Die Partien der heimischen Teams im Überblick

Fußball: Kreisliga A

Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Frömern will GS Cappenberg am Sonntag eine neue Siegesserie starten. Personell angeschlagen tritt der PSV Bork derweil in Heeren an. Ein Auswärtsspiel hat auch die SG Selm bei BW Aasee. Hier alle Partien der heimischen A-Ligisten in der Vorschau.

SELM/OLFEN/NORDKIRCHEN

04.03.2016, 15:23 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Partien der heimischen Teams im Überblick

PSV Borks Kapitän Philipp Grodowski (o.) eilte als erster zu seinem jüngeren Bruder Joel, um nach ihm zu sehen.

Fußball-Kreisliga A2 Unna/Hamm

GS Cappenberg – SV SW Frömern (So, 15 Uhr, Am Kohuesholz, 59379 Selm)

Cappenbergs Siegesserie ist nach der 0:2-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den Königsborner SV (5.) gebrochen. Seit dem 15. November 2015 hatten die Grün-Schwarzen kein Pflichtspiel mehr verloren. Nun will der Tabellensechste gleich die nächste Serie starten. 

Die könnte am Sonntag gegen den SV SW Frömern (15.) beginnen. Doch im Hinspiel gingen die Cappenberger (6.) trotz zweimaliger Führung mit 2:3 vom Platz. „Das war eine sehr unglückliche Niederlage für uns. Wir haben 2:1 geführt und hatten massig Möglichkeiten auf das dritte Tor“, sagt Osmolski. „Frömern drehte das Spiel dann mit zwei Sonntagstoren. Das war schon bitter.“

Diese verlorenen drei Punkte will sich Cappenberg im Rückspiel wiederholen. Unterstützung bekommt Cappenbergs Trainer von Lars Heisig, Maximilian Zocher und Tobias Schwartz, die allesamt für Sonntag im Kader stehen werden. Tobias Böcker (Zerrung), Abiola Farinde (Grippe), Maximilian Kneip (Grippe), Nils Gehrmann (Grippe) und David Hügemann (privat verhindert) fallen aus. 

Derby findet einen Tag früher statt 
Das Spiel zwischen GS Cappenberg und dem PSV Bork ist verlegt worden. Ursprünglich sollte das Spiel am 20. März stattfinden. Nun treffen Cappenberg und Bork bereits einen Tag früh aufeinander. Das Derby findet am Samstag, 19. März, um 18 Uhr auf der Sportanlage Cappenberg, Am Kohuesholz in Cappenberg statt.

BSV Heeren – PSV Bork (So, 15 Uhr, Heerener Straße 201, 59174 Kamen)

Sieben Punkte sammelten die Borker Fußballer (4.) im neuen Jahr: durch zwei Siege, ein Remis. „Es läuft alles planmäßig“, sagt Borks Trainer Ingo Grodowski. Bis auf den Gesundheitszustand einiger Spieler, die sich beim Spiel gegen den Tabellen-16. TuS Niederaden (2:2 ) am vergangenen Sonntag verletzt hatten – darunter auch Stürmer Joel Grodowski (20 Tore). Aufgrund zahlreicher Blessuren sei sein Sohn Joel „die ganze Woche geschont worden“, sagt der PSV-Trainer. Auch Patrick Radtke zog sich vergangenen Sonntag eine Leistenzerrung zu. Jannik Audehms Platzwunde am Kopf „wurde im Krankenhaus geklebt“.

Während Radtke sicher ausfällt, seien die Einsätze von Joel Grodowski und Audehm für kommenden Sonntag beim Elften BSV Heeren noch fraglich. Für den PSV (34 Punkte) geht es um die Verteidigung seines vierten Tabellenplatzes. Der Königsborner SV (33 Punkte, 5.) und GS Cappenberg (31 Punkte, 6.) lauern.

Das Hinspiel gewann der PSV Bork knapp mit 2:1. Grodowski: „Aber die spielen zu Hause einen anderen Ball, wenn man sich mal die Ergebnisse ansieht.“ Auf eigenem Geläuf gewann Heeren seine beiden letzten Pflichtspiele mit 5:2 gegen SV SW Frömern (15.) und mit 5:0 gegen Rot-Weiß Unna (8.) deutlich. „Da müssen wir absolut vorsichtig sein, nicht zu offen spielen und das System vielleicht ein bisschen ändern“, so Grodowski. 

Kreisliga A2 Münster

SC Capelle – SV Davaria Davensberg (So, 15 Uhr, Gorfeldstraße, 59394 Nordkirchen)

Nach dem wichtigen 4:2-Sieg beim BSV Roxel II (11.) vergangene Woche steht der SC Capelle auf Position acht. Die kommende Partie gegen das Schlusslicht SV Davaria Davensberg steht auf der Kippe: Der Rasenplatz in Capelle ist gesperrt, der Ascheplatz laut Trainer Martin Ritz „unbespielbar“. „Vielleicht findet das Spiel doch statt, wenn es nicht regnet oder friert, aber die Chancen stehen 10 zu 90.“ Ritz habe am vergangenen Dienstag versucht auf der heimischen Asche zu trainieren, aber „der Boden ist voller Frost und der kommt hoch, wenn es regnet – eine Matsche pur“, sagt Ritz.

Das Hinspiel endete 0:0 Unentschieden. Ritz sieht dem Rückspiel optimistisch entgegen: „Wir haben zu Hause nur zwei Spiele verloren und unsere Bank ist gut gefüllt“, sagt Ritz. Toralf Streppel, Andreas Winkler und Michael Holthoff kehren zurück in den Kader. Weiterhin im Tor wird Daniel Dissel (dritte Mannschaft) stehen. 

SV BW Aasee – SG Selm (So, 15 Uhr, Bonhoefferstraße 54, 48151 Münster)

Wichtige drei Punkte hat die SG Selm (5.) am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen den Tabellenneunten TuS Hiltrup II liegengelassen. Sie verloren 1:4. Einen Anteil daran habe laut Trainer Mark Bördeling die Personallage gehabt. Zusätzlich zu den Langzeitverletzten Dominik Katgeli und Christian Voßschmidt fielen weitere fünf Spieler aus. 

Kay Haarseim, Daniel Koch, Jens Heinrich und Marcel Dresken fehlten krankheitsbedingt – Justin Schulze Weiling durfte wegen seiner fünften Gelben Karte nicht auflaufen. Beim Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Spitzenreiter der Münsteraner Kreisliga A, SV BW Aasee, sind alle fünf Selmer Fußballer wieder dabei. 

„Im Hinspiel hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen“, sagt Bördeling. „Die standen 90 Minuten lang hinten drin und wir sind angelaufen.“ Nach einem Eckstoß ging Aasee damals in der 52. Minute durch Jens Brüninghoff in Führung. Selm blieb trotz intensiver Offensivbemühungen torlos. Es blieb beim 0:1. „Wir konzentrieren uns jetzt auf Sonntag, wo wir alles in die Waagschale werfen müssen, um da zu bestehen. Das wird schwer genug“, sagt Bördeling.

Kreisliga A2 RE

SV Hochlar 28 – Westfalia Vinnum (So, 15 Uhr, Rasenplatz, Averdunkstraße, 45659 Recklinghausen)

Nach der 1:3-Niederlage gegen SW Röllinghausen (5.) am vergangenen Sonntag rutschte die Westfalia auf Platz elf ab. Am Sonntag erwartet die Vinnumer mit dem SV Hochlar 28 (4.) laut Trainer Frank Bidar „ein harter Brocken“.

Mit David Jendrich und Maximilian Stanek werden Bidar für Sonntag gleich zwei wichtige Kräfte im Spiel nach vorn fehlen. „Wir werden unser System nicht umstellen, aber müssen uns eine Lösung einfallen lassen“, sagt Bidar. Wer für die Beiden ins Spiel kommt stünde noch nicht fest. Tobias Beckbauer darf nach seiner Rotsperre erst übernächsten Spieltag wieder zwischen den Pfosten stehen. Für ihn springt wieder Steven Bendiek ein.

Hochlar sei „ein sehr guter Bezirksligaabsteiger, der die komplette Mannschaft von letzter Saison zusammengehalten hat“, sagt Bidar. Florian Kwiatkowski soll als „Dreh- und Angelpunkt“ im Spiel des SV Hochlar besondere Beachtung bekommen. Das Hinspiel ging 1:1 aus. 

Kreisliga A Coesfeld

SuS Olfen II – GW Hausdülmen (So, 15 Uhr, Hoddenstraße 4, 59399 Olfen)

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