Gegen den VfL Wolbeck II schoss Tobias Lütjann die SG Selm in Richtung Wiederaufstieg

mlzKreisliga A

Durch seinen Siegtreffer sicherte Tobias Lütjann der SG Selm gegen Wolbeck einen wichtigen Erfolg im Aufstiegskampf. Am Sonntag treffen die beiden Aufsteiger wieder aufeinander.

von Carl Brose

Selm

, 18.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der vergangenen Saison waren die SG Selm und der VfL Wolbeck II harte Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg aus der Kreisliga B. Am Ende schafften beide Teams den Sprung in die A-Liga und so treffen sie am Sonntag wieder aufeinander (Anstoß 13 Uhr, Brandhoveweg 97, Wolbeck). Mit einem 2:1-Sieg im März dieses Jahres entschied die SG das letzte Aufeinandertreffen gegen Wolbeck für sich und ging damit einen Riesenschritt in Richtung Wiederaufstieg.

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Matchwinner bei dem wegweisenden Spiel war der Selmer Tobias Lütjann.

In der 85. Minute stand er goldrichtig, als ein Eckball von Alexander Schwegler abgefälscht wurde und im hohen Bogen am zweiten Pfosten landete. „In diesem Moment war der Sieg für uns im Aufstiegskampf unglaublich wichtig“, erinnert sich Lütjann zurück. Durch den Erfolg gegen den direkten Konkurrenten setzte sich die SG Selm mit drei Punkten Vorsprung an die Tabellenspitze.

„Im Nachhinein war der Sieg dann aber natürlich auch nicht so wichtig, weil ja letztlich beide Mannschaften aufgestiegen sind. Trotzdem haben wir als ganze Mannschaft gute Erinnerungen an die Spiele“, so Lütjann. In dieser Saison hat Wolbeck noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Besonders in der Defensive offenbarten sich zuletzt große Probleme. Mit 34 Gegentreffern stellt der VfL die schwächste Abwehr der Liga.

Ein Spiel auf Augenhöhe

Lütjann hingegen hat aus der vergangenen Saison noch besonders die Stärken Wolbecks in Erinnerung: „Sie haben eine große mannschaftliche Geschlossenheit und sind gerade auf den zentralen Positionen gut besetzt. Sie hatten in der letzten Saison super Stürmer in ihren Reihen und auch ein gutes Mittelfeld.“ Daher erwartet Lütjann erneute ein Spiel auf Augenhöhe. „Unsere Form war zuletzt nicht die beste, aber die Trainingsbeteiligung wurde wieder besser in den letzten Tagen. Ich bin optimistisch, dass wir etwas mitnehmen können“, so der Selmer.

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