Coronavirus: Kommunen äußern sich zu Kabinenpartys im Fußball

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In der jüngeren Vergangenheit gab es Berichte über massive Verletzungen der Coronaschutz-Maßnahmen. Ist das auch in Selm, Olfen und Nordkirchen der Fall? Wir haben nachgefragt.

Selm, Olfen, Nordkirchen

, 14.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kabinenpartys, Mannschaftskreis, volle Autos - zuletzt gab es Berichte aus der Region, in denen Spieler von eindeutigen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung erzählen. Aber was sagen die kommunalen Verwaltungen dazu? Gibt es Fälle? Was tun die Kommunen dagegen?

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Aus dem Selmer Rathaus heißt es, derartige Fälle seien nicht bekannt. „Kontrollen sind daher nicht geplant“, teilt Stadtsprecher Malte Woesmann daher auf Anfrage mit. Gleichzeitig behält sich die Stadt natürlich vor, Kontrollen durchzuführen, sollten rund um Fußballspiele Hinweise darauf eingehen, dass es zu Verstößen gegen die Corona-Schutzauflagen komme.

Nordkirchen verweist auf das Hygienekonzept

Die Gemeinde Nordkirchen verweist auf das in Kooperation mit den drei Fußball-Vereinen FC Nordkirchen, SV Südkirchen und SC Capelle erarbeitete Hygienekonzept. „In diesem Konzept ist auch das Verhalten der Sportler vor und nach dem Trainings- und Meisterschaftsbetrieb eindeutig geregelt“, heißt es auf Anfrage.

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In diesem Zusammenhang seien der Kommune keine Verstöße bekannt. Die Verwaltung setzt dabei auf Kommunikation zwischen Stadt und Vereinen sowie dessen Pflichtbewusstsein: „Wir verweisen auf die gute Kommunikation mit den Hygienebeauftragten der einzelnen Vereine, die sich auch ihrer Verantwortung gegenüber Ihren Mitgliedern bewusst sind.“

Aus dem Olfener Rathaus heißt es auf Anfrage, dass es dort ebenfalls keine Kabinenpartys bekannt seien: „Hinweise von solchen Ereignissen gibt es hier nicht.“ Daher seien diesbezüglich keine Kontrollen geplant.

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