GS Cappenberg spielt bei Niederlage in Bergkamen „zu lieb, zu brav, zu zaghaft“

Fußball: Kreisliga

Die Cappenberger A-Liga-Fußballer lassen gegen TuRa Bergkamen auch für ihren Trainer Pascal Harder einiges vermissen. Auch eine Rote Karte brachte nicht die Wende.

von Carl Brose

Cappenberg

, 17.11.2019, 21:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
GS Cappenberg spielt bei Niederlage in Bergkamen „zu lieb, zu brav, zu zaghaft“

Tom Zentgraf (l.) traf zur Führung für GS Cappenberg. © Alexander Nähle

Trotz Führung hat GS Cappenberg am Sonntag eine 2:4-Niederlage beim FC TuRa Bergkamen kassiert. Dabei ließen die Cappenberger zu viel vermissen, um gegen den Tabellennachbarn etwas mit zunehmen.

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TuRa Bergkamen -

GS Cappenberg 4:2 (2:1)

„Zu lieb, zu brav, zu zaghaft. Wir haben nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte GSC-Trainer Pascal Harder am Telefon nach der bitteren Auswärtsniederlage. Es sei einer der wenigen guten Spielzüge seiner Mannschaft gewesen, der nach 20 Minuten die Führung brachte. Nach einer schönen Kombination traf Tom Zentgraf beim Abstauber ins leere Tor.

Doch nach der Führung war von Cappenberg nur noch wenig zu sehen. Bergkamen hingegen konterte den Rückschlag postwendend mit einem Doppelschlag. Noah Trzebinski (21.) und Hasan Kopar (22.) drehten die Partie mit ihren Toren. Dabei profitierte Bergkamen von Fehlern in der Cappenberger Hintermannschaft.

Auch in Überzahl keine Chance

„Aber es ist auch schwer, wenn man nur elf Leute zur Verfügung hat“, so Harder. Am Sonntag musste der Trainer seine Mannschaft mit Spielern aus der zweiten und dritten Mannschaft auffüllen, die teilweise eigentlich nur zum Zuschauen gekommen waren und dann doch mit eingreifen mussten.

Nachdem Bergkamen zwischenzeitlich auf 3:1 erhöhte, brachte Alexander Lohölter Cappenberg mit seinem Anschlusstreffer nochmal ran. Schließlich brachte aber ein Strafstoßtreffer von Pascal Kupfer den 4:2-Entstand. Auch nach einer Roten Karte für Bergkamen in der 79. Minute habe Cappenberg kein Aufbäumen mehr zustande gebracht.

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