Bork empfängt Cappenberg zum Derby - Die Vorschau

Fußball: Kreisliga

Derbyzeit in der Kreisliga: In der Staffel A2 Unna/Hamm empfängt der bereits als Meister feststehende Tabellenführer PSV Bork GS Cappenberg. In der Münsteraner Parallestaffel erwartet die SG Selm die zweite Mannschaft des Werner SC, der SC Capelle tritt bei Herberns Zweitvertretung an. Westfalia Vinnum empfängt DTSG Herten.

SELM

, 21.04.2017, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Hinspiel im Oktober 2016 konnte der PSV Bork, hier mit Julien Köppeler (grünes Tirkot) mit 2:0 beim GS Cappenberg, hier mit Kapitän Tim Jesella, gewinnen.

Das Hinspiel im Oktober 2016 konnte der PSV Bork, hier mit Julien Köppeler (grünes Tirkot) mit 2:0 beim GS Cappenberg, hier mit Kapitän Tim Jesella, gewinnen.

Kreisliga A2 Unna/Hamm PSV Bork - GS Cappenberg Sonntag, 23. April, 15 Uhr, Waltroper Straße, Selm

Derbyzeit in Bork: Der PSV lädt GS Cappenberg zum möglicherweise letzten Tanz. Denn dem Meister winkt am Saisonende der Aufstieg in die Bezirksliga.

Zwar sprechen 32 Punkte Unterschied eine deutliche Sprache, auf dem Platz helfen Statistiken Bork vorerst aber nichts. Cappenberg ist stärker, als es der Tabellenstand – Rang acht – aussagt.

Spiele wie der 3:2-Heimsieg über TSC Kamen und das 1:1 gegen Rot-Weiß Unna haben gezeigt, dass die Truppe vom Kohuesholz mit den Spitzenmannschaften mithalten kann. Für die Gastgeber gilt es indes, die Balance zu finden zwischen Kräfteschonen und nötige Wettkampfpraxis in die 90 Minuten zu transportieren, die über den Aufstieg in die Bezirksliga entscheiden. Ein schmaler Grat.

Auf Borker Seite steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Torgarant Joel Grodowski. Im Kader der Gäste werden am Sonntag definitiv Tobias Böcker (Urlaub) und Daniel Eroglu (Privat) ausfallen.

Trainerstimmen: „Wir freuen uns auf Cappenberg und das Derby“, sagte PSV-Coach Ingo Grodowski. „Bork ist hochverdient Meister geworden und wir haben allerhöchsten Respekt. Nichtsdestotrotz wollen wir dem PSV alles abverlangen“, so GSC-Trainer Patrick Osmolski.

Kreisliga A2 Münster SG Selm - Werner SC II

Mit dem Werner SC II kommt eine kleine Wundertüte nach Selm. Spiele gegen Herbern II und Tabellenführer Albachten sahen gut aus, gegen Hiltrup II gab es allerdings eine 2:8-Klatsche.

Selm tat sich schon in der Hinrunde beim 4:3-Sieg schwer gegen den Gast und befindet sich momentan in einer seit drei Spielen andauernden Ergebniskrise. Werne gewann zwei der letzten drei Auswärtsspiele.

Mark Bördeling und Michael Kinne waren nicht erreichbar. „Selm ist ein Team, das schlagbar ist für uns. Wir sollten das Spiel tunlichst nicht verlieren“, sagte WSC-Coach Thomas Matuschek.

SV Herbern II - SC Capelle Sonntag, 23. April, 13 Uhr, Siepenweg, Herbern

Herberns Reserve ging zur Rückrunde mit nur drei Punkten Rückstand auf die Spitze ins Rennen. Nun treffen sich beide Mannschaften aber abseits der Platzierungen auf Augenhöhe. Capelles Serie von ungeschlagenen Spielen ist mittlerweile auf sieben angewachsen. Als Außenseiter geht Capelle, trotz neun Spielen gegen Herbern ohne Sieg, nicht in den Spieltag. 

„Wir müssen unseren Job machen. Völlig demütig fahren wir nach Herbern. Es ist wie David gegen Goliath“, sagte SCC-Coach Martin Ritz.

Kreisliga A2 Recklinghausen Westfalia Vinnum - DTSG Herten

Herten hat möglicherweise den besten Zeitpunkt gefunden, um zur Westfalia zu reisen. Denn die Gastgeber gehen auf dem Zahnfleisch. Die Akkus der Akteure sind leer, eine Pause gibt es nicht wirklich.

Die personelle Situation gleicht laut Frank Bidar einem Lotteriespiel. Lars Kuck ist zurück, viele andere angeschlagen. „Wir gehen die Spiele so an, dass wir, wenn möglich, die Punkte einfahren, die uns noch fehlen, um unsere Platzierung zu behaupten“, sagte Frank Bidar.

Der Gast aus Herten kommt aber mit der Hypothek nach Vinnum, eines der schwächsten Auswärtsteams zu sein.

Kreisliga B3 Münster SV Südkirchen - Wacker Mecklenbeck III

Der SV Südkirchen hat sich ebenso im Mittelfeld der Tabelle etabliert wie die einen Platz hinter dem SV platzierte DJK Wacker Mecklenbeck III auf Platz neun.

Zuletzt ließ die Defensive der Gäste im Schnitt vier Treffer pro Partie zu. Ein möglicher Vorteil für die Männer vom Böckenbusch, die deutlich mehr Punkte auf eigenem Platz einfahren.

Felix Windmeier und Jens Kalender waren nicht erreichbar.

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