Leichtathletik könnte Vorbild für die Vorbereitungsturniere der Fußballer sein

mlzKolumne Klare Kante

Um die Vorbereitungsturniere der Fußballer herrscht ein krudes Durcheinander. Das Chaos mit erst gegebenen Zu- und dann Absagen ist nervig. Unser Autor fordert bessere Absprachen.

Cappenberg

, 29.07.2019 / Lesedauer: 2 min

In Herbern rückt kurzfristig eine Mannschaft in das Spiel um Platz drei nach. In der Vorrunde hatte sich schon ein Team abgemeldet. Beim Turnier des Werner SC suchte der Ausrichter noch wenige Wochen vor Beginn zwei von sechs Teilnehmern. Und in Cappenberg spielen mehrere Mannschaften nicht mit dem vollen Aufgebot – allen voran Westfalia Wethmar. Hier zog man offenbar das Turnier in Werne vor und schickte nach Cappenberg nur die zweite Mannschaft. Und all diese Turniere kollidieren auch noch mit diversen Pokalspielen.

Kurz: Um die Vorbereitungsturniere der Fußballer herrscht ein krudes Durcheinander. Das Chaos mit erst gegebenen Zu- und dann Absagen ist nervig – am meisten für die Organisatoren. In Cappenberg sollte Wethmar auch ein Zugpferd sein. Doch der GSC-Sportpark war am Sonntag längst nicht so voll wie bei anderen Auflagen.

Die Lösung ist eine bessere Terminplanung und -koordination. Dazu gehört, dass sich benachbarte Vereine wie Werne oder Herbern bei ihren Terminen absprechen, aber auch, dass Vereine nicht wahllos Turnierzusagen tätigen.

Auch vereinsintern herrscht Redebedarf. Denn Vorbereitungszeit ist Ferien- und damit Urlaubszeit. Keinem ist geholfen, ein Turnier zuzusagen und am Ende ohne Personal dazustehen. Das muss einfach besser laufen.

Vorbild könnte die Leichtathletik sein, wo Konkurrenzwettkämpfe in direkter Umgebung gar nicht erst genehmigt werden.

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