Olfen verliert mit 19:25 beim TuS Hattingen 3

Handball: Kreisliga

Es war ein schwacher Auftritt der Olfener Handballer beim Debüt von Michael Scholten auf der Trainerbank. Für seine Premiere hatte sich Scholten mehr vorgenommen. Doch der SuS unterlag am Sonntag beim TuS Hattingen schließlich deutlich mit 19:25.

OLFEN

, 11.01.2016, 06:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geknickt: Michael Scholten hatte sich sein Debüt als Olfener Cheftrainer anders vorgestellt. Der SuS verlor die Partie bei der dritten Mannschaft des TuS Hattingen jedoch mit 19:25.

Geknickt: Michael Scholten hatte sich sein Debüt als Olfener Cheftrainer anders vorgestellt. Der SuS verlor die Partie bei der dritten Mannschaft des TuS Hattingen jedoch mit 19:25.

Handball-Kreisliga Industrie TuS Hattingen - SuS Olfen 25:19 (13:9)

Egal welcher Kreisläufer es da mit der Deckung der Olfener aufnahm – er hatte leichtes Spiel. „Wir haben in der Abwehr einfach nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Olfens Trainer Michael Scholten. Vor allem seine Abwehr hatte massive Probleme: mit Angriffsfinten, mit Harz und dann auch noch mit den erfahrenen, bulligen Kreisläufern, wie Scholten sie beschrieb.

Scholten, der kurz vor dem Jahreswechsel den Trainerposten von Christoph Sprenger übernommen hatte, musste zusehen, wie die heimstarken Hattinger – neun Punkte aus sechs Spielen – die Olfener Schwäche am Kreis gnadenlos ausnutzten. „Das war einfach eine ausgebuffte Truppe“, erklärte Scholten die Niederlage.

Abschlussschwäche

Doch erkannte auch andere Probleme: Die Abschlussschwäche beim SuS hat er in zwei Einheiten noch nicht abgestellt. „Zu den 19 Toren kamen 21 Fehlwürfe. Das ist eine Quote von unter 50 Prozent“, erklärte Scholten, „und das ist in der Kreisliga einfach tödlich.“

Nach 20 Minuten hatte Hattingen erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Bis zur Pause (13:9) lag dieser dann bei vier Toren. „Wir hatten uns für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, wollten Druck über die Halben machen und Dominik Winkler am Kreis öfter freispielen. Doch da waren zu viele optimistische Pässe dabei“, sagte Scholten. Ihm schmeckte die Viertelstunde nach dem Seitenwechsel ganz und gar nicht.

„Wir hatten gedacht, dass wir nach Hattingen fahren und eine Chance haben, aber Hattingen war einfach abgebrühter als wir“, sagte Scholten, „aber wenn wir einen guten Tag gehabt hätten, wäre es auch knapp geworden.“ 

TEAM UND TORE Olfen: Billermann, Bölken - Ott (3), Höning (4), Nocke (1), Winkler (5), Knebel, Reinkober (2), Scholten (3), Wienken (1), Lemberg, Cremer, Oberhag, Matthöfer

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