Größter Wunsch von Amos Pieper geht gegen Borussia Dortmund nicht in Erfüllung

Fußball

Es soll aktuell einfach nicht laufen für Amos Pieper. Der Innenverteidiger von Arminia Bielefeld verlor am Samstag das vierte Spiel in Serie. Doch diese Pleite tat doppelt weh.

Nordkirchen

, 02.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Amos Pieper (l.) traf auf seinen Ausbildungsverein.

Amos Pieper (l.) traf auf seinen Ausbildungsverein. © picture alliance/dpa

Haaland und Lewandowski. Das waren die beiden Spieler, auf die sich der Nordkirchener Fußballer Amos Pieper vor seiner ersten Saison in der Fußball-Bundesliga besonders gefreut hat. Als „internationale Weltklasse“ betitelte der Innenverteidiger die beiden Stürmer.

Am vergangenen Samstag hätte Pieper nun die Chance gehabt, Teil zwei dieses Wunsches zu erfüllen. Nachdem vor knapp zwei Wochen schon Robert Lewandowski auf der anderen Seite stand, hätte nun Erling Haaland der Gegner sein können. Aufgrund einer Knieverletzung aber stand der norwegische Wunderjunge nicht im Kader.

Punkte gebracht hat das Amos Pieper und Arminia Bielefeld aber dennoch nichts. 0:2 hieß es am Ende gegen die Borussia aus Dortmund. Statt dem Norweger traf der deutsche Innenverteidiger Mats Hummels gleich zwei Mal.

Amos Pieper verliert gegen Borussia Dortmund

Eine ganze Halbzeit hielt das DSC-Bollwerk gegen den haushohen Favoriten aus dem Ruhrgebiet. Nach 53 Minuten klingelte es dann aber doch: Eine Ecke von Jadon Sancho stocherte Hummels mit beiden Oberschenkeln über die Torlinie der Arminen. 15 Minuten später traf der Ex-Nationalspieler noch einmal. Diesmal köpfte er die Kugel aber ins Bielefelder Tor.

Während die Niederlage gegen den BVB durchaus vorhersehbar war, macht die jüngste Statistik Amos Pieper und den Arminen langsam Sorgen. Nach dem guten Saisonstart verloren die Ostwestfalen zuletzt vier Spiele in Folge. Nur noch zwei Punkte trennen die Bielefelder von den Abstiegsrängen.

Am kommenden Wochenende geht es nun für den Aufsteiger schon um viel. Beim Gastspiel bei Union Berlin müssen dringend Punkte her, sonst kommt die ungewollte Abstiegszone langsam immer näher.

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