FC Nordkirchen spielt gegen Kirchderne – und dann ist endlich Pause

Fußball

Trotz kleinen Kaders hat sich der FC Nordkirchen auf Platz sieben gekämpft. Trainer Issam Jaber schwört sein Team auf das letzte Spiel des Jahres ein. Im Weg steht aber eine Spitzenmannschaft.

Nordkirchen

08.12.2017, 18:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bülent Gündüz ist lange angeschlagen gewesen. Insbesondere ihn meint Trainer Issam Jaber, wenn er von der ersehnten Winterpause spricht. Das Foto entstand im Hinspiel in Kirchderne.

Bülent Gündüz ist lange angeschlagen gewesen. Insbesondere ihn meint Trainer Issam Jaber, wenn er von der ersehnten Winterpause spricht. Das Foto entstand im Hinspiel in Kirchderne. © Reith

Für das letzte Spiel des Jahres fordert Issam Jaber, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen, noch einmal volle Konzentration auf den Tabellendritten Viktoria Kirchderne. „Die Mannschaft weiß, dass wir Sonntag noch ein Spiel haben – und erst dann ist Winterpause“, stellte Issam Jaber am Freitag vor dem Abschlusstraining klar.

Der finale Kader für das Heimspiel gegen Kirchderne stand deshalb noch nicht. Fest stand aber, dass Patrick Broszat das letzte Spiel des Jahres nicht mehr absolvieren wird. Aufgrund eines Lehrgangs hat der Außenverteidiger schon Winterpause. Jaber bedauerte es am Freitag: „Er war wirklich gut in den letzten Wochen.“ Sicher ist auch, dass Tobias Temmann (Knie) und Jonas Torlop (Leistenprobleme) ausfallen werden. Jonas Wilde, Nordkirchens einpendelnder Student von der Deutschen Sporthochschule Köln, wird am Sonntag aller Voraussicht nach erneut aushelfen.

Bei Jaber selbst hat sich allmählich auch Lust auf die Winterpause breitgemacht. „Ich bin froh, dass die Hinrunde vorbei ist“, sagte Jaber, der mit einem kleinen Kader derzeit Siebter in der Tabelle ist. „Die Winterpause wollen wir alle. Es zehrt irgendwann“, sagte Jaber und nannte dabei auch den angeschlagenen Bülent Gündüz, der die Winterpause herbeisehnen dürfte. Diese wird wegen des auf Sonntag, 18. Februar, verlegten Nachholspiels gegen RW Unna aber kürzer für die Nordkirchener als geplant.

Gegner Kirchderne war bis vor vier Wochen noch ein Titelkandidat. Hannibal, Kaiserau und die Kirchderner waren nahezu gleichauf. Dann folgten vier Meisterschaftsspiele, in der Kirchderne nur noch drei der möglichen zwölf Punkte einfuhr – und jetzt neun Punkte hinter der Spitze liegt.

„Gegen die unbequemen Gastgeber müssen wir unsere Chancenverwertung verbessern. Wir wollen das Glück erzwingen und den dritten Tabellenplatz sichern“, sagte Volker Bolte, Trainer der Dortmunder, den keine Ausfälle plagen. Nach wie vor hat die Viktoria mit 42 Toren die beste Offensivbilanz der Liga. Mursel Budnjo (neun Tore) ist gefährlichster Angreifer in Kirchderne, gefolgt von Mario Bunk (acht Treffer).

Issam Jaber hat großen Respekt vor den Gastgebern. „Ich hätte gedacht, dass noch mehr bei denen geht. Kirchderne hat eine gute Mannschaft“, sagte Jaber. Anpfiff ist am Sonntag um 14.30 Uhr (Am Schloßpark, Nordkirchen).

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