Die Neuen bei der SG Selm sorgen für Furore - „Sie sind eingeschlagen wie eine Bombe“

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Ganze sieben Testspiel hat die SG Selm vor der Rückrunde absolviert und die verliefen fast ohne Ausnahme richtig positiv. Gerade die beiden Neuzugänge bringen nun Euphorie nach Selm.

von Nico Ebmeier

Selm

, 27.02.2020, 11:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vier Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Die Testspiel-Bilanz der Fußballer der SG Selm lässt sich in diesem Winter richtig gut lesen. Besonders 20 erzielte Tore lassen aufhorchen. Grund genug, um in der Rückrunde die oberen Tabellenregionen anzustreben.

Julian Wilhelm - kam vom SuS Olfen - und Rene Schickentanz - vom PSV Bork - heißen die neuen Heilsbringer am Sandforter Weg. Gleich sechs Mal konnte alleine Schickentanz schon über ein eigenes Tor jubeln, im Aufeinandertreffen mit seinen alten Bekannten vom PSV Bork schnürte er sogar einen Dreierpack. Auch Wilhelm konnte schon ein Tor markieren - beim überzeugenden 3:2-Erfolg gegen den Bezirksligisten Union Lüdinghausen.

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„Sie haben sich sportlich und menschlich richtig gut in unsere Mannschaft eingefügt“, sieht auch Co-Spielertrainer Tobias Lütjann. „Sie bringen uns einen großen Schritt nach vorne und sind schon jetzt eingeschlagen wie eine Bombe“, sagt sogar Kapitän Paul Ulrich.

Von einer „sehr langen, aber ebenfalls sehr erfolgreichen Vorbereitung“, spricht Lütjann, die die Mannschaft nun zu neuen Heldentaten beflügeln soll. „Zu Platz vier kann man schon mal hinschielen. Aber erstmal müssen wir uns als Mannschaft weiter festigen.“ Tatsächlich scheint der vierte Platz für den Aufsteiger trotz einer längeren Durststrecke im Herbst noch im Bereich des Möglichen zu sein. Nur zwei Pünktchen steht die SG trotz Platz acht hinter dem Vierten Havixbeck. „Wenn wir die Leistung bringen, die wir in manchen Spielen schon gezeigt haben, gehören wir da dann auch absolut hin“, lautet Lütjanns Kampfansage.

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Kapitän Ulrich ist da im ersten Moment noch etwas vorsichtiger: „Die Hauptsache bleibt erstmal, nicht abzusteigen. Dennoch könnte ich mir gut vorstellen, noch ein paar Plätze in der Tabelle zu klettern.“ Platz vier ist in der Kreisliga A2 Münster ein wenig mit dem Titel „The Best of the Rest“ versehen, denn der Dritte aus Mecklenbeck ist aktuell schon zehn Punkte besser in der Tabelle.

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Mit der Zweitvertretung vom BSV Roxell steht am Sonntag (15 Uhr, Sandforter Weg, Selm) direkt ein echter Härtetest auf dem SG-Fahrplan. „Das ist sofort ein richtig starker Gegner. Aber nach diesem Spiel wissen wir dann auch sicher, wo wir stehen“, sagt Paul Ulrich.

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