Bundestrainer von Julian Brinkmann begeistert

Hammerwerfer "ein Rohdiamant"

Julian Brinkmann vom SuS Olfen lieferte am Pfingstmontag beim größten Hammerwurfmeeting Deutschlands, dem 12. Internationalen Sparkassen Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach, eine Klasseleistung ab, die sogar den Bundestrainer beeindruckte.

OLFEN

11.06.2014, 19:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Brinkmann überzeugte mit einem dritten Platz beim Hammerwurfmeeting.

Julian Brinkmann überzeugte mit einem dritten Platz beim Hammerwurfmeeting.

In der Altersklasse U18 hatten sich in der hammerwurfverrückten Gemeinde im Odenwald die gesamte deutsche Spitze zur Weitenjagd versammelt. 35 Grad im Schatten und ein riesiges Teilnehmerfeld von 17 jugendlichen Hammerwerfern verlangte von den Aktiven schon eine gehörige Portion Kondition, um den fast eineinhalb Stunden dauernden Wettkampf vernünftig über die Bühne zu bringen. Julian Brinkmann war mit der drittbesten gemeldeten Saisonweite nach Fränkisch-Crumbach gereist. Erstes Ziel war die Finalteilnahme der besten acht Hammerwerfer in dem international besetzten Feld, um dann zu sehen, was nach oben noch geht. Souverän qualifizierte sich der 17-jährige Olfener vor den Augen sämtlicher anwesenden Bundestrainer mit starken 59,33 Meter für das Finale. Nach den ersten drei Versuchen führte der deutsche Winterwurfmeister Dominik Maaß mit 61,84 Meter vor dem Jahresbesten Konstantin Steinfurth von der LG Eppstein-Hornau, der 60,41 Meter aufzuweisen hatte, und eben Julian Brinkmann.

Dritter Platz Zwar konnte sich Brinkmann im Finale mit drei Würfen - jeder aber deutlich über 58 Meter - nicht mehr steigern, verteidigte aber souverän seinen Bronzeplatz vor dem Aschaffenburger Alexander Gleixner und seinem Dauerrivalen Marc Okun vom Leichlinger TV. Jetzt kann Julian Brinkmann optimistisch in Richtung Wochenende blicken, wenn am Freitag auf seiner Heimanlage in Olfen die Westfalenmeisterschaften im Hammerwurf ausgetragen werden. Beeindruckt zeigte sich im Odenwald auch der für den männlichen Nachwuchs zuständige Bundestrainer. Er bezeichnete Julian Brinkmann "als einen Rohdiamanten, in dem noch ein riesiges Potenzial steckt."

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