Leichtahtletik: Schneller, höher, weiter bei den Westfalenmeisterschaften

OLFEN Einen Vizetitel für Luisa Pöhling und weitere gute Leistungen: Die Athleten des SuS Olfen erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen bei den Westfälischen-Meisterschaften der A-Jugend in Bielefeld. Der Höhepunkt: Luisa Pöhling lief ihr bisher schnellstes 400m-Rennen in der Halle.

von Ruhr Nachrichten

, 21.01.2008, 10:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem furiosen ersten Teilabschnitt musste sich die 18-Jährige in 58,21sec lediglich der deutschen 800m-Hallenmeisterin Mawoin Beavogui (TV Wattenscheid) geschlagen geben.

Stark auch ihr Auftritt mit der 4x200m-Staffel, als sie gemeinsam mit Scarlett Stutznäcker, Ann-Katrin Eloo und Laura Wennmann den beachtlichen 8. Rang belegte. Das Quartett war in 1:48,19sec so schnell wie niemals zuvor in der Halle unterwegs.

Zuvor war Ann-Katrin Eloo auf Rang 15 über 200m in neuer Jahresbestzeit von 27,21sec ins Ziel gekommen. Pech hatte Scarlett Stutznäcker über die 200m. Die 1,80m große Athletin hatte die ungünstige enge Innenbahn zugeteilt bekommen und lieferte dafür dann ordentliche 27,43sec ab, Rang 19. Mit ihren 5,16m im Weitsprung kam sie zudem auf Rang 13.

Obwohl er gesundheitlich noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, zeigte auch Niklas Fröhlich über 200m ein bravouröses Rennen. Der B-Jugendliche kam in 23,39sec über den Zielstrich und belegte damit bei den A-Jugendlichen immerhin Rang 13.

Mut zum Risiko: Annika Klomp geht zu schnell an

Der Mut zum Risiko, sprich hohes Tempo auf den ersten 400m, wurde bei der erst 15-jährigen Annika Klomp über die 800m-Distanz am Ende nicht ganz belohnt. Die Nordkirchenerin, die zum SuS Olfen wechselte, musste dem hohen Anfangstempo auf den letzten 200m ein wenig Tribut zollen, dennoch reichte es in 2:30,79min, ihrer bisher schnellsten Zeit unter dem Hallendach, zu Rang 9.

Großes Pech hatte die 4x200m-Staffel der neuen Startgemeinschaft SuS Olfen/TuS Sythen bei der männlichen A-Jugend. Niklas Fröhlich als Startläufer hatte das Quartett in Führung gebracht und auch Timo Bußmann konnte den Spitzenplatz bis zum Wechsel halten. Am Ende verließen ihn aber ein wenig die Kräfte, so dass er beim Wechsel Felix Fischer nicht mehr ganz erreichen konnte.

Der Staffelstab fiel zu Boden und damit war eine sicherlich sehr gute Platzierung für das Quartett dahin. Wiedergutmachung soll es jetzt bei den westdeutschen Hallenmeisterschaften am Karnevalswochenende in Dortmund geben.

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