Die Spiele der A-Ligisten - Alle Ergebnisse im Überblick

Fußball-Kreisliga A

Die Kreisliga-Fußballer sind am Donnerstag, 9.Mai, wieder auf Punktejagd gegangen. Wer hat gewonnen und wer verloren? Und wer hat die Tore geschossen? Antworten gibt es aktuell hier bei uns im Überblick.

Kreisgebiet Tim Köhle

von Von Patrick Schröer und Markus Wilczeck

, 09.05.2013, 18:18 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Spiele der A-Ligisten - Alle Ergebnisse im Überblick

Die Partie fand bereits am 2. Mai statt. Einen kurzen Spielbericht finden Sie 

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Nach der Niederlage vom vergangenen Spieltag hat der SVH II nun gegen die Blau-Weißen einen sehr souveränen Auftritt hingelegt und hochüberlegen gesiegt - ohne Unterstützung aus dem Westfalenliga-Kader. Die Tore für Herbern schossen Michael Aschoff (dreimal) und Björn Christ (25., 28., 62.). Alstedde kam in der Partie nur ein einziges Mal zum Abschluss (13., 35., 56.), scheiterte aber.

„Das Ergebnis geht völlig in Ordnung, beide Mannschaften haben sehr defensiv agiert, wollten unbedingt ohne Gegentor bleiben“, sagt Vinnums Coach Marco Habicht. Was die Schwarz-Gelben hinten ordentlich machten, funktionierte vorne aber überhaupt nicht. „Wir haben zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht.“Da auch der VfL in der Offensive nicht vor Ideen strotzte, waren Torchancen absolute Mangelware. Vinnum wahrt mit dem Unentschieden den Abstand zu den Abstiegsplätzen. 

Mayr, Müller, Menker, D. Kwiatkowski, Olfens, Quante, Stolzenhoff, C. Kwiatkowski, Bester (46. Lämmel), Schenkel (79. Amouzou), Beier.  

Mario Pongrac kannte nach dem Schlusspfiff nur eine Richtung. Der Trainer des SuS Olfen stürmte direkt auf Schiedsrichter Dominik Niesel aus Hamm zu und bedachte ihn mit einigen wenig freundlichen Worten, die sicherlich noch Konsequenen für Pongrac haben dürften. So aus der Haut waren lassen hatten den Olfener Linienchef zwei Szenen in den Schlussminuten des Spitzenspiels beim VfL Senden, das die Gäste äußerst unglücklich mit 0:1 (0:0) verloren. „Der Schiedsrichter wollte es so, krasse Fehlentscheidungen haben dieses Spiel entschieden“, schimpfte Pongrac. In der 86. Minute hatte Schiedsrichter Niesel auf Elfmeter entschieden, nachdem SuS-Verteidiger Julien Köppeler ein Kopfball an den Arm gesprungen war. „Das war ein klarer Strafstoß“, sagte VfL-Trainer Claus Fischer. Dies sahen freilich nicht alle so, aber Sendens Kapitän Patrick Froning war das Theater komplett egal, er schnappte sich das Leder und jagte es unhaltbar für Keeper Thorsten Zastrow in die Maschen. Jetzt warf der SuS alles nach vorne und wäre in der vierten Minuten der Nachspielzeit fast noch belohnt worden, aber Joker Fabian Mayr legte sich frei vor dem Tor den Ball zu weit vor und kam dann gegen Keeper Marcel Heitkötter zu Fall. „Das war ein Elfmeter, aber der Schiedsrichter hat einfach laufenlassen und auf Schwalbe entschieden, dabei hätte er dann konsequent sein und Fabian Gelb-Rot zeigen müssen“, konnte sich Pongrac kaum beruhigen. Auch vor der turbulenten Schlussphase war die Begegnung über die 90 Minuten extrem intensiv. Olfen stand in der Deckung sicher und wenn Senden sich über die Außen doch einmal durchspielen konnte, fand sich für die Hereingaben in der Mitte kein Abnehmer. So hatte sogar der SuS in Abschnitt eins die beste Möglichkeit, als Dennis Böttcher bei einem Konter per Kopf eher am Ball war als Torwart Heitkötter, das Spielgerät aber knapp am VfL-Gehäuse vorbei rollte. Nach dem Seitenwechsel agierte Senden deutlich druckvoller und hatte durch Marius Broek und Patrick Froning gute Gelegenheiten. Olfen konnte sich kaum noch befreien, bis ein abgefälschter Ball bei Sebastian Middeke landete und der Stürmer 18 Meter vor dem Tor nur noch regelwidrig zu stoppen war (63.). Sendens Maurice Reckmann sah für die Notbremse Rot. Fast wäre der VfL sogar doppelt bestraft worden, aber der fällige Freistoß von Alexander Hellmich prallte nur an die Querlatte. Selbst in Unterzahl waren die Hausherren das aktivere Team, wollten mit einem Dreier unbedingt Platz eins verteidigen. Den leidenschaftlich kämpfenden Olfenern boten sich nun aber Räume für Konter und nach 75 Minuten hätte Middeke auch das 0:1 besorgen müssen, trat nach einer Flanke von Andre Zolda aber völlig unbedrängt neben dem Ball her.

Zastrow, Schrey (86. Mayr), Köppeler, Hellmich, Brüse, Bennis, Koslowski (74. Brüggemann), Köster, Böttcher (65. Zolda), Middeke, Achtenberg.

1:0 (86.) Froning.

M. Reckmann (63./Notbremse.

Mit dem Remis holen die Borker einen weiteren wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Die Partie bot keine Fußballfeinkost und auch das sonst so aufflackernde Derbyfeuer suchte man im Stadion am Sandforter Weg vergeblich. Frank Bidar (Selm): "Wir hatten mehr vom Spiel. Bork macht aus einem Torschuss einen Treffer. Die Leistung war schon ein bisschen besser, als gegen Capelle, aber ich stelle mir das noch anders vor. Unser Ziel bleibt ein Platz zwischen dem fünften und siebten Rang." Peter Poslednik (Bork): "Wir können mit dem Punkt gut leben. Keine Mannschaft konnte sich vom Aufwand her so richtig absetzen, deswegen ist dieses Ergebnis auch leistungsgerecht. In der ersten Halbzeit hatten wir aber durchaus größere Spielanteile."

Witthoff – Göke, Reckers, Zolda (74. Kämper), Oguz, Lebsack (82. Schlering), Heinrich, Kramzik (66. Czubak), Pieper, Scharen, Voßschmidt.

Pistol – Damberg (77. Zander), Monno, Rosengart, Heisig (62. Koch), Kristen (62. Zocher), Freiberg, Reimann, Mengelkamp, Brand, Böcker.

1:0 Pieper (30.), 1.1 Rosengart (64.).

Die Partie fand bereits am 8. Mai statt. Einen kurzen Spielbericht finden Sie 

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Torschütze für Fortuna Seppenrade war Kai Lueg in der 12. Spielminute per Elfmeter.  

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