GS Cappenberg unterliegt der Hammer SpVg

Fußball: Kreispokal

Fußball-Kreisligist GS Cappenberg hat gegen den Oberligisten Hammer SpVg im Achtelfinale des Kreispokals am Mittwochabend mit 0:8 (0:6) verloren. GSC-Coach Patrick Osmolski bezeichnete die Partie nach dem Abpfiff als „eine intensive Einheit.“

CAPPENBERG

, 17.08.2017, 13:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
David Loheider (l.) erzielte drei Tore. Auch Cappenbergs Verteidiger Leon Hügemann konnte ihn nicht stoppen.

David Loheider (l.) erzielte drei Tore. Auch Cappenbergs Verteidiger Leon Hügemann konnte ihn nicht stoppen.

Fußball: Kreispokal, Achtelfinale GS Cappenberg - Hammer SpVg 0:8 (0:6)

Der Vier-Klassen-Unterschied zeigte sich über die vollen 90 Minuten. Die Cappenberger Hausherren waren nahezu komplett chancenlos. Allein Tim Jesella und der 17-jährige Julius Becker hatten eine Chance. „Mit einem Tor hätten wir uns noch belohnen können vielleicht“, sagte Osmolski.

Sein Gegenüber und alter Weggefährte, der Hammer Co-Trainer Alexander Lüggert, sprach „von einem schönen Moment.“ Lüggert: „Ich wohne circa zehn Minuten von Cappenberg entfernt. Das ist auch irgendwie Heimat für mich. Da spielt man natürlich gerne gegen Vereine aus der Umgebung.“ Bester Hammer Torschütze war David Loheider. Er traf dreimal (32., 43., 57.). Sein Teamkamerad Laurenz Wassinger macht das erste Tor (12.) und setzte auch den 0:8-Endstand (59.). Der Ex-LSV-Spielmacher Volkan Ekici traf ebenfalls. Der Spielverlauf sei absehbar gewesen, so Lüggert weiter. „Wir sind im Lauf, haben ja schon in der Meisterschaft gespielt“, sagte er.

Weitere Treffer erzielten Nils Kisker (16.) und Ahmet Acar (17.) – zwei Treffer, nämlich zum 0:2 und 0:3, die die Cappenberger hätten verhindern können. „Gegen so eine Mannschaft wie Hamm darfst du das nicht machen. Erst pennen wir bei der Ecke und im Nachzug spielen wir nach dem Anstoß einen Fehlpass – bitter“, sagte Osmolski.

Viel Lob fand der Cappenberger Trainer nach der 0:8-Klatsche dennoch für seine Mannschaft. „Die zweite Halbzeit war klar besser. Da hat man natürlich auch die enorme Qualität der Hammer gesehen, aber wir haben gut dagegengehalten“, sagte er. Für ihn sei jetzt vor allem eines wichtig: die Kreisliga. „Für uns zählt nur noch der Sonntag, da liegt der Fokus drauf.“

TEAMS UND TORE GSC: Grenigloh, Drees, Drews, L. Hügemann (46. Pestinger), Kuch (61. Mantei), Becker, Jesella, Heisler, Stiens (61. Kneip), Grass, KwiatkowskiHSV: Hunnewinkel - Kröner, Nölle, Kisker, Wassinger, Elitok, Franke (43. Przybilla), Acar, Bezhaev, Loheider (68. Dieckmann), Ekici (57. Pihl)Tore: 0:1 Wassinger (12.), 0:2 Kisker (16.), 0:3 Acar (17.), 0:4 Loheider (32., Handelfmeter), 0:5 Ekici (35.), 0:6 Loheider (43.), 0:7 Loheider (57.), 0:8 Wassinger (59.)

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