Nordkirchen, Selm und Capelle beim Davertpokal

Hallenfußball

Der FC Nordkirchen und die SG Selm sind wieder dabei – und auch GS Cappenberg und Dauergast SC Capelle treten am ersten Januarwochenende beim Davertpokal in Ascheberg an. Glatt ist bei der Planung aber nicht alles gelaufen.

SELM

, 14.12.2016, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Capeller Felix Nölken (M.) und Oliver Eckey, hier in einer Szene aus dem vergangenen Jahr, spielen mit Schwarz-Gelb gegen Ascheberg, Hohenholte und Ottmarsbocholt.

Die Capeller Felix Nölken (M.) und Oliver Eckey, hier in einer Szene aus dem vergangenen Jahr, spielen mit Schwarz-Gelb gegen Ascheberg, Hohenholte und Ottmarsbocholt.

Mitorganisator Manfred Reckel ist froh, dass der Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen beim Ascheberger Hallenturnier wieder teilnimmt. „Ueding war ja strikt dagegen“, sagte Reckel. Der Vorgänger von Peter Wongrowitz habe nie am Davertpokal teilgenommen. Wongrowitz ist auch kein Freund von Hallenfußball, hat sich aber bereiterklärt, zu melden. Nordkirchen hat Landesligist VfL Senden zugelost bekommen sowie den A-Ligisten Bösensell und den einzigen B-Ligisten im Feld, den TuS Ascheberg II. „Die Gruppe ist sogar noch etwas stärker als Gruppe C“, meinte Reckel.

In der Gruppe C, der vielleicht ausgeglichensten Vorrundengruppe, kämpfen wohl drei A-Ligisten auf ähnlichem Niveau um Platz zwei hinter Landesligist SV Herbern: GS Cappenberg, Nienberge und Albachten – keine leichte Aufgabe für die Cappenberger. „Ich habe früher selbst mit Südkirchen mitgespielt“, sagte GSC-Coach Patrick Osmolski.

Probleme gab es mit dem Plan: Cappenberg spielt am Samstag, 7. Januar, knüpfte die Zusage allerdings an die Bedingung, schon Freitagabend spielen zu können. „Das ist echt doof gelaufen“, sagte Osmolski. Reckel entschuldigt sich dafür: „Ich habe das vielleicht vergessen. Es war keine böse Absicht.“

Capelle bekommt es am Freitag, 6. Januar, mit Ascheberg, Hohenholte und Ottmarsbocholt zu tun. Die SG Selm spielt ebenfalls am Freitag in Gruppe A gegen Lüdinghausen, Davensberg und Greven.

Ziel war, das Niveau des Turniers bei der 31. Auflage zu heben und möglichst wenige B-Ligisten einzuladen. „Für Südkirchen und Seppenrade ist es schade, weil sie immer viele Zuschauer mitgebracht haben. Aber am Ende sagen die höheren Vereine womöglich: Ich komme nicht mehr“, so Reckel.

Schon in diesem Jahr hätten reihenweise Bezirksligisten wegen Terminüberschneidungen abgesagt. Die Konkurrenz an Turnieren ist groß: Der Werner SC spielt lieber auf der eigenen Stadtmeisterschaft, Sendenhorst und Drensteinfurt bevorzugen die Warendorfer Hallen-Kreismeisterschaften.

Auch der SuS Olfen habe kein Interesse gehabt, mit der ersten Mannschaft anzureisen. Reckel habe daher auf den SuS verzichtet.

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