Furiose drei Minuten des GS Cappenberg sorgen für einen Kantersieg

Fußball: Kreisliga A

GS Cappenberg überrennt den VfL Kamen nach der Halbzeitpause mit 6:3 (2:2). Kevin Klink trifft dabei doppelt und auch der Trainer darf beim GSC-Schützenfest ein Tor erzielen.

von Carl Brose

Cappenberg

, 22.09.2019, 20:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Furiose drei Minuten des GS Cappenberg sorgen für einen Kantersieg

Kevin Klink (l.) traf doppelt für die GSC. © Fleckmann


Kreisliga A2 Unna-Hamm
VfL Kamen - GS Cappenberg 3:6 (2:2)

Durch drei Tore in drei Minuten hat GS Cappenberg sich am Sonntag einen 6:3-Sieg beim VfL Kamen gesichert. In einem spektakulären Spiel hatten die Cappenberger am Ende den längeren Atem und überrannten die Gastgeber zwischenzeitlich.

„Wir haben eine schwache Phase von Kamen ganz brutal ausgenutzt“, sagte der Cappenberger Trainer Pascal Harder über die furiosen drei Minuten seiner Mannschaft. In der 63., 65. und 66. Minute trafen die Gäste gegen Kamen und zogen so nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit 5:2 davon. Bezeichnend dabei das 4:2 durch Kevin Klink, als er nach dem Kamener Anstoß den Ball nach wenigen Pässen abfing, noch zwei Spieler stehen ließ und zur Vorentscheidung traf.

„Wir haben es heute über den Willen und den Kampf gewonnen. Dazu hatten wir endlich mal das Glück auf unserer Seite“, so Harder. Zum Abschluss der Cappenberger Drangphase durfte dann auch der Trainer selber nochmal ran. Als Linksverteidiger fing er den Ball in der eigenen Hälfte ab, um einen Konter einzuleiten, den er letztlich auch selber mit einem Treffer abschloß (71.). „Gefühlt war das ein 200-Meter-Sprint von mir. Am Ende hab ich ihn dann aus Versehen reingemacht“, sagte Harder zu seinem Glanzauftritt.

In der Schlussphase musste Cappenberg dem hohen Tempo etwas Tribut zollen, sodass Kamen doch noch zu Tormöglichkeiten kam. In der 86. Minute traf dann Marvin Bremkes zum 3:6-Entstand. Am Ende fehlte Kamen die Kraft, um das Spiel noch einmal wirklich spannend zu machen.

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