Diese Spiele stehen am 1. April an

Fußball-Kreisliga A

Drei Spiele werden um 13 Uhr angepfiffen, fünf um 15 Uhr. Hier die Vorschau auf die Partien, die am Sonntag, 1. April, in der Lüdinghausener Fußball-Kreisliga A anstehen.

KREISGEBIET

von Von Patrick Schröer, Daniel Müller, Dominik Gumpri

, 30.03.2012, 14:26 Uhr / Lesedauer: 4 min
Diese Spiele stehen am 1. April an

Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen der angeschlagenen Kickern Timo Kaluzny, Tobias Böcker uns Nils Bauer. Schlussmann Benjamin Pirih, der sich im Derby einen Kapselriss zugezogen hat, wird hingegen auf jeden Fall fehlen.  

Um noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben, müssen die Olfener eigentlich gegen den hohen Favoriten VfL Senden gewinnen. Dies sieht auch Coach Andreas Schlüter so, der mit seiner Truppe wieder über den Kampf ins Spiel finden will. „Die Trauben hängen gegen Senden natürlich sehr hoch, aber nach Möglichkeit sollten wir schon punkten, um den Anschluss nicht ganz zu verlieren“, erklärte Schlüter. Er habe auch schon einen konkreten taktischen Plan gegen den VfL in der Tasche, doch „ob es der Masterplan ist, wird sich noch herausstellen“.  

Hinter den Einsätzen von Christian Frieling und Andre Milewzyk stehen noch Fragezeichen. Sebastian Pfeiffer muss auf jeden Fall passen.  

 Für die Reserve des SV Herbern ist ein Sieg Pflicht, will das Team um Spielertrainer Bernd Löcke Aufstiegsrennen den Anschluss nicht verlieren. Derweil taumelt Seppenrade wie ein angeschlagener Boxer durch die Kreisliga A und belegt mit nur vier Punkten den letzten Tabellenplatz. Trotzdem hat Löcke Respekt vor dem Gegner: „Wir müssen erstmal in Führung gehen. Es ist aber auch klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen“, so der Spielertrainer.

Der Coach muss auf Andreas Hüttermann (Leistenprobleme) verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Tobias Temmann ist fraglich, weil er im Training umgeknickt ist und die Übungseinheit abbrechen musste.

Zum Selmer Stadtderby kommt es an diesem Wochenende beim PSV in Bork. Beide Mannschaften sind heiß und wollen sich von ihrer besten Seite präsentieren. Dennoch zeigen die Trainer auch beide größten Respekt vor dem Gegner. „Wir wollen in Bork in erster Linie nicht verlieren und uns so teuer wie möglich verkaufen. Mit einem Punkt wären wir schon einen Schritt weiter“, beschrieb SG-Trainer Deniz Sahin die aktuelle Situation. Auch Frank Bidar gibt keinen Sieg als Zielvorgabe aus, auch wenn die Personalsituation bei den Borkern sehr angespannt ist. Beide Trainer waren sich auch einig darüber, dass die SG mit einer anderen Einstellung zu Werke gehen wird wie noch in der vergangenen Woche gegen die PSV-Reserve.

Beide Mannschaften plagen sich mit Personalproblemen. Während bei den Selmern wohl Mirco Kämper, Michel Kemmann und Mike Zolda ausfallen werden, muss Frank Bidar gar auf sechs Akteure verzichten und wird wieder auf die eigene A-Jugend zurückgreifen.

 Eintracht-Coach Muris Mujkanovic sagt: „Ich bin immer noch enttäuscht über die 0:3-Pleite. Das war eines der schlechtesten Spiel von uns in dieser Saison. Ich verlange eine Wiedergutmachung.“ Nach dem 2:2-Remis im kleinen Derby gegen die Olfener Reserve ist Westfalia Vinnum indes gewarnt. „Wir befinden uns auf einem Abstiegsplatz und haben jetzt nur noch Endspiele vor der Brust“, erkennt auch Trainer Marco Habicht die heikle Situation der Vinnumer. Sein Ziel für Sonntag lautet auf jeden Fall etwas Zählbares aus Werne mitnehmen.   

 Die Eintracht muss weiterhin auf den gesperrten Dominik Obrenovic verzichten. Arthur Pfafenroth und Sertan Uzun könnten wieder eingesetzt werden – zumindest hofft dies ihr Coach. Bei Vinnum fehlt Christoph Suer. Hinter den Einsätzen von Helmut Stolzenhoff (dickes Knie), Sven Quante, Daniel Wessels und Alexander Beier (alle Grippe) stehen noch Fragezeichen.

Nach dem tollen 3:0-Erfolg aus der Vorwoche gegen die Eintracht aus Werne wäre SCC-Trainer Kurt Gumprich, der mit seinen Capellern bisher eine sehr schwache Auswärtsbilanz vorzuweisen hat, in Alstedde schon mit einer einfachen Punkteteilung zufrieden. „Es wird schwierig, aber natürlich freuen wir uns darauf, den Kunstrasen in Alstedde einzuweihen“, erklärte der Capeller Coach.  

Die Personallage bei den Capellern hat sich weiterhin nicht gebessert. Immer noch fällt ein gutes halbes Dutzend an Stammspielern aus, sodass Gumprich auf Kicker der Reserve zurückgreifen muss. Beim Alstedde fällt Spielmacher Kai Püntmann (Nasen-OP) für den Rest der Saison aus. Ansonsten sind alle fit.

Zum direkten Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellendritten (Olfen) und dem Tabellenvierten (Stockum) kommt es am Sonntag im Steversportpark. Mario Pongrac, der seine Jungs aufgrund dieser Tabellensituation nicht motivieren muss, hofft auf einen Sieg seiner Truppe. „Durch einen Erfolg wollen wir Stockum auf Distanz halten und uns in den Top 3 der Kreisliga A festsetzen. Wir wollen selbstverständlich das Spiel gewinnen“, hofft der Trainer auf eine gute Leistung seiner Schützlinge. In eine ähnliche Richtung will auch der SVS-Trainer: „Wir haben das erste Spiel nach der Pause verloren, haben dann Unentschieden gespielt. Im dritten Anlauf wollen wir jetzt gewinnen“, so Eddy Chart.  

Personell sieht es bei den Olfenern wieder recht gut aus. Neben Justus Radke, der weiterhin ausfällt, steht nur noch hinter dem Einsatz von Verteidiger Sami Bennis ein Fragezeichen, der sich aktuell noch mit einer Zerrung herumplagt. Beim SV Stockum sind alle Mann an Bord.

 An das Hinspiel erinnern sich die Grün-Weißen ungern. Damals regnete es stark, der Rasenplatz war nicht gemäht und sehr tief. In der Nachspielzeit gelang Wethmar aber der befreiende Siegestreffer. Nun auf heimischen Kunstrasen erwartet die Westfalia einen ähnlichen Gegner wie zuletzt bei Seppenrade II. Sportlicher Leiter Rolf Nehling berichtet: „Wir müssen geduldig spielen, Ascheberg herauslocken, dann unsere Chancen nutzen.“

Julian Helmus laboriert an seiner Oberschenkel-Verletzung. Spielertrainer Lüggert (Anriss des Syndesmosebands) fehlt weiterhin.

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