sölde feierte er große Erfolge, wie unter anderem diverse Aufstiege. "Das ist aber schon lange Zeit her", sagt er schmunzelnd. Doch dass Schneider immer noch Torhüter-Fähigkeiten und den nötigen Ehrgeiz besitzt, bewies er noch vor einiger Zeit in Wethmar, als er sich im Training freiwillig ins Tor stellte, weil kein Keeper anwesend war. Doch unglücklicherweise brach er sich beim Abwehren den Daumen. "Das war natürlich ärgerlich", so Schneider.Seine Familie ist eine wichtige Stütze Er ist seit acht Jahren mit seiner Frau Karin verheiratet. Die beiden haben eine Tochter: Chiara (8 Jahre). Frau und Tochter sind der ganze Stolz von Schneider. "Karin und Chiara sind wichtige Stützen in meinem Leben, die mir sehr viel geholfen haben. Ich bin froh, sie zu haben", freut sich Schneider. Fußballerisch traut er seinem alten Club Wethmar sogar den Aufstieg zu: "Das Team ist in der Lage, Meister zu werden. Aber dafür müssen viele Sachen stimmen." Die Saison ist noch jung. Jetzt wird erst einmal Geburtstag gefeiert.  

ZUR PERSON
Andreas Schneider wurde am 2. Oktober 1961 geboren. Von Beruf ist er Geschäftsführer bei der Maschinenbau-Firma Mark GmbH (Gleisbau) in Lünen an der Döttelbeckstraße. Neben dem Fußball unternimmt er viel mit seiner Familie und hört gerne Musik. Nach seinem Bandscheiben-Vorfall versucht er wieder mit dem Joggen anzufangen.

 

 

 

 

 

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