Joel Grodowski und Preußen Münster steigen nach Klatsche in die Regionalliga ab

Fußball

Das 0:3 gegen den SV Meppen ist gleichbedeutend mit dem bitteren Gang in die Regionalliga. Auch Joel Grodowskis Einwechslung brachte keine Wende.

von Nico Ebmeier

Bork

, 01.07.2020, 21:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Joel Grodowski und Preußen Münster steigen in die Regionalliga ab.

Joel Grodowski und Preußen Münster steigen in die Regionalliga ab. © imago images/Kirchner-Media

Zwei Siege hatte der Borker Fußballer Joel Grodowski für den Saisonendspurt der Dritten Liga mit Preußen Münster vorhergesagt. Doch nach einem Spiel ist der Abstiegskampf bereits verloren. Eine Klatsche gegen den SV Meppen und ein Sieg des direkten Konkurrenten FSV Zwickau besiegelt den Gang in die Regionalliga West.

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Schon nach fünf Minuten zeichnete sich ein rabenschwarzer Mittwochabend für die Münsteraner um den, zunächst auf der Bank sitzenden, Borker Joel Grodowski ab. Ein Sieg gegen den bereits geretteten SV Meppen war Pflicht, um die Hoffnung im Abstiegskampf zu erhalten. Doch schon nach fünf Minuten brachte Rene Guder die Gäste in Front.

Um auch mit einer Niederlage noch nicht abgestiegen zu sein, hätte das Parallelduell zwischen den beiden direkten Konkurrenten Zwickau und Chemnitz Remis enden müssen. Doch auch hier lief es nicht gut für die Preußen, denn Zwickau ging nach 50 Minuten in Front und gewann auch das Spiel am Ende mit 2:1.

So musste also Münster wenigstens drei Punkte einfahren, doch auch mit dem eingewechselten Joel Grodowski wurde daraus nichts. Per Doppelschlag nach der Halbzeit ging Meppen mit 0:3 in Front und gab die Führung nicht mehr her.

Damit haben die Preußen nun vor dem letzten Spieltag vier Punkte Rückstand auf das „rettende Ufer“ und muss den bitteren Gang in die Regionalliga antreten.

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