Die FCN-Damen erwartet eine ausgeglichene Liga

Frauenbasketball

Gut vier Monate ist es nun her, dass FCN-Coach Frank Benting ein Meisterschaftsspiel mit seinen Basketball-Damen bestritt. Am Sonntag, 16 Uhr, geht es nach gut viermonatiger Pause aber wieder los für die die Nordkirchenerinnen.Im Interview Benting über die Vorbereitung, die neuen Gegner, und die Ziele des Teams.

NORDKIRCHEN

, 11.09.2014, 17:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf die Punkte von Laura Wüllhorst wird es auch in der kommenden Saison wieder ankommen.

Auf die Punkte von Laura Wüllhorst wird es auch in der kommenden Saison wieder ankommen.

Herr Benting, Ihre Mannschaft trat zuletzt am 9. Mai in einem Meisterschaftsspiel an. Damals ging die Partie gegen den Meister FC Schalke 04 verloren. Wie haben Sie die basketballfreie Zeit verlebt? Frank Benting: Zunächst einmal haben wir drei bis vier Wochen komplett eine Pause gemacht. Die brauchten die Spielerinnen und ich auch, um den Kopf freizukriegen und Abstand zu gewinnen. Für die Spielerinnen war es auch körperlich mal wichtig, komplett abzuschalten. Es war schön, Freizeit zu haben, wobei man den Basketball natürlich nie komplett aus dem Kopf bekommt.Der erste Gegner am Sonntag ist die Reserve vom TV Emsdetten. Wie ist Ihr Eindruck vom kommenden Gegner? Emsdetten ist ein Aufsteiger aus der Kreisliga. Ich kenne das Team nicht, weiß aber, dass Emsdetten immer dafür bekannt war, eine gute Jugendarbeit zu haben. Daher erwarte ich eine junge, technisch gute Mannschaft, die auf uns trifft. Wir haben eine gute Mischung im Kader und wollen positiv starten. Alle Spielerinnen haben einen Schritt nach vorne gemacht.

Nun hat es in der langen Pause auch Veränderungen in Ihrer Truppe gegeben. Wie viele Neuzugänge- und Abgänge verzeichnet Ihr Team? Mit Felicitas Breuing wechselt die Schwester von Rike Breuing in unser Team. Sie wird für die Aufbau- und Flügelposition infrage kommen. Außerdem kehrt Natalie Werenbeck zurück, die lange verletzt war. Beide müssen durch viele Trainingseinheiten aber erst ihren Rhythmus finden. Der Prozess braucht natürlich Zeit. Abgänge haben wir keine zu verzeichnen, allerdings werden Verena Zavazal und Pia Schlierkamp erst einmal eine Pause machen und uns nicht zur Verfügung stehen.Wie lief die Vorbereitung? Nach unserer Pause nach der Saison haben wir noch bis zu den Ferien in der Sporthalle trainiert. Dort haben wir unser Training mit Technik- und Wurfeinheiten normal durchgezogen. In den Ferien ging es dann raus in den Schlosspark. Dort haben wir konditionell sehr gut gearbeitet, sind viel gelaufen. Die Trainingsbeteiligung war immer echt gut, sodass ich mit der Vorbereitung vollkommen zufrieden bin.Wie schätzen Sie die Liga qualitativ ein? In der Liga sind ja einige Mannschaften, die wir sehr gut kennen. Daher kann ich sagen, dass es eine starke, ausgeglichene Liga werden wird. In den Spielen werden, wie schon in der vergangenen Saison, wieder Kleinigkeiten entscheiden. Die Absteiger sind eventuell etwas stärker einzuschätzen. Die Aufsteiger darf man nicht unterschätzen. Es wird kein Spiel geben, das wir mal eben locker gewinnen werden.Die Union aus Lüdinghausen hat ihre Mannschaft vom Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen. Wie sehen Sie den Rückzug des Derby-Kontrahenten? Für Union ist das sehr schade. Es war immer eine schöne Sache, gegen Lüdinghausen zu spielen. Die Wege zum Auswärtsspiel waren kurz und wir hatten unser Derby. Im Damen-Basketball ist die Entwicklung aber leider sehr schnelllebig.

 

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