Daldrup wie Hitzlsperger

TuS Ascheberg reichen beim 4:1 in Selm zehn starke Minuten

21.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Ganz im Stile des Nationalspielers vom neuen Deutschen Meister VfB Stuttgart beim 2:1 gegen Cottbus, nahm Daldrup den Ball an der Strafraumgrenze mit vollem Risiko volley und nagelte ihn förmlich unter die Latte. Es war die 65. Spielminute, das 2:0 für den TuS, das Spiel war so gut wie entschieden. Zuvor allerdings hatten die Selmer dem Aufstiegsaspiranten das Leben lange sehr schwer gemacht. Gerade in der ersten Hälfte bissen sich die Ascheberger mit ihrer Prachtoffensive um Ivica Galic, Edu und Rodrigo de Sousa ein ums andere Mal die Zähne an der dicht gestaffelten, disziplinierten Selmer Hintermannschaft aus. Der TuS dominierte zwar, erspielte sich aber kaum Zwingendes. Grün-Weiß spielte mutig mit und hätte durch eine Direktabnahme von Michel Kemmann nach Ecke von Stefan Mersch zur Halbzeit sogar führen können. Nach der Pause erhöhten die Ascheberger merklich den Druck, schnürten die Selmer nun ein. Und in der 61. Minute brach das grün-weiße Bollwerk. Thomas Naber setzte sich auf der linken Seite gegen Kemmann durch und brachte den Ball nah vor's Tor, de Sousa drückte ihn über die Linie. Es folgten Karl Daldrups Traumtor und das 3:0 durch Hendrik Füchtling nach Vorlage von Galic. Michel Kemmann konnte per Foulelfmeter noch verkürzen, ehe Markus Wesp den Endstand besorgte. Kevin Kohues Trainerstimmen Klaus Ruhoff (GW): Ich bin zufrieden damit, dass die Mannschaft 90 Minuten lang alles in die Waagschale geworfen hat. Das zeigt, dass das Team funktioniert. In der zweiten Hälfte haben wir aber nach vorne zu wenig getan. Ivo Kolobaric (TuS): Es war vorher klar, dass wir gegen eine Wand anspielen müssen. Wir haben zehn Minuten guten Fußball gespielt, das hat gereicht.

Lesen Sie jetzt