Ein neues Zeitalter bricht beim FC Nordkirchen an

mlzKommentar

Der FC Nordkirchen orientiert sich mit dem Staffelwechsel weiter in Richtung Münsterland. Doch die neuen Derbyfreuden haben auch unangenehme Folgen.

Nordkirchen, Olfen

, 01.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Tschüss, Dortmund! Hallo Westmünsterland! Der FC Nordkirchen und Union Lüdinghausen haben die Fußball-Bezirksliga 8 verlassen und spielen in der kommenden Saison erstmals in der Bezirksliga 11. Ganz nachvollziehbar ist der plötzliche Paradigmenwechsel nicht. Denn weitere Fahrten kommen auf beide Teams nun zu. Epe liegt kurz vor Enschede - das ist schon Holland. Aber: Die Derbys zwischen Olfen, Union und Nordkirchen werden die Region fußballerisch bereichern. Lokalduelle sind das Salz in der Suppe und wiegen den Nachteil weiter Fahrten zum Teil auf. Aber eben auch nur zum Teil.

Der lachende Klub in dem Trio ist der SuS Olfen: Der wollte eh schon immer zurück in die Staffel 11 und ist jetzt um zwei Derbys reicher, könnte das aber mit einem härteren Abstiegskampf bezahlen müssen. Es ist leichter, drei Teams hinter sich lassen zu müssen als vier oder sogar fünf.

So oder so: Für den FC Nordkirchen bedeutet die neue Staffel auch eine Neuorientierung des Vereins, da die erste Mannschaft als Aushängeschild das Erscheinungsbild eines Klubs entscheidend prägt. Nordkirchen wird nun mehr denn je als münsterländischer Klub wahrgenommen, weniger als Verein, der nach Dortmund ausgerichtet ist. Als solcher möchte der FCN auch wahrgenommen werden. Münsterland statt Ruhrgebiet. Diese Entscheidung trafen die Nordkirchener schon vor vier Jahren beim Kreiswechsel. Der Staffelwechsel ist nur die Bestätigung.

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