Anführer Julien Köppeler fehlt dem PSV Bork in Bergkamen

Fußball

Julien Köppeler ist normalerweise ein Anführer auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler des Fußball-Kreisligisten PSV Bork, der als einer der wenigen aus der Meistermannschaft nach dem verpassten Aufstieg im Sommer geblieben war und danach zum Kapitän befördert wurde, fehlt seit Wochen verletzt. Auch am Donnerstag in Bergkamen.

Bork

08.11.2017, 18:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julien Köppeler (l.) fehlt Bork auf dem Platz. reith (A)

Julien Köppeler (l.) fehlt Bork auf dem Platz. reith (A) © Reith

Denn Köppeler ist am Fuß verletzt. „Ich habe mir die Kapsel überdehnt. Das muss auskuriert werden“, sagt der 27-Jährige, der in dieser Woche einen Trainingsversuch abbrach und nächste Woche nochmal testen möchte, ob er trainieren kann.

„Ich befürchte, dass er vor der Winterpause nicht mehr zurückkehrt“, sagt Borks Trainer Ingo Grodowski – und sein Capitano ist nicht der einzige Ausfall, den Grodowski beim schwierigen Auswärtsspiel am Donnerstag (19.30 Uhr, Am Stadion 5, Bergkamen) beim Tabellendritten FC TuRa Bergkamen. Denn auch Stürmer Sebastian Kramzik (Knöchelprobleme) möchte der Trainer unbedingt schonen. Gleiches gilt für Pascal Zander (Fuß), Kevin Pächer war krank und ist fraglich. Deswegen wird Grodowski wieder Patrick Radtke aus der zweiten Mannschaft aufbieten. „Er hängt sich voll rein“, sagt Grodowski. Trotz Personalnot macht der Borker Trainer aber eine Kampfansage: „Bei den vier Siegen in Serie in dieser Saison hatte ich auch nicht das Personal, von dem ich ausgegangen war.“ Warum also nicht auch ein Sieg gegen Bergkamen?

Der FC TuRa darf kaum noch Punkte abgeben, wenn es mit dem Aufstieg noch etwas werden soll. 14 Punkte Rückstand hat Bergkamen auf den ungeschlagenen Türkischen SC Kamen bereits. Die fünf Unentschieden – Bergkamen ist Remiskönig – fallen schwer ins Gewicht. Der Ausgang würde Grodowski dagegen gefallen: „Mit einem Punkt könnte ich leben.“

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