Nach Einspruch: So urteilt das DFB-Sportgericht über Joel Grodowskis erstes Münster-Tor

Fußball

Joel Grodowski musste um die Wertung seines Tores gegen den Halleschen FC bangen. Am Montag wurde nun der Einspruch des Vereins gegen die Spielwertung abgelehnt. Doch neuer Ärger droht.

von Carl Brose

Selm

, 23.10.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Einspruch: So urteilt das DFB-Sportgericht über Joel Grodowskis erstes Münster-Tor

Joel Grodowski jubelt über seinen ersten Treffer für Preußen Münster. © Jürgen Peperhowe

Joel Grodowski hat seinen ersten Drittliga-Treffer für seinen neuen Verein Preußen Münster weiter sicher. Im Spiel gegen den Halleschen FC traf der Borker nur eine Minute nach seiner Einwechslung zum 2:2-Entstand. Allerdings legte Halle Protest gegen die Wertung des Spiels vom 21. September ein und Grodowski musste doch noch um die Anerkennung seines Tores bangen.

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Das Problem war, dass es im Verlauf des Spielzugs, der letztlich zu dem Tor führte, zu einem Missverständnis bei einer Auswechselung zwischen dem Schiedsrichter und einem Haller Spieler kam. Der Unparteiische Michael Bacher schickte HFC-Spieler Pascal Sohm fälschlicherweise vom Spielfeld, wodurch Halle zum Zeitpunkt des Tores in Unterzahl auf dem Platz stand.

Keine Regelverstöße erkennbar

Am Montag hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes nun den Einspruch des Halleschen FC gegen die Spielwertung zurückgewiesen, womit Grodowskis Treffer bestehen bleibt. „Regelverstöße von Schiedsrichter Michael Bacher sind von uns nicht zu erkennen. Es liegen vielmehr ausschließlich Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen vor, die nicht anfechtbar und damit hinzunehmen sind“, fasst der zuständige Einzelrichter Stephan Oberholz die Gründe für die Zurückweisung zusammen.

Allerdings hat der Hallesche FC umgehend erneut Einspruch gegen das Urteil des Einzelrichters beim DFB-Sportgericht eingelegt, wie der DFB in einer Pressemitteilung schrieb.

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