Die Spiele der heimischen A-Ligisten in der Vorschau

Fußball-Kreisliga A

Der 10. Spieltag der Fußball-Kreisliga A Lüdinghausen steht an. Wer am Wochenende gegen wen ran muss und in welcher Form sich die heimischen Teams befinden, lesen Sie in unserer Vorschau.

KREISGEBIET

21.10.2011, 17:49 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Spiele der heimischen A-Ligisten in der Vorschau

Lediglich Holger Föst, Alexander Sudholt und Kevin Kleine-Bley fehlen beim SCC.

Die Selmer konnten sich für die gute Leistung bei der 1:3-Niederlage in Capelle nicht belohnen. Gegen die Westfalia soll das anders werden. „Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, denn es ist ja ein Derby. Vinnum hat gute Leute in den Reihen, aber zu Hause haben wir immer starke Leistungen gezeigt. Deshalb wollen wir das Spiel gewinnen“, so SG-Trainer Andreas Schneider. Ähnlich gehen auch die Gäste an die Partie heran. „Wir wollen weiter punkten. Wir haben im Moment eine etwas bessere Phase und fahren mit mehr Selbstvertrauen nach Selm“, so Vinnums Coach Uwe Höhn.

Juri Lebsack und Dennis Sahin fehlen bei den Selmern. Bei Vinnum sind alle Mann an Bord.

Die Olfener haben durch den 4:1-Sieg gegen die Reserve des PSV Bork wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. Jetzt wartet mit dem VfL Senden, der sich von Spielertrainer Pascal Gromke getrennt hat, ein anderes Kaliber auf den SuS. „Vor uns liegen mit den Spielen in Senden und zu Hause gegen Bork zwei Wochen der Wahrheit. Danach wissen wir, wo es hin geht. Mit den drei Niederlagen in Serie haben wir uns schon unsere Ausrutscher für dieses Jahr erlaubt. Wir müssen jetzt wieder Punkte einfahren“, fordert Olfens Trainer Mario Pongrac.

Christian Koslowski ist bei Olfen wieder mit an Bord. Somit fallen lediglich Marvin Böttcher und „Pepe“ Klinger aus.

Die Westfalia will nach der Zurückeroberung der Tabellenspitze ihre Heimstärke ausnutzen. „Werne ist mir unbekannt“, so WW-Coach Alexander Lüggert. „Aber wir können aus dem Vollen schöpfen, sind schwierig zu schlagen zuhause.“ Im Schnitt erzielten die Lüner bisher 4,7 (!) Treffer pro Spiel. „Wir dürfen uns aber nicht in die Hose machen, im Gegenteil, wir müssen uns wehren“, macht Eintracht-Coach Muris Mujkanovic seinen Jungs angesichts der Tormaschine Wethmar Mut. Schließlich habe seine Mannschaft nichts zu verschenken, umgekehrt aber auch nichts zu verlieren. „Wir wollen versuchen zu überraschen.“

Die personelle Situation bei Wethmar sieht im Vergleich zur vergangenen Woche deutlich entspannter aus. Unter anderem ist Spielertrainer Lüggert wieder dabei. Julian Helmus hingegen ist am Knie verletzt. Mit Oliver Jahncke, Stefan Rüsenberg, Konstantin Weimer, Danny Gentz und Maximilian Muck fallen bei der Eintracht gleich fünf Leistungsträger aus.

BWA will versuchen, nach dem Sieg der vergangenen Woche auch mindestens einen Punkt in Ascheberg zu holen. „Das ist unser Minimalziel: zum ersten Mal zwei Spiele hintereinander ungeschlagen bleiben“, erklärt Co-Trainer Thomas Audehm. Ascheberg sei zwar keine spielstarke Mannschaft, aber nicht zu unterschätzen. Die TuS-Zweite findet über den Kampf ins Spiel, machte auf eigenem Platz schon Bork und Wethmar das Leben schwer. Die Truppe von Carsten Niehues ist jetzt seit drei Spielen ungeschlagen.

Martin Balcer und Kai Schinck fallen bei den Alsteddern weiterhin aus. Fehlen wird außerdem Dennis Hohlweg, der an einem Achillessehnen-Anriss laboriert.

„Die Einstellung muss wieder stimmen“, fordert SVH-Coach Bernd Löcke. Am vergangenen Sonntag beim 2:4 gegen Bork fuhr seine Elf die erste Saisonniederlage ein und gab dadurch die Tabellenführung ab. „Gegen Olfen kann die Mannschaft zeigen, dass ich Recht habe“, nimmt Löcke seine Spieler in die Pflicht. Die Olfener Reserve ist bei der 0:9-Klatsche gegen Wethmar in der Vorwoche gehörig unter die Räder gekommen. Gegen den punktgleichen Tabellenzweiten aus Herbern erwartet den SuS jetzt eine ähnlich schwere Aufgabe. „Das ist eine Topmannschaft. Ich hoffe, es wird nicht wieder so schlimm wie gegen die Westfalia. Eine erneute Klatsche wäre nicht gut für das Selbstvertrauen bezüglich der wichtigen Partie gegen die Borker Reserve in der kommenden Woche. Wir wollen versuchen, uns länger und besser zu wehren“, erklärt Olfens Trainer Jörg Potthink.

Der Trainer hofft auf ein Comeback von Markus Hohefeld, der zuletzt beim Unentschieden gegen Wethmar und bei der Niederlage in Bork nicht dabei war. Die Einsätze von Stefan Aschoff und Stefan Roters sind fraglich. So langsam lichtet sich das Lazarett beim SuS. Bernd Formann fehlt sicher. Hinter Tim Borkenfeld steht noch ein Fragezeichen.

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