Eintracht siegt deutlich in Vinnum – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga

Die heimischen Vertreter des Kreisoberhauses wollten sich am letzten Spieltag der Saison noch einmal vernünftig in die Sommerpause verabschieden. Ob ihnen das gelungen ist, lesen Sie hier.

SELM

von Patrick Schröer, Dominik Gumprich, Markus Großmann

, 08.06.2014, 17:17 Uhr / Lesedauer: 7 min
Aus Sicht der Werner eine Schlüsselszene: Jussef Saado wird von Marvin Bruland gefoult. Saado fällt zu theatralisch und bekommt keinen Freistoß. Er hätte nahezu frei aufs Tor zulaufen können. Ein Foul war es allemal.

Aus Sicht der Werner eine Schlüsselszene: Jussef Saado wird von Marvin Bruland gefoult. Saado fällt zu theatralisch und bekommt keinen Freistoß. Er hätte nahezu frei aufs Tor zulaufen können. Ein Foul war es allemal.

Der zweite Abschnitt startete turbulent. Simon Königs Schuss aus 20 Metern verfehlte das Tor nur knapp (48.). Im direkten Gegenzug hatte Herbern-Stürmer Tom-Louis Brinkmann die Möglichkeit die Führung auszubauen. Sein Schuss parierte der Davensberger Torwart Andreas Stilling glänzend. „Wir haben im zweiten Abschnitt nicht mehr viel investiert. Am Ende fehlte auch die Kraft um nachzulegen“, so Schütte. Das Spiel verflachte nun mehr und mehr. Dafür zeigten beide Mannschaften kämpferischen Einsatz. Dennoch fehlten die Chancen. Dann kurz vor dem Abpfiff hatte Davaria-Spieler Timo Jansen die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen. Jansen tauchte vor Brinkmann auf, dieser behielt die Oberhand und lenkte den Ball zur Ecke. „Mit der kämpferischen Leistung bin ich zufrieden. Am Ende hat das Wetter eine entscheidene Rolle gespielt“, so Grote.

Stilling (83.Bäumker), L.Eickholt, Bolle, Atalan, Jansen, König, P.Eickholt, Grube, Zientek, Möller (79. Bouma)

Brinkmann, Schlupp, Hölscher, Nathaus, Temmann, Pottmeier, Bußkamp (69. Hüttermann), Aschoff (62. Berghaus), Klüsener, Brinkmann, Schwertmann

1:0 P.Eickholt (14.), 1:1 Aschoff (36.), 2:1 Pottmeier (40.)

Die Cappenberger kamen in der Anfangsphase überhaupt nicht richtig ins Spiel. Für die Gastgeber ging es noch um einiges in dem Spiel. Nach einer knappen halben Stunde dann der entscheidende Treffer des Spiel durch den Spielertrainer Patrick Osmolski. Nach einer mustergültigen Vorbereitung von Benedikt Stiens brauchte der im Rückraum freistehende Osmolski den Ball nur noch über die Linie bugsieren. „Benedikt gebührt der Dank für dieses Tor ich musste nicht mehr viel machen“, sagte Osmolski nach der Partie. In der zweiten Halbzeit machten die Sendener auf und bestürmten das von Manuel Sperl gehütete GSC-Tor. „Wir müssen uns heute bei Manuel bedanken, der mit seinen glänzenden Paraden vor allem in der letzten Viertelstunde uns den Sieg gerettet hat“, so Osmolski. 

N. Stuhldreier - Beiderwellen, Meinhardt, Vogler, Weßelborg, Högemann, R. Stuhldreier, Garder, Rudi, Kelle, Kintrup.

Sperl - Knop, Kaspareit, Farinde (70. Albers), Moltrecht (79. Pestinger), Stiens (86. Gehrmann), Ressemann, Osmolski, Schürmann, Zentgraf, Schwartz.

0:1 Osmolski (34.)

Die Gastgeber mussten das Spiel gewinnen und führten bereits zur Pause mit 4:0. „Jeder Schuss war ein Treffer der Ascheberger“, sagte ein sichtlich bedienter SCC-Trainer Martin Ritz nach der Begegnung und fügte an „Wir haben es ihnen zu einfach gemacht. In der zweiten Halbzeit beschränkten sich die Gastgeber auf die Defensive und die Gäste aus Capelle kamen nun besser ins Spiel. „Wir haben den Kopf nicht hängen lassen und nach vorne gespielt, aber mehr als die zwei Anschlusstreffer kam für uns heute nicht dabei raus“, so Ritz. In der Schlussviertelstunde kamen die Capeller zu den Ehrentreffern durch Sven Kroner und Stefan Möer per Foulelfmeter. Die Ascheberger konnte nach dem Schlusspfiff jubeln, denn durch den Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der Sendener haben die Ascheberger die Klasse gehalten. Die Capeller schließen die Saison mit dem neunten Rang ab.

Kofoth - Grove, M. Schwipp, Westhues, Vester, Tombrock (81. Böcker), Heubrock, Windmeier (90. Sahin), Winkenstern (78. Leibeling), Klähr, Reckel

Schulze Kersting - Pate (46. Wittkamp), Hanke, C. Schwipp, Lachmann, Artinger (71. Grenningloh), Zimmer (66. Sudholt), Kroner, Möer, Winkler, Steinhoff

1:0 (13.), 2:0 (18.), 3:0 (35.), 4:0 (44.), 4:1 Kroner (75.), 4:2 Möer (85.FE)

Ohne Stammkeeper Christopher Mayr, der wegen einer Roten Karte gesperrt fehlte, fingen sich die Vinnumer gegen Eintracht Werne im letzten Spiel der Saison eine 1:7-Klatsche. Feldspieler Ali Cengiz rückte am Pfingstsonntag zwischen die Pfosten und schlug sich zunächst erstaunlich gut. Mit seiner Körpergröße von 1,74 Meter hielt er die Westfalia nach einigen guten Chancen von Jussef Saado im ersten Durchgang im Spiel. Die Vinnumer gingen sogar in Führung. Nach einem Traumpass von Fatih Cengiz traf Helmut Stolzenhoff zum 1:0 (30.). Der verdiente Ausgleich fiel allerdings noch vor der Pause. Martin Gorgon überwand Ali Cengiz nach 41 Minuten und erzielte den Ausgleich.

Ausgeglichen blieb es im zweiten Durchgang dann nicht mehr. Nach der Halbzeit brachen die Hausherren konditionell nämlich mehr und mehr ein. „Dadurch haben wir unsere Struktur verloren und viele Fehler gemacht“, beschrieb Torjäger Fatih Cengiz den Kräfteverschleiß seiner Mannschaft. Die Tore fielen ab der 63. Minute dann im Minutentakt. Dario Obrenovic machte den Anfang und besorgte die Werner Führung (63.). Jussef Saado, der gestern doppelt traf und zusammen mit dem Selmer Alexander Schwegler Torschützenkönig wurde, erhöhte wenig später auf 3:1. Die weiteren Treffer steuerten Ercan Taymaz (73.), Sandro Ünal (80.) und der eingewechselte Marvin Dömland (87.) für die Eintracht bei.

A. Cengiz – Wessels, Müller, Klingenberg, Olfens, Quante (30. Langer), Stolzenhoff, Kwiatkowski, F. Cengiz, Beier, Lerche (65. Diekmann)

Linke – Ünal, Do. Obrenovic, Gorgon, Bozaci, Lupp (85. A. Saado), J. Saado, Kaya, Da. Obrenovic (74. Dömland), Taymaz, Woitek (82. Hofmann)

1:0 Stolzenhoff (30.), 1:1 Gorgon (41.), 1:2 Da. Obrenovic (63.), 1:3 J. Saado (65.), 1:4 Taymaz (73.), 1:5 Ünal (80.), 1:6 J. Saado (83.), 1:7 Dömland (87.)

Auch im letzten Spiel der Saison blieb dem SVS das Verletzungspech treu. Stürmer Tim Köhler verletzte sich beim Training am Donnerstag. So saß Volker Bültmann auf der Bank. Der 51-jährige wurde in der Halbzeit eingewechselt. „Er hat seine Sache richtig gut gemacht“, fand SVS-Coach Ralf Gondolf. Und beinahe hätte sich Bültmann für seinen Einsatz belohnt: In der 73. Minute hatte er das 2:1 auf dem Fuß. Doch aus drei Metern schoss er nur den Keeper an. Bültmann gab vor einem Monat sein Comeback beim SV Stockum auf dem Feld. Beim Heimspiel gegen Capelle stand der Routinier sogar 90 Minuten auf dem Platz. Und auch dieses Spiel gewann der SVS (7:1). Doch zurück zum Anfang. Schon nach nur sechs Minuten ging der Gast aus Ottmarsbocholt in Führung. Frederik Volbracht erzielte den Treffer. „Ein frühes Gegentor wollten wir eigentlich vermeiden, das ist uns zuletzt häufig passiert. Wir haben uns aber nicht aus dem Konzept bringen lassen“, sagt Gondolf. Nach dem Seitenwechsel war es seine Mannschaft, die ein schnelles Tor erzielte. Tolga Köroglu traf nach drei Minuten vom Punkt aus. Ein BWO-Akteur spielte zuvor den Ball im Strafraum mit der Hand. Im Anschluss übernahm Stockum komplett die Initiative. Mehr Ballbesitz und die klareren Torchancen konnten sie verbuchen. Köroglu und Marcel Heidenreich wechselten sich im Vergeben von guten Möglichkeiten ab. Jubel brach aber erst in der 83. Minute aus, als Marcel Heidenreich nach Vorarbeit von Marvin Radstaak das 2:1 erzielte.

Packheiser - Isikli (73. M. Eliyazici), Köroglu, Eulich (46. Bültmann), Barthel, Radstaak, Uzun, Ö. Eliyazici (58. Ülker), Heidenreich, Karaman, H. Tozlu

Erkmann - Diekemper (46. Rehbein), Tübing, Welp, Schulze Becking, Volbracht, Hölscher, Bannert, Kallwey (66. Mehring), Beutel, Simon (27. Schlüter)

0:1 Volbracht (86.), 1:1 Köroglu (48./HE), 2:1 Heidenreich (83.)

Die Partie begann gleich mit mehreren Paukenschlägen. Nach noch nicht einmal zehn Minuten Spielzeit führte der Gastgeber schon mit 3:0. Torschützenkönig Alexander Schwegler, der zusammen mit Wernes Goalgetter Jussef Saado 32 Saisontore erzielte, schnürte einen lupenreinen Hattrick (2. Minute / 6. / 7.). „In den ersten zehn Minuten befanden wir uns wohl noch auf dem Planwagen. Den Anfang haben wir total verpennt“, gab Südkirchens Trainer Klaus „Pille“ Lohmann, der mit seinem Team mit dem Planwagen anreiste, nach dem Spiel zu. Nach dieser deutlichen Führung schien das Spiel auch zunächst entschieden. Doch mit der Zeit wurden der SVS besser und erspielte sich mehrere Torchancen. Alleine Fernando Manfredi, der auf 31 Saisontreffer kommt, scheiterte mehrmals am starken Selmer Schlussmann Lukas Witthoff.

Nach der Pause dann auch der Doppelschlag durch Südkirchens besten Offensivmann. Innerhalb von zwei Minuten brachte Manfredi die Gäste noch einmal heran (58./60.). Es war jetzt ein munteres Offensivfeuerwerk von beiden Seiten. Viele Chancen wurden auf dem schwülen Selmer Kunstrasenplatz aber ausgelassen. Mit dem 4:2 von Dennis Markowski, der gestern sein letztes Spiel für die Selmer machte, war die Partie dann aber knapp 20 Minuten vor dem Ende entschieden. Zwar kam Südkirchen fünf Minuten vor Schluss noch einmal auf 3:4 durch Maximilian Muck heran. Da jedoch Selms Paul Ulrich zuvor verletzt auf dem Boden lag und der Unparteiische das Spiel nicht unterbrochen hatte, schenkten die Südkirchener den Selmern den fünften Treffer. Marc Möllenbrink durfte zum Tor durchlaufen und traf zum 5:3-Endstand. „Das war eine sehr faire Geste der Südkirchener“, befand auch Selms Norbert Hanning. 

Witthoff – Kemmann (76. D. Ulrich), P. Ulrich (88. Haarseim), Göke, Dresken, Heinrich, Scharen, Markowski (78. Möllenbrink), Voßschmidt, Pieper, Schwegler

Pirih – Löchter (46. van Neer), Althoff, Aksoy (67. Heickens), Gürenates, Muck, Schmidt, M. Schulz, Manfredi, Kinne, Schwert

1:0 Schwegler (2.), 2:0 Schwegler (6.), 3:0 Schwegler (7.), 3:1 Manfredi (58.), 3:2 Manfredi (60.), 4:2 Markowski (72.), 4:3 Muck (86.), 5:3 Möllenbrink (87.)

Zur Pause stand die Partie zwar noch 0:0, doch schon in der ersten Hälfte war der SuS das bessere Team. Marvin Böttcher, der nach seiner Sperre wieder auflief, hatte zwei gute Möglichkeiten. Nach der Pause war der SuS spielbestimmend. Beim Führungstreffer in der 56. Minute half die Fortuna fleißig mit. Nach einem Eckball behinderte ein Fortunen-Spieler seinen Torwart Patrick Franke. Julien Köppeler war zur Stelle und beförderte den Ball über die Linie. Die Olfener spielten nun sehr souverän auf. In der 62. Minute erhöhte Marvin Böttcher auf 2:0. Der eingewechselte Justus Radtke war in der 80. und 84. Minute erfolgreich. Im Tor beim SuS Olfen stand diesmal Alexander Müller, der seine Sache sehr gut machte, aber auch nur wenig gefordert wurde. Billerbeck ist Meister Pfingstmontag wurde auch die Meisterschaft in der Kreisliga A Coesfeld entschieden. Der VfL Billerbeck siegte im letzten Spiel mit 5:0 und ist nun am Donnerstag, 12. Juni, in Coesfeld Gegner des FC Epe im Spiel um den Bezirksligaaufstieg. Der SuS Olfen trifft dann auf den Verlierer dieser Partie.

Franke - Wirmann, Tüns, Holtermann, Marius Möller, Strickling, Marcel Möller, Hülk (46. Schulte), Arnsmann (54. Ernst), Jankowiak und Bücker (59. Lüning.

Müller - Bennis, Köster, Köppeler, CH. Brüse, Zolda (80. A. Brüse), Achtenberg (66. Miklejewski), Brüggemann, Koslowski (73. Radtke), M. Böttchr und Sievering.

0:1 (56.) Köppeler, 0:2 (62.) Böttcher, 0:3 (80.) Radtke, 0:4 (84.) Radtke.

Bei heißen Temperaturen lagen die Gastgeber schnell durch einen Doppelpack von Phillip Grodowski mit 2:0 in Führung. Bereits zwei Minuten nach dem 2:0 kamen die Unioner zum Anschlusstreffer durch Markus Rips, nach einem Fehler des Borker Keepers Henner Mueller. Kurz vor dem Wechsel trafen beide Teams innerhalb von einer Minute. Erst fiel das 3:1 durch Henrik Neise nach schönem Zuspiel von Grodowski und eine Zeigerminute später fiel der erneute Anschlusstreffer durch den eingewechselten Moritz Tennhoff. Nach dem Wechsel ging das Toreschießen munter weiter. Erst traf Neise per direkt verwandeltem Freistoss, der Ball ging an Freund und Feind ins Tor. Danach kamen die Unioner besser ins Spiel und konnten innerhalb von neun Minuten verdientermaßen ausgleichen. Nach einem Fehlpass von Daniel Rosengart konnte PSV Torwart Mueller den heranstürmenden Markus Rips nur per Foul stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Rene Gückel eiskalt. Den Ausgleich schafften die Gäste nach genau einer Stunde nach feinem Pass von Kai Juerling vollendete Markus Rips zum verdienten 4:4 Ausgleich. Nur zwei Minuten später die erneute Führung für den PSV durch Marvin Matthias. In der Schlussminute traf Janis Drees nach einem Konter zum entscheidenden 6:4 Siegtreffer.

Mueller - Poslednik, Monno, Rosengart (66. Eilers), Wüllhorst (37.Drees), Gördes, Heisig, Grodowski, Matthias (64. Wunder), Brand, Neise.

Steffen - Schwenke, Wagner, Müller, Remmo (60. Schlierkamp), Tenberge (46. Bartsch), Juerling, Mangel, (23. Tennhoff), Gückel, Musiqi, Rips

1:0 Grodowski (8.FE), 2:0 Grodowski (20.), 2:1 Rips (22.), 3:1 Neise (37.), 3:2 Tennhoff (38.), 4:2 Neise (47.), 4:3 Gückel (51.FE), 4:4 Rips (60.), 5:4 Matthias (62.), 6:4 Drees (90.)

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