Benjamin Siegert - die besten Bilder seiner Karriere

Fußball

2005 im Sprintduell mit Florian Kringe - ein Bild, das hängen bleibt von der Profikarriere von Benjamin Siegert. Die besten Fotos seiner Karriere haben wir hier zusammengestellt.

Nordkirchen

, 16.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Benjamin Siegert - die besten Bilder seiner Karriere

DFB-Pokal, 1. Runde: Eintracht Braunschweig - Borussia Dortmund. Dortmunds Florian Kringe (r.) im Zweikampf mit Braunschweigs Benjamin Siegert (l). Heute spielt Siegert in Nordkirchen. © dpa

Der FC Nordkirchen hat Ex-Profi Benjamin Siegert verpflichtet. Die Stationen seiner Karriere haben wir für Sie zusammengefasst.

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Benjamin Siegert - die besten Bilder seiner Karriere

Benjamin Siegert hat eine bewegte Profikarriere hinter sich, bevor er zum FC Nordkirchen gekommen ist. Hier zeigen wir seine besten Bilder.
16.07.2019
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Seine Karriere als Profifußballer begann Benjamin Siegert beim VfL Wolfsburg, wo er 2000 von Tennis Borussia Berlin hinwechselte. In vier Jahren beim VfL spielte Siegert hauptsächlich in der zweiten Mannschaft in der Oberliga Niedersachsen. Aber auch der einzige Bundesligaeinsatz seiner Karriere – sieben Minuten gegen Eintracht Frankfurt – am 12. Mai 2001 gelang ihm bei den Wolfsburgern. © dpa
Der gebürtige Berliner Benjamin Siegert (Nummer 2) gehörte damals zu den Talenten des deutschen Fußballs – hier auf dem Gruppenbild der U21-Nationalmannschaft in einer Reihe mit Jermaine Jones (hockend, l.) oder dem späteren Bayern-Torhüter Tom Starke. © imago
Zweite Profistation war Eintracht Braunschweig. Die Braunschweiger spielten damals in der Regionalliga. Nach nur einem Jahr stieg er mit Braunschweig aber in die 2. Bundesliga auf. 102 Spiele absolvierte er für die Braunschweiger, davon 63 in der 2. Bundesliga. Insgesamt trug Siegert drei Saisons das Braunschweiger Trikot. © dpa
Legendär auch das Spiel gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal. Am 22. August 2005 haute der Underdog den BVB mit 2:1 in Runde eins aus dem Wettbewerb. © dpa
Und das, obwohl Stars wie Roman Weidenfeller, Dede, Christoph Metzelder, Jan Koller und Ebi Smolarek damals für den BVB aufliefen. In Runde zwei scheiterte Braunschweig dann an Freiburg (1:4). © dpa
Schon zu Braunschweiger Zeiten war Siegert für allerlei Späße zu haben. Hier läuft er mit blau-gelb gefärbten Haaren auf, den Vereinsfarben der Braunschweiger. © imago
2007 wechselte Benjamin Siegert nach dem Abstieg mit Braunschweig zum SV Wehen Wiesbaden. Beim Zweitligisten erreichte Siegert seine beste Quote: 16 Scorerpunkte in 59 Begegnungen. © dpa
Hier jubelt Siegert in der Allianz Arena in München über den Ausgleich für Wehen Wiesbaden gegen den TSV 1860 München. Einen Rekord stellte Siegert in einem anderen Spiel auf. Gegen Greuther Fürth traf er nach nur acht Sekunden – es ist das schnellste Tor des deutschen Profifußballs. © dpa
Von schweren Verletzungen blieb der heute 38-Jährige immer verschont. Knochenbrüche, die ihn lange außer Gefecht setzten oder einen Kreuzbandriss, die Horrorverletzung der Fußballer, erlitt er in seiner Profikarriere nicht. Diese Verletzung zählte schon zu Siegerts schwereren: ein Innenbandanriss im Knie, passiert im Spiel gegen Freiburg.© imago
2009 folgte Siegerts Wechsel zum VfL Osnabrück – eine Liga tiefer, in Liga 3. Doch nicht lange. Nach dem Aufstieg spielte er wieder in der 2. Bundesliga Fußball. Aber nur eine Saison. Denn am Saisonende verlor Osnabrück als Drittletzter die Relegation gegen Dresden bitter in der Verlängerung. Es waren Siegerts letzte Zweitligaspiele. © dpa
In Osnabrück holte Siegert aber auch seinen einzigen Titel: Er wurde Drittligameister mit dem VfL. Zigtausende feierten in der Stadt Siegert und seine Mitspieler. © dpa
Im gleichen Jahr des Aufstiegs gelang auch ein sensationeller Durchmarsch im DFB-Pokal. Erste Runde Rostock, zweite Runde Hamburg, wo Siegert auch traf. Den HSV bezwang Osnabrück im Elfmeterschießen. © imago
Dann kam der BVB – bereits Siegerts drittes DFB-Pokalspiel gegen die Schwarzgelben. Mit seinem Tor zum 3:1 ebnete er den Weg zum 3:2-Erfolg. Mats Hummels und Neven Subotic bildeten da schon die erfolgreiche Innenverteidigung der Dortmunder Meistermannschaft, die eine Saison später sensationell die Schale holte. © imago
Nach Siegerts Abschied aus Osnabrück blieb er in der 3. Liga. Sein neuer Klub: Preußen Münster, wo er Publikumsliebling wurde. Dabei war Siegert kein Youngster mehr. Kurz nach seinem Wechsel wurde er 30 Jahre alt. © imago
Für keinen anderen Verein stand Siegert aber häufiger auf dem Feld. Insgesamt 137 Partien bestritt er für die Preußen. Zehn Tore und 14 Torvorlagen waren seine starke Bilanz. In Münster wurde der Mittelfeldspieler sesshaft. © dpa
Im Alter von 34 noch einmal ein Wechsel nach Lotte, wo er 26 Regionalligaeinsätze erhielt. Das Aus bei den Sportfreunden kam eher unschön. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Siegert ließ seine Profikarriere bei Oberligist Tennis Borussia Berlin, seinem Jugendverein, ausklingen und spielte zuletzt für den SC Münster in der Landesliga. Noch vor der Staffeleinteilung zog Nullacht seine Mannschaft zurück. © imago
Am Donnerstag und Sonntag spielte Benjamin Siegert bereits für seinen neuen Klub, den FC Nordkirchen.© Sebastian Reith

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