GS Cappenberg sucht nach defensiver Stabilität vor dem Ligaspiel gegen SuS Kaiserau II

Fußball

Grün-Schwarz Cappenberg will am Sonntag den ersten Heimsieg einfahren. Nach der 0:6-Schlappe am vergangenen Spieltag gilt es dieses Wochenende, vor allem defensiv wieder besser zu stehen.

Cappenberg

von Leonard Brockes

, 25.09.2020, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fabrice Pestinger (r.) kehrt auf den Platz mit GS Cappenberg zurück.

Fabrice Pestinger (r.) kehrt auf den Platz mit GS Cappenberg zurück. © Jura Weitzel

Am Sonntag wollen die Cappenberger Fußballer in der Kreisliga A die ersten Heimzähler einfahren. Dafür muss sich das Team besonders im Zweikampfverhalten bessern, meint GSC-Coach Pascal Harder vor dem Duell gegen die Zweitvertretung des SuS Kaiserau (Sonntag, 16 Uhr).

„Viel schlechter geht eigentlich nicht“, ist das ernüchternde Fazit des Trainers nach der zweiten deutlichen Niederlage. Mit zwölf Gegentoren in drei Spielen hat der GSC mit die schlechteste Abwehr in der Liga. „Sonntag müssen wir wieder alles reinhauen, beißen und fighten“, fordert Harder.

Harder nimmt das ganze Team in die Verantwortung

„Wir müssen wieder gallig sein, die Zweikämpfe annehmen“, verlangt der Coach. Dies zähle nicht nur für die Abwehr, sondern für die gesamte Mannschaft. „Gegen Frömern hatten wir auch schon Probleme, aber da haben wir wenigstens noch die Tore gemacht“, sagt Harder. „Der Wille muss da sein, aber wir müssen jetzt unsere Worte auch mal in Taten umsetzen und eine ordentliche Leistung auf den Platz bringen.“

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Am Sonntag erwarten die Cappenberger den Tabellenzehnten aus Kaiserau. Die Kaiserauer sind - ebenso wie der GSC - mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet. Mit elf Toren und zehn Gegentoren sorgte der SuS vorne wie hinten für Spektakel. „Ich muss zugeben, dass ich den Gegner nicht wirklich kenne. Aber es wird sicherlich kein leichtes Spiel, spielerisch wie kämpferisch“, so Harder über den Aufsteiger, der möglicherweise noch Verstärkung aus der ersten Mannschaft erhält.

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Zumindest personell kann Grün-Schwarz Cappenberg wieder aufatmen. Fabrice Pestinger und Michel Zentgraf, der bereits im letzten Spiel einen Kurzeinsatz hatte, sind Sonntag wieder Optionen. Maximilian Stasch fällt noch mit einem Bänderriss aus. Aus beruflichen Gründen könnte auch Stürmer Benedikt Stiens noch fehlen.

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