Bork gegen Tabellennachbarn – Die Vorschau

Fußball: Kreisliga A

In der Kreisliga A hält Bork dem Druck weiterhin stand: Das eindrucksvolle 8:1 gegen Lünern vergangenen Sonntag hält Borks Verfolger Massen und Cappenberg auf Abstand. Dieser Abstand könnte durch einen Ausrutscher aber schnell weg sein. Besonders dann, wenn Cappenbergs sein Spiel gegen den TSC Kamen gewinnt.

SELM/OLFEN/NORDKIRCHEN

08.04.2016, 17:36 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der überragende Mann im Dauerregen: Borks Joel Grodowski (l.) nahm Spitzenreiter Wethmar auseinander.

Der überragende Mann im Dauerregen: Borks Joel Grodowski (l.) nahm Spitzenreiter Wethmar auseinander.

Fußball-Kreisliga A2 Unna

GS Cappenberg - Türkischer SC Kamen (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Cappenberg, Am Kohuesholz)

Mit 59 Punkten steht Kamen nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Westfalia Wethmar II. Osmolski: „Ich weiß um die schwierige Aufgabe am Sonntag, aber wir haben sie auch im Hinspiel geschlagen. Es ist also kein Ding der Unmöglichkeit.“ Der Übungsleiter und sein Co-Trainer Marco Logemann haben schon einen Plan für das anstehende Heimspiel ausgetüftelt. Verraten wollte das Trainergespann jedoch nichts.

Daniel Eroglu (fünfte Gelbe Karte), Lars Heisig (Urlaub) und Marco Logemann (beruflich verhindert) fehlen. Auf Tobias Böcker und Maximilian Kneip kann Osmolski wieder zählen. 

TuS Hemmerde - PSV Bork  (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Bork, Waltroper Straße 34)

Die SG Massen (5.) steht mit nur einem Punkt weniger direkt hinter dem Polizeisportverein, GS Cappenberg (6.) fehlen drei Punkte auf Platz vier. „Wir wollen da oben bleiben. Es macht Spaß und solange wir gewinnen, bleiben wir Vierter“, sagt Borks Trainer Ingo Grodowski.

Am Samstag treffen die Borker auswärts auf den Tabellen-15. TuS Hemmerde. Im Hinspiel machte es der PSV Bork nach einer 3:0-Führung noch einmal spannend und ließ Hemmerde ausgleichen. Daniel Berger und Joel Grodowski trafen in der 68. und 84. Spielminute zum Endstand. 

Den positiven Schwung will Grodowski mitnehmen, vermeidet es aber, den kommenden „kampfbetonten“ Gegner zu unterschätzen. „Die spielen zu Hause auf Naturrasen und wollen da unten herauskommen“, sagt Grodowski. Personell hat der Übungsleiter, wie schon in der vergangenen Woche, das absolute Luxusproblem: „Stand jetzt sind alle an Bord.“ 

Hohe Auszeichnung des PSV Bork. Ralf Lehrke und Manfred Sowinski vom Vorstand des PSV Bork nahmen bei einer Feierstunde im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen die Urkunde, Medaille und einen Präsentkorb für die „Auszeichnung Polizeisportverein des Landes Nordrhein Westfalens“ entgegen. Die Auszeichnung übergab NRW-Innenminister Ralf Jäger für das Jahr 2015. Der heimische PSV, der im Vorjahr sein 70-jähriges Jubiläum gefeiert hatte, hatte zahlreiche sportliche Veranstaltungen ausgerichtet.

Fußball, Kreisliga A2 Recklinghausen

FC Leusberg - Westfalia Vinnum (Samstag, 13 Uhr, Sportanlage Recklinghausen-Leusberg, Strünkedestraße, Recklinghausen)

Beim 5:1-Sieg am vergangenen Mittwoch bei Rot Weiß Erkenschwick (17.) haben die Vinnumer gezeigt, dass sie auch ohne etatmäßige Stürmer treffen und auswärts punkten können. Am Samstag steht beim direkten Tabellennachbarn FC Leusberg (11.) gleich das nächste Auswärtsspiel an.

„Wir wollen das Spiel auch nicht überbewerten. Schnell abhaken und mit vollem Elan auf unsere nächste Aufgabe konzentrieren“, sagt Vinnums Trainer Frank Bidar. Vinnums Chancenverwertung habe in den vergangenen Wochen zu wünschen übrig gelassen. 

Der FC Leusberg hat in der Rückrunde erst fünf Punkte aus acht Spielen erbeutet. Lediglich bei den SF Germania Datteln (13.) waren die Leusberger siegreich (7:2). Auf eigenem Untergrund schlugen die Vinnumer im Hinspiel Leusberg in Unterzahl mit 3:0. Mit einem Sieg kann die Westfalia an Leusberg und TuS Henrichenburg (10.) vorbeiziehen. 

Kreisliga A2 Münster

SC Capelle - SV Rinkerode (Sonntag, 12.30 Uhr, Sportanlage Capelle, Gorfeldstraße)

Im schlimmsten Fall könnten bis zu vier Teams aus der Münsteraner A-Liga absteigen. Aktuell steht Capelle (12.) noch drei Punkte vor dem SV Herbern II (13.). Dabei kommt es ganz darauf an, wer von oben hinunter kommt. „Die nächsten zwei Spiele sind wieder gegen Gegner auf Augenhöhe, wo wir was machen müssen“, sagt Ritz. „Aber personell haben wir wieder riesige Probleme, vor allem in der Defensive.“ Alexander Reher (wurde operiert), Lars Zimmermann (Adduktorenzerrung), Max Cillien (privat verhindert), Marius Artinger (Trainingsrückstand), Stefan Wittkamp (privat verhindert), Maximilian Nölkenbockhoff (Handverletzung) fallen definitiv gegen Rinkerode aus.

Die Einsätze von Toralf Streppel (leichte Adduktorenprobleme) und Oliver Eckey (Rippenprellung) seien zudem fraglich. Zu Hause erwartet Capelle morgen den SV Rinkerode (9.). Im Hinspiel fegte das Team um Ritz den aktuell Neuntplatzierten mit 5:0 vom Platz.   

SW Havixbeck - SG Selm (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Havixbeck, Althoffsweg 41, Havixbeck)

Havixbeck ist ein schwer einschätzbarer A-Ligist. Vergangenen Donnerstag verloren die Havixbecker mit 1:2 nur knapp beim Tabellendritten SV GS Hohenholte, vier Tage zuvor gab es vom Tabellenachten BW Ottmarsbocholt eine deftige 1:8-Klatsche, was das Aus für Trainer Markus Lindner zur Konsequenz hatte. Mit 29 Toren stellt Havixbeck jedoch eine bessere Offensive als SV Davaria Davensberg (14.) und BSV Roxel II (10.) mit jeweils nur 27 Toren. Dafür ist die Havixbecker Defensive mit 70 Gegentoren die mit Abstand schlechteste der Liga.

Mit einem Sieg geht es für die SG Selm auf Position vier hoch – wenn der SC Nienberge gegen den SV GS Hohenholte (3.) Punkte liegen lässt. Auswärts schwächeln die heimstarken Selmer jedoch schon mal: In zehn Partien auf fremdem Geläuf gewann die Sportgemeinschaft nur drei Spiele, spielte dreimal Unentschieden und verlor viermal. Verliert Selm, könnte der SV Bösensell (6.) mit einem Sieg über BW Ottmarsbocholt (8.) bis auf drei Punkte herankommen. 

Fußball, Kreisliga A Coesfeld

SuS Olfen II - SV Borussia Darup (Sonntag, 13 Uhr, Sportanlage Olfen, Hoddenstraße 4)

Mittlerweile trennen die Olfener Zweitvertretung (17., fünf Punkte) 20 Punkte von einem Nichtabstiegsplatz. Zudem haben die direkten Kellernachbarn DJK Vorwärts Lette (15., 17 Punkte) und DJK Eintracht Coesfeld II (16., 15 Punkte) noch jeweils ein Nachholspiel vor sich. Immerhin zeigten die Steverstädter um Teammanager Jan Radke am vergangenen Sonntag beim Tabellenfünften SW Holtwick, dass die Köpfe noch nicht bis zum Boden durchhängen. Da geriet Olfen erst durch einen späten Strafstoß in Rückstand.

Das Hinspiel beim SV Borussia Darup (13.) müsste den Olfenern im Gedächtnis geblieben sein. Schließlich war das 2:2 damals eins von drei Spielen in der laufenden Saison, bei denen Olfen gepunktet hat. 

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