GSC: Trainer-Lob für Boldt und Pestinger

Osmolski trotz Remis zufrieden

Zwei Punkte verloren, ein Tabellenplatz nach unten - doch in der Analyse war Patrick Osmolski, Trainer des Fußball-A-Kreisligisten Grün-Schwarz Cappenberg zufrieden. Jetzt blickt der Cappenberger Trainer schon wieder nach vorne.

CAPPENBERG

, 15.02.2016, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erfüllte seine Aufgabe im Mittelfeld solide: Fabrice Pestinger führte mit Daniel Eroglu zusammen das Mittelfeld der Cappenberger und holte sich ein Lob von Trainer Patrick Osmolski ab.

Erfüllte seine Aufgabe im Mittelfeld solide: Fabrice Pestinger führte mit Daniel Eroglu zusammen das Mittelfeld der Cappenberger und holte sich ein Lob von Trainer Patrick Osmolski ab.

Der Tabellensechste hatte nach dem unglücklichen 2:2-Unentschieden nach einer 2:0-Führung beim Tabellennachbarn Rot-Weiß Unna allen Grund, mit dem Schicksal zu hadern. Osmolski tat das nach der Partie nicht. Sachlich beschrieb er, wie zufrieden er doch war, und hob seine Mannschaft hervor. "Es zeugt vom Ehrgeiz der Mannschaft, wenn ich noch am zufriedensten bin."

Die Partie in Unna zeigte auch, wie homogen der Cappenberger Kader ist. "In der Breite sind wir gut aufgestellt. Wir waren 18 Mann. Da brauchte ich mich gar nicht umzuziehen", sagte Osmolski - so gut, dass seine Elf die Ausfälle von Philipp Wiesmann und Kapitän Tobias Schwartz kompensiert hat.

Luxusproblem im Sturm

"Philipp in der Abwehr und Tobias im Mittelfeld sind zwei ganz wichtige Leute für uns", meinte Osmolski und ging noch einen Schritt weiter: "Bei uns fixiert sich viel auf Tim Jesella. Aber auch ihn könnten wir ersetzen." Damit spielt Osmolski darauf an, dass Abiola Farinde wieder nur Joker war. Der umworbene Angreifer, der seine Qualitäten bereits bewiesen hat, schafft es beim Cappenberger Trainer derzeit nicht in die Startelf. Jesella glänzte bei den hochgehandelten Unnaern wieder mit zwei Toren, seine Saisontreffer 20 und 21. Derzeit ist Jesella der beste Torjäger der Liga.

Besonders hob Osmolski dann noch Maximilian Boldt (27) und Fabrice Pestinger (21) hervor. Zusammen mit Daniel Eroglu übernahm Pestinger im Mittelfeld die Aufgaben, die sonst Schwartz inne hatte. Nach Knieproblemen hatte Schwartz, sonst Cappenbergs Chef auf dem Platz, die Vorbereitung verpasst. "Er fehlt natürlich. Aber die Jungs haben das trotzdem gut gemacht", so Osmolski.

In der Abwehr tat sich ein ehemaliger Stürmer hervor. "Wir haben Maximilian Boldt umfunktioniert. Nach einem Bandscheibenvorfall fehlte ihm die Spritzigkeit. Wir dachten schon, er spielt nie wieder Fußball." Hochzufrieden sei er mit jedem Spieler gewesen - "hundertprozentig".

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