Beim 4:1 gegen Brambauer fehlten der SG Selm Trainer und Assistent

Fußball: Testspiel

Selms Jan Rabitsch spielt sich beim 4:1-Testspielerfolg mit drei Treffern in den Vordergrund.

Selm

, 21.07.2019, 21:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim 4:1 gegen Brambauer fehlten der SG Selm Trainer und Assistent

Jan Rabitsch (l.) traf für die SG Selm am Sonntag dreifach und spielte sich in den Block des Trainers, auch wenn dieser gar nicht dabei war. © Jura Weitzel

Fußball-A-Ligist SG Selm hat in Abwesenheit des fast gesamten Trainerstabes gegen den BV Brambauer II mit 4:1 gewonnen. Deniz Sahin befindet sich noch bis zum Cappenberger Hübner-Cup am Wochenende im Urlaub, Co-Trainer Tobias Lütjann fehlte wegen einer Taufe in seiner Familie.

Übrig blieb nur Betreuer und Torwarttrainer Carsten Wiewel. Deshalb übernahm Marcel Seidel, Ex-Spieler der ersten Mannschaft und neuer Trainer der Reserve, den Job als Coach, musste aber gar nicht viel tun. „Anweisungen gab es vorab, sodass ich die Startaufstellung bekommen habe“, sagte Seidel.

Lob für den Stürmer

Zufrieden war der „Aushilfstrainer“ Seidel dennoch. Vor allem mit einem: Jan Rabitsch. „Er kommt in der zweiten Halbzeit rein und macht dann drei Tore. So wünscht man sich das als Trainer, dass Spieler zeigen, dass sie wollen“, lobte Seidel. Rabitsch markierte mit seinen Toren (65., 82., 88.) den 4:1-Endstand.

In Hälfte eins hatte Denis Dias den A-Liga-Rückkehrer in Front geschossen. Julian Schawaller verkürzte für die Mannschaft des Ex-Selmers Patrick Botta zwischenzeitlich auf 1:2 per Strafstoß. „Die erste Halbzeit war noch sehr ausgeglichen. Vor allem in der zweiten Halbzeit hat man den Unterschied gesehen“, so Seidel. Die Brambaueraner Reserve spielt in der B-Liga, Selm wieder in der A-Liga.

Schwegler fehlt gesperrt

Seidel zufolge habe es keine Blessuren, Ausfälle oder Verletzungen innerhalb der Selmer Mannschaft gegeben. Einen Vorfall mit Folgen gab es dennoch: Alexander Schwegler flog nach etwas mehr als einer Stunde mit einer Ampelkarte vom Platz.

Die erste Gelbe Karte hatte er sich durch ein Foulspiel abgeholt. Was zu der Gelb-Roten Karte (64.) geführt habe, habe Seidel nicht gesehen und konnte das auch nicht abschließend klären. Klar ist: Schwegler darf beim Hübner-Cup nicht teilnehmen.

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