Jetzt fällt auch Marian Kuhn lange aus - GS Cappenberg wird vom Verletzungspech verfolgt

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Ohne Einfluss vom Gegner brach sich der Cappenberger Marian Kuhn beim Ligaauftakt den Mittelfuß. Für ihn besonders bitter, weil er gerade bei seinem neuen Verein richtig durchstarten wollte.

von Carl Brose

Cappenberg

, 15.08.2019, 13:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

GS Cappenberg wird aktuell ganz schön vom Verletzungspech in der Defensive verfolgt. Jetzt wo Mats Lange nach seinem Bandscheibenvorfall langsam wieder seine Rückkehr ins Training plant, fällt in Marian Kuhn ein weiterer Innenverteidiger beim Fußball-A-Ligisten langfristig aus. Der Neuzugang vom PSV Bork hat sich beim 1:0-Auftaktsieg gegen den SV Langschede den Mittelfuß gebrochen.

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„Das ist ohne Einfluss vom Gegner passiert. Einfach durch die hohe Belastung auf den Mittelfuß bei den Sprints“, sagt Kuhn über die Entstehung seiner Verletzung. Der Verteidiger startete verletzungsbedingt verspätet in die Vorbereitung, in der Sommerpause hatte er sich den Mittelfuß bereits angebrochen. Nach einem Arztbesuch und mehreren Wochen Pause, stieg er dann bei Cappenberg wieder ins Training ein. „Die Testspiele über hatte ich gar keine Probleme. Ich hatte keine Schmerzen und auch im Training ging es gut. Da dachte ich schon, es wäre ausgeheilt“, so Kuhn.

Aber nach 40 Minuten im Spiel gegen Langschede ging es für Kuhn dann nicht mehr weiter, zu stark waren die Schmerzen. Am vergangenen Dienstag gab es dann nach dem Röntgen die Bestätigung, dass der Mittelfuß komplett durch sei. Für Kuhn ein harter Rückschlag: „Das Timing ist natürlich bescheiden. Das schmeißt mich jetzt voll zurück und dann noch ausgerechnet beim neuen Verein, wo man sich eigentlich beweisen will.“

Im Sommer wechselte Kuhn vom PSV Bork nach Cappenberg. „Zuvor hatte ich immer Glück bei Verletzungen. Meine Bänder und Knochen blieben größtenteils verschont. Aber beim neuen Verein falle ich direkt solange aus“, so Kuhn. Mindestens acht Wochen wird der Neuzugang nun fehlen.

Alternativen im Kader

Für GSC-Trainer Pascal Harder wiegt der Ausfall schwer: „Das ist echt bitter. In Marian fehlt uns der gleiche Spielertyp (wie Mats Lange, Anm. d. Red.). Wir haben eigentlich gehofft, dass wir dieses Jahr nicht so viel umbauen müssen.“ Noch bietet der Cappenberger Kader aber Alternativen - gegen Langschede kam Alexander Lohölter für den verletzten Kuhn ins Spiel. „Alexander hat das auch richtig gut gemacht. Wir haben einen breiten Kader mit einigen Innenverteidigern, die auch zocken können. Da mache ich mir keine Sorgen. Nur für mich persönlich ist es natürlich schade“, so Kuhn.

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