Der SuS Olfen ist nach dem Sieg in Bottrop erleichtert

Volleyball

Der zweite Saisonsieg der Olfener Volleyballerinnen kommt genau zur richtigen Zeit. Dass der SuS den VC Bottrop II besiegen würde, war nicht zu erwarten. Im Schlusssatz wurde es aber noch einmal eng.

Olfen

26.11.2017, 13:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Linda Schöler gewann mit Olfens Volleyballerinnen gegen Bottrop. Der Sieg befördert den SuS auf den sechsten Tabellenplatz.

Linda Schöler gewann mit Olfens Volleyballerinnen gegen Bottrop. Der Sieg befördert den SuS auf den sechsten Tabellenplatz. © Weitzel

Keine Chance hatte Volleyball-Landesligist noch im vergangenen Jahr gegen Meister VC Bottrop II. Die Bottroperinnen hatten den SuS damals in der Bezirksliga zweimal klar geschlagen. Olfen blieb die Relegation, um in die Landesliga aufzusteigen. Das gelang.

Beim Wiedersehen am Samstag in Gelsenkirchen hat der SuS Olfen Revanche für die Niederlagen der Vorsaison genommen und die Talfahrt mit einem 3:2-Sieg (25:16, 17:25, 25:15, 22:25, 15:10) nach vier Niederlagen gestoppt. „Das war richtig gut“, erkannte Olfens Trainer Dietmar Köhler und zeigte sich vom Sieg seiner Mannschaft überrascht: „Das hätte ich nicht gedacht. Ich hatte vielleicht auf einen Punkt gehofft.“

Zweimal führte Olfen nach Sätzen, zweimal glichen die Bottroperinnen aber wieder aus, bis Olfen im Schlusssatz aus einer 8:3-Führung, die zwischenzeitlich auf 10:9 geschrumpft war, das 15:10 machte und den zweiten Punkt gewann. Bottrop hatte den Ball selbst ins Aus geschlagen. Aber sauer über einen vergebenen Punkt sei Köhler dennoch nicht gewesen. Der Sieg sei schließlich mehr gewesen, als er sich erhofft hatte.

Jetzt zwei Heimspiele

Und in der Tabelle verließ Olfen das Tabellenende und ist vor den zwei Heimspielen gegen den TC Gelsenkirchen II (10. Dezember, 12 Uhr) und den TV Gerthe (16. Dezember, 15 Uhr) Tabellensechster.

Olfen hatte sich auf die Gelsenkirchener Halle mit der niedrigen Decke besser eingestellt als der Gegner, sagte Köhler. Im ersten Satz setzte sich Olfen schnell ab. „Die Annahme war erste Sahne“, sagte Köhler und hob Lisa Döbbelin hervor. „Was dann im zweiten Satz gefehlt hat, weiß ich nicht“, so Köhler. Olfen verlor den Durchgang mit 17:25.

Aber der SuS fing sich: 11:3-Führung zu Beginn des dritten Satzes. Beim 17:12 war Olfen schon nah dran am ersten Punkt, den es für zwei gewonnene Sätze im Volleyball gibt. „Linda Schöler hat mehrere aggressive Aufgaben gespielt“, sagte Köhler.

Satz vier gab Olfen aber wieder aus der Hand – und zwar direkt zu Beginn. Da stand es nämlich gleich 1:7. Olfen kam auf 20:23 heran, am Ende fehlten drei Punkte. „Wir sind aber gut zurückgekommen. Und das war auch ausschlaggebend im letzten Satz“, meinte Köhler.

SuS: Döbbelin, Jäger, J. Köhler, Lütkenhaus, Maikötter, Müller, Richter, Schöler, Timmerhinrich, Lobeck

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