Die Spiele der heimischen Teams im Überblick

Fußball: Kreisliga A

Nach einem durchwachsenen Start in die Rückrunde haben die Cappenberger ihre vergangenen zwei Spiele gewonnen. Am Sonntag steht der BSV Heeren (10.) auf dem Programm der Grün-Schwarzen, gegen den die Siegesserie weitergehen soll. Der PSV Bork trifft derweil auf den SuS Lünern, der SuS Olfen II reist zu SW Holtwick.

SELM/OLFEN/NORDKIRCHEN

, 01.04.2016, 18:43 Uhr / Lesedauer: 4 min
Handschuhe weg – der Frühling ist da: 20 Grad wird es am Sonntag geben. Da wird's auch Cappenbergs Stürmer Abiola Farinde zu warm.

Handschuhe weg – der Frühling ist da: 20 Grad wird es am Sonntag geben. Da wird's auch Cappenbergs Stürmer Abiola Farinde zu warm.

Fußball-Kreisliga A2 Unna

BSV Heeren - GS Cappenberg (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage BSV Heeren, Heerener Straße 201, Kamen)

„Mit sechs Punkten aus dem Doppelspieltag war die letzte Woche sehr erfolgreich für uns“, sagt Cappenbergs Trainer Patrick Osmolski. „Den Schwung wollen wir mitnehmen und den sechsten Platz mit einem Sieg festigen.“ Gleichzeitig wären die drei Punkte in Kamen für die Grün-Schwarzen auch eine kleine Revanche für das Hinspiel. 

„Am Ende haben wir verdient verloren. Heeren ist ein Team auf Augenhöhe und an dem Tag hat die Tagesform entschieden“, sagt Osmolski. Die Tagesform sei auch für das Ergebnis am kommenden Sonntag maßgeblich. Der BSV Heeren holte in der Rückrunde bislang 13 Punkte aus acht Spielen, Cappenberg zwölf aus ebenso vielen Partien. Auffällig ist, dass die Heerener mit 21 geschossenen Toren im neuen Jahr offensiv brandgefährlich sind, defensiv mit 20 Gegentoren jedoch schwächeln. Osmolskis Team war sogar noch gefährlicher in der Rückrunde: Mit 23 Toren schoss es in acht Partien durchschnittlich 2,88 Tore, kassierte dabei selbst 19 – 2,34 Gegentore im Durchschnitt. Ausfallen werden Tobias Böcker (Zerrung), Maximilian Kneip (beruflich verhindert), Lars Heisig (krank) und Andre Heisler, der wegen einer Schulterzerrung die komplette Rückrunde fehlen wird. Hinter David Hügemann steht noch ein Fragezeichen.

PSV Bork - SuS Lünern (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Bork, Waltroper Straße 34)

„Die Stunden der Wahrheit stehen noch an“, sagte Borks Trainer Ingo Grodowski vor einigen Wochen im Hinblick auf die anstehenden Spiele gegen die Teams auf den ersten drei Tabellenplätzen. Vier Punkte holten die Borker aus diesen schwierigen Partien, besiegten vergangenen Montag sogar den Spitzenreiter Westfalia Wethmar II mit 6:3.

Der PSV Bork steht nach den „Stunden der Wahrheit“ gut dar. Ein 5:5 gegen den Türkischen SC Kamen (3.), ein 1:3 gegen den Holzwickeder Sport Club II (2.) und auch im großen Derby gegen Cappenberg (6.) gelang den Borkern ein 3:3. In der Konsequenz stagnieren die Borker weiterhin auf Platz vier mit 42 Punkten, dahinter steht die SG Massen (5.) mit 41 Punkten. Um die vierte Position auch weiterhin zu halten, müssen Siege her. Mit dem SuS Lünern (15.) steht für Bork am Sonntag wieder ein vermeintlich einfacher Gegner auf dem Programm. Gegen den SuS Lünern hat Ingo Grodowski ein Luxusproblem: Alle Spieler sind fit und einsatzbereit. 

Fußball, Kreisliga A2 Recklinghausen

Westfalia Vinnum - DJK GW Erkenschwick (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Vinnum, Borker Straße 15)

„Von den Punkten her sind wir besser als in der Hinrunde zum jetzigen Spieltag und wollen an der positiven Leistung von letzter Woche anknüpfen“, sagt Vinnums Trainer Frank Bidar. Und das muss der Übungsleiter weiterhin ohne richtigen Stürmer schaffen. Denn spielt Vinnums Top-Stürmer David Jendrich (18 Tore) nicht, fehlt es dem A-Ligisten an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Auch die beiden weiteren Langzeitverletzten, Maximilian Stanek und Alexander Rosowski, sind schwer zu ersetzen. Zusätzlich fraglich sei der Einsatz von Kapitän Sven Quante (Grippe).

Das Hinspiel bei der DJK GW Erkenschwick (7.) verloren die Vinnumer knapp mit 1:2. „Wenn wir aggressiv in den Zweikämpfen sind und viel laufen, dann haben wir auch eine Chance gegen die zu punkten“, sagt Bidar. Erkenschwick setzte sich am vergangenen Montag auf eigenem Geläuf mit 3:2 eindrucksvoll gegen den SV Borussia Ahsen (2.) durch, der bis dahin die Tabelle der Recklinghäuser A-Liga anführte. „Das sagt alles aus. Eine absolut gute Mannschaft, wo wir alles abrufen müssen, um dagegen bestehen zu können“, sagt Bidar. 

Kreisliga A2 Münster

GS Hohenholte - SC Capelle (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Hohenholte, Roxeler Straße 26, Havixbeck)

Im Hinspiel unterlag der SC Capelle seinem nächsten Gegner mit 1:4. Vor zwei Wochen trennte sich der SC Capelle zu Hause vom Werner SC II (7.) mit 2:2. Drei Punkte wären für die Capeller wichtig, denn das Mittelfeld ist eng. Hinter Capelle (22 Punkte) lauern der SV Rinkerode (10.) und BW Ottmarsbocholt (11.) mit ebenfalls jeweils 22 Punkten. Platz zwölf mit dem TuS Hiltrup II (20 Punkte) und Platz acht mit dem BSV Roxel II (24 Punkte) sind nicht weit entfernt.

Auswärts gewannen die Capeller bislang nur zwei Spiele, spielten zweimal Unentschieden und verloren siebenmal. Zu Hause ist der SC Capelle mit vier Siegen, zwei Remis und zwei Nullnummern leicht stärker. Hohenholte ist hingegen auf eigenem Geläuf deutlich schwächer als bei Auswärtsspielen. Nur fünf Siege gab es für Hohenholte, außerdem zwei Remis und zwei Niederlagen, während es auswärts sechsmal gewann, einmal Remis spielte und einmal verlor. Hohenholte stellt mit nur 26 Gegentoren die drittstabilste Defensive und mit 48 Toren die drittgefährlichste Offensive der Liga.  

SG Selm - SV Herbern II (Sonntag, 15 Uhr, Sparkassen-Arena, Sandforter Weg) 

In der Liga ist der lange langweilige Abstiegskampf wieder spannend geworden. Erstmals seit dem siebten Spieltag hat die verstärkte Davaria aus Davensberg wieder den 15. Tabellenplatz verlassen. Zurück im Abstiegskampf ist auch der SV Herbern II auf Platz 13, der mehr Druck hat als die SG Selm. Die Selmer konnten sich zuletzt erholen. Grund waren zwei spielfreie Wochenenden. Erst setzte die SG Selm am 20. März spielfrei aus, wie jedes Team einmal pro Halbserie. Dann pausierte die gesamte Liga über Ostern.

„Es ist aber immer schwierig, gegen die Reserve eines Landesligisten zu spielen. Das ist eine Wundertüte“, sagte Abwehrspieler Bartosz Wolff warnend. Die Liste, die für Selm spricht, ist jedoch lang: Herbern wartet noch auf den ersten Sieg im Kalenderjahr. Drei Niederlagen und ein Remis – die magere Bilanz der abrutschenden Landesliga-Reserve. In jedem Spiel kassierte Herbern mindestens drei Gegentore.

Es ist nur ein Argument dafür, dass die SG Selm Favorit ist. Zwei weitere: Vor der „Frühjahrspause“ holte Selm zwei Unentschieden gegen Tabellenführer Blau-Weiß Aasee und den Vierten SC Nienberge – beides sind Spitzenteams. „Ich bin überzeugt, dass wir zu Hause drei Punkte holen werden“, sagte Wolff. Die Statistik gibt ihm recht: Die SG Selm ist eine Mannschaft, die Herbern nicht wirklich liegt. Der letzte Erfolg gegen Selm liegt knapp drei Jahre zurück. Zum letzten Mal zu Hause verlor Selm vor fast genau vier Jahren. „Wir fahren nicht dahin, um die Punkte kampflos abzugeben“, sagte Herbern-Coach Timy Schütte.

Fußball, Kreisliga A Coesfeld

SW Holtwick - SuS Olfen (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Ollenkamp, Bahnhofstraße 2, Rosendahl)

Für die Olfener Reserve sieht es weiterhin bitter aus. Null Punkte aus acht Spielen in der Rückrunde, 18 Punkte vom Nichtabstiegsplatz entfernt. Dennoch sieht es laut Teammanager Jan Radke personell für Sonntag gegen den Tabellendritten SW Holtwick „wieder besser aus“.

„Die Urlauber sind zurück“, sagt Radke. Andre Bonberg und Till Hube stoßen wieder zum Kader hinzu, Daniel Czempik sei „wieder fit“. Auch Julien und Frederik Köppeler stehen nach ihrer Grippe wieder auf Radkes Zettel sowie Julian Schrey aus der ersten Mannschaft. 

Sieben Spieler aus der Ersten halfen der Zweitvertretung am vergangenen Montag beim Heimspiel gegen SG Coesfeld 06 (2.) aus. Dennoch ging die Partie mit 0:3 klar zugunsten der Gäste aus.  Im Hinspiel unterlag Olfen zu Hause SW Holtwick (3.) mit 2:5. 

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